Globaler Nachwuchswettbewerb zur Aktienanalyse

21.02.2019

RWTH-Studierende gewinnen den Deutschland-Entscheid in einem Hochschulwettbewerb und nehmen am Finale teil.

  Drei Studierende halten Auszeichnungen in den Händen Urheberrecht: CFA Society Germany e.V. Die Gewinner des Deutschland-Entscheids der CFA Institute Research Challenge: Serkan Aygültekin, Lukas Bruhns, David Bußmann und Johannes Ull (v.l.n.r.) sowie Tim Rempe (nicht im Bild) von der RWTH Aachen.

Die CFA Institute Research Challenge ist ein jährlich stattfindender, internationaler Hochschul-Wettbewerb, der Studierenden eine intensive Praxiserfahrung und fachliche Einblicke in die Finanzanalyse bietet. Jedes Jahr nehmen daran weltweit über 5.000 Studierende von mehr als 1.000 Universitäten teil und erstellen in ihrem Team eine Wertpapieranalyse eines börsennotierten Unternehmens und schreiben dazu einen Bericht mit einer Handelsempfehlung (buy/hold/sell). Dafür haben sie drei Monate Zeit.

Unterstützt werden sie von berufserfahrenen ehrenamtlichen Mentoren („Industry Volunteers“) aus den Reihen der CFA Society Germany, dem deutschen Lokalverband des CFA Institute und größten Berufsverband für Investmentmanager und professionelle Investoren in Deutschland. Die drei Teams mit den besten Berichten - RWTH Aachen, Frankfurt School of Finance & Management, LMU München - konnten diese im Finale vor einer Fachjury aus Mitgliedern der CFA Society Germany präsentieren.

Unternehmen stellt sich kritischem Blick

In diesem Jahr stellte sich in Deutschland das Medizintechnik-Unternehmen Fresenius Medical Care dem kritischen Blick der jungen Aktienanalysten, gewährte Einblicke in die Geschäftszahlen und beantwortete Fragen der Studierenden. Florian Jehle, SVP Strategic Initiatives, Technology & Innovation Management bei Fresenius Medical Care, zu den Präsentationen der Finalisten: „Die Jury hat m Teil sehr harte Fragen gestellt, die sicher für so manchen Profi herausfordernd gewesen wären. Die Studierenden haben gezeigt, wie tief sie in die Details unseres Unternehmens, des Marktes und des Kundenmix eingestiegen sind. Genau dieses Level an Engagement und Genauigkeit suchen wir bei zukünftigen Mitarbeitern.“

In der nächsten Runde treten die fünf Gewinner aus dem RWTH-Team vom 10. bis zum 11. April 2019 in Zürich gegen die anderen europäischen Landes-Sieger an, um sich für das globale Finale in New York City zu qualifizieren. Im Fall eines Sieges können sie ein Preisgeld von 10.000 US-Dollar zugunsten ihrer Hochschule entgegennehmen.

Redaktion: Presse und Kommunikation