Häufig gestellte Fragen zum Coronavirus

 

Informationen zu aktuell geltenden Regelungen an der RWTH, zur Durchführung von (Lehr-)Veranstaltungen und zur aktuellen Home Office-Regelung entnehmen Sie bitte hier.

Darüber hinaus finden Sie nachfolgend auf dieser Seite Informationen zu diesen Themen:

 

Allgemeine Fragen zur Coronavirus-Pandemie

Was muss ich beim Betreten der Hochschule beachten?

Die AHA-Regeln (Abstand-Hygiene-Alltagsmaske) sind im Schutzkonzept der RWTH verankert und schützen vor einer Infektion im Arbeitsalltag beim Umgang mit Kolleginnen und Kollegen, Studierenden oder Besucherinnen und Besuchern.

Da nicht an allen Orten die Gewähr dafür geboten werden kann, dass der Mindestabstand in diesen Fluren bzw. Räumen eingehalten werden kann, besteht seit 10. August 2020 für alle Mitglieder, Angehörige, Besucher und Gäste der Hochschule die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. In Veranstaltungen sind medizinische Masken Pflicht.

Falls Mund-Nasen-Bedeckungen für die Beschäftigten nicht in ausreichender Zahl vorhanden sind, können diese im RWTH-Shop bestellt werden. Bei der Mund-Nasen-Bedeckung handelt es sich um sogenannte Arbeitsschutzausstattung, die vom Arbeitgeber – und damit der einzelnen Hochschuleinrichtung – zu finanzieren ist. 

Bitte unterstützen Sie aktiv die Umsetzung dieser Regelung, die alle Personen an der RWTH schützen soll.

Wie kann ich mich schützen?

Händehygiene, Hustenetikette und Abstand zu anderen Personen können grundsätzlich vor respiratorisch übertragbaren Krankheiten schützen.

Die AHA-Regeln (Abstand-Hygiene-Alltagsmaske) sind im Schutzkonzept der RWTH verankert und schützen vor einer Infektion  im Arbeitsalltag beim Umgang mit Kolleginnen und Kollegen, Studierenden oder Besucherinnen und Besuchern.

Zur sogenannten Hustenetikette zählen folgende Verhaltensweisen:

  • Abstand zu anderen Personen beim Niesen und Husten von mindestens zwei Metern halten
  • Niesen und Husten am besten in ein Einwegtaschentuch
  • nach Naseputzen, Niesen und Husten grundsätzlich die Hände waschen und falls kein Taschentuch griffbereit ist, sollte man sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor das Gesicht halten

Woran erkenne ich eine mögliche Erkrankung?

Die Inkubationszeit für eine Infektion mit dem Coronavirus beträgt in der Regel fünf bis sechs Tage, in wenigen Fällen jedoch bis zu 14 Tage. Auf folgende Symptome sollte geachtet werden:

  • Fieber
  • Husten
  • Atemnot
  • Schnupfen
  • Halsschmerzen
  • Gliederschmerzen
  • allgemeines Krankheitsgefühl
  • Geruchs-/Geschmacksveränderungen oder -verlust

Was muss ich tun, wenn ich Symptome erkenne?

Die Abgrenzung zu anderen respiratorischen Erkrankungen und Grippe ist aufgrund der unspezifischen Symptomatik nicht einfach.

Falls eines oder mehrere der oben genannten Symptome festgestellt wird, wird dringend empfohlen, telefonisch die Hausärztin beziehungsweise den Hausarzt zu kontaktieren, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Unnötige Kontakte mit anderen Menschen sollten vermieden werden; nach Möglichkeit sollte man zu Hause bleiben.

Die Hochschulärztliche Einrichtung steht zur Beratung unter der Telefonnummer +49 241 80 94444 oder für zur Verfügung. Es besteht die Möglichkeit, dass gedolmetscht wird. Von unangemeldeten Besuchen in der Hochschulärztlichen Einrichtung sollte abgesehen werden.

Wie kann eine Erkrankung festgestellt werden?

Sollten Symptome auftreten, ist eine spezifische Testung mittels PCR-Diagnostik angezeigt.

Eine solche Testung sollte immer angemeldet erfolgen. Hausärztliche Praxen im Umfeld finden sich auf der Webseite der Kassenärztlichen Vereinigung NRW. Für Aachen gilt die Telefonnummer +49  241 5198 5300 oder diese .

Was muss ich tun, wenn eine Covid-19-Erkrankung festgestellt wurde?

Wenn bei Ihnen eine Covid-19-Erkrankung festgestellt wurde (keine Verdachtsfälle), nehmen Sie bitte unverzüglich Kontakt zur Hochschulärztlichen Einrichtung unter +49 0241 80 94444 auf. Sofern Sie in einem Beschäftigungsverhältnis zur RWTH stehen, informieren Sie Ihren Vorgesetzten. Bitte beachten Sie auch das Betretungsverbot der RWTH bei Covid-19-Symptomen sowie bei festgestellter akuter Covid-19-Erkrankung.

Was passiert, wenn ich von Quarantäne betroffen bin?

Den Quarantänevorgaben der zuständigen Behörden ist in jedem Fall Folge zu leisten. Wichtige Informationen erhalten Sie in der Broschüre der Städteregion Aachen.

Was muss ich als Kontaktperson beachten?

Hier finden Sie Informationen zur Einteilung der Kontaktpersonen in Kategorien.

