10 Jahre Brauwettbewerb in Hamburg

  Die Aachener Sake AG (kaiserliche Tojis) an ihrem Stand Urheberrecht: AVT Die Aachener Sake AG (kaiserliche Tojis) an ihrem Stand.

Zum zehnjährigen Jubiläum des internationalen Brauwettbewerbs der „Campusperle“ an der TU Hamburg sind auch in diesem Jahr 11 Teams angereist. Eines davon war das Team der Aachener Sake AG. Sake ist ein Reiswein, der traditionellerweise in Japan gebraut wird. Die Braumeister werden „Tojis“ genannt. Unter dem Namen „kaiserliche Tojis“ reiste die Sake AG an und die gebrauten Sake-Sorten standen unter dem Motto „SPA und Wellness“.

Durch die Vereinigung von Sake und SPA ließen sich auch die Kostüme der Sake AG inspirieren. Sowohl Kimonos, japanische Gewänder, als auch Bademäntel wurden zur Repräsentation des Konzeptes getragen. Gemäß dem Motto SPA wurde sowohl ein Zitronen-Sake gebraut, als auch ein „Heil-Sake“, der Wasser der Aachener Rosenquelle enthielt. Um noch ein Stückchen mehr Aachen in den Sake zu bringen, wurde auch ein Printen-Sake gebraut, der warm serviert wurde. Mit diesem Sake wurde beim Wettbewerb angetreten. Durch seinen außergewöhnlichen und wohltuenden Geschmack konnte er die Jury überzeugen. Da der Sake neben den Bieren der anderen Teilnehmer stets ein Exot ist, wurde die diesjährige Printen Kreation als „außergewöhnlichstes Getränk“ ausgezeichnet und gewann den „Most Fucking Crazy Shit Award“, was die AG sehr freute. Der Printen-Sake wurde von der Jury als „angenehm und überhaupt nicht sprittig“ bezeichnet und die Jury merkte ebenfalls an, dass der Sake „von Jahr zu Jahr besser und weicher werde“ und dass man merke, dass „die Tojis wirklich Ahnung von dem haben, was sie machen“.

Es wurde nicht nur der Sake serviert, sondern es wurden auch „Summer-Rolls“ angeboten, die vor Ort frisch zubereiten wurden und mit Saté-Soße verzehrt werden konnten. Zudem lockte die Besucher ein kleiner Wettbewerb zu dem Sake-Stand. Die AG hatte in ihrer Präsentation Sake-Flaschen versteckt, die gezählt werden konnten. Für die Nennung der richtigen Anzahl der Flaschen gab es am Stand eine Überraschung. Diese war, wie könnte es anders sein, eine Printe. Dadurch wurde die Referenz zum Printen-Sake geschaffen, denn es hieß häufig: „Was sind denn Printen?!“.

Den dritten Platz des besten Bieres gewannen dieses Jahr die Hannoveraner mit ihrem Love-Bier. Zweiter wurden die Dortmunder und die Wiener „BoKu Brew Crew“ gewann den ersten Platz mit ihrem hervorragenden Schwarzbier. Da die Wiener im vorigen Jahr den „Most Fucking Crazy Shit Award“ gewonnen haben, gibt das den Aachenern Hoffnung für das nächste Jahr.

 

Impressionen

 
23.09.2019