Kontaktpersonen der Kategorie I haben den Arbeitgeber zu informieren. Für sie gilt ein angeordnetes Home Office. Die dafür notwendigen technischen Möglichkeiten (Rechner, VPN et cetera) sollten mit dem jeweiligen Vorgesetzten besprochen werden. Gerne beraten auch die Personalabteilungen bei eventuellen Fragen.

Wenn alle Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz eingehalten wurden (Medizinische Maske, Abstand) sind die Kontaktpersonen an der Hochschule in Kategorie 2 einzuordnen und können weiter arbeiten unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen und Selbstbeobachtung sowie nach Möglichkeit Kontaktreduzierung zu Dritten.

 

Was muss ich tun, wenn ich eine Warnung von der Corona-Warn-App erhalte?

Die App unterscheidet zwischen roten und grünen Warnhinweisen.

Zeigt das Handy einen roten Warnhinweis, also ein erhöhtes Infektionsrisiko an, heißt das zunächst einmal, dass Sie sich möglicherweise infiziert haben könnten. Nicht, dass Sie sich sicher angesteckt haben. Die App gibt hier erste Ratschläge:

  • Sofern Sie in einem Beschäftigungsverhältnis stehen: Informieren Sie (möglichst ohne physischen Kontakt) Ihren Vorgesetzten
  • Gehen Sie umgehend nach Hause
  • Reduzieren Sie Begegnungen
  • Melden Sie sich telefonisch in Ihrer hausärztlichen Praxis, beim Gesundheitsamt oder dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst. Den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst erreichen Sie unter der 116 117.

In diesem Gespräch wird geklärt, ob ein Test auf Sars-CoV-2 sinnvoll ist. Das ist beispielsweise der Fall, wenn die Person typische Symptome einer Infektion zeigt, Kontakt mit Risikogruppen hat oder beispielsweise in Kitas oder Schulen arbeitet.

Zeigt das Handy einen grünen Warnhinweis, müssen Sie – sofern Sie keine Symptome zeigen – weder die ärztliche Praxis kontaktieren, noch in Quarantäne oder einen Test machen. Dennoch empfiehlt das Robert-Koch-Institut:

  • Reduzieren Sie für die nächsten zwei Wochen Ihre Kontakte
  • Beachten Sie die AHA-Regeln: Abstand halten, Hygiene beachten und Alltagsmaske tragen

Ich mache mir Sorgen um meine psychische Gesundheit, leide unter Angst oder Depression. An wen kann ich mich wenden?

Bei Fragen rund um das Thema psychologische Gesundheit, steht das erfahrene Team der psychologischen Beratung allen Studierenden gerne zur Verfügung. Eine englischsprachige Beratung für internationale Studierende ist auch möglich. Beschäftigte können sich an die Beratungsstelle für Soziales, Supervision & Organisationsentwicklung wenden.

Weitere Anlaufstellen bei psychologischen Notfällen finden Sie hier.

An wen kann ich mich bei Fragen wenden?

Die RWTH hat für dringende Fragen zu Arbeitsplatz, Studium und Lehre eine E-Mail-Hotline eingerichtet: .

Bitte beachten Sie, dass die Hotline keine medizinische Beratung vornehmen kann. Hierfür wird empfohlen die hausärztlichen Bereitschaftsdienste über die Hotline 116117 und das für Sie zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren.

Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen wurde für allgemeine Informationen (ebenfalls nicht für die persönliche medizinische Beratung) rund um das Thema neben der 115 eine zusätzliche Corona-Info-Hotline über +49 241 510051 (Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr) eingerichtet.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Coronavirus unter der Nummer +49 211 9119 1001 (Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr) geschaltet.

Es wird von den Behörden ausdrücklich gebeten, nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112 zu belegen.

Wichtig ist, die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amtes, des Robert Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, kurz BZgA, aufmerksam zu verfolgen, das BZgA gibt auch Informationen zum Infektionsschutz vor dem Coronavirus.

Das Rektorat verfolgt fürsorglich die Situation, um bei akutem Bedarf weitere geeignete Maßnahmen ergreifen.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration bietet Online-Informationsangebote in unterschiedlichen Sprachen an und weist auf das Informationsangebot der Neuen deutschen Medienmacher e.V. in verschiedenen Sprachen hin.

Ich vermisse eine Beschilderung. An wen kann ich mich wenden?

Sofern Ihnen in einem Gebäude oder an einem RWTH-Ort eine Corona-relevante Beschilderung fehlt, wenden Sie sich gerne per Mail an

 

Fragen zur Impfung

Wird es an der RWTH eine Möglichkeit zur Impfung gegen CoVID-19 geben?

Ja, die RWTH beabsichtigt, sobald dies rechtlich möglich und Impfstoff verfügbar ist, in der Hochschulärztlichen Einrichtung ein Impfangebot ähnlich dem bekannten jährlichen Angebot für die Grippeschutzimpfung einzurichten.

Ist bereits absehbar, wann es ein Impfangebot an der RWTH geben wird?

Der Zeitpunkt, ist von zwei Faktoren abhängig: Der Verfügbarkeit des Impfstoffs und der Priorisierung nach der Coronaimpfverordnung des Bundes. Es ist davon auszugehen, dass ein Impfangebot an der RWTH frühestens erst Ende Frühjahr / Anfang Sommer etabliert werden kann.

Gibt es bereits eine Planung, welche Berufsgruppen / Personen zunächst an der RWTH geimpft werden sollen (Stichwort: Impfstrategie)?

Aktuell ist leider noch nicht absehbar, wann ein Impfangebot an der RWTH realisiert werden kann. Aus diesem Grunde ist derzeit auch nicht absehbar, welche Berufsgruppen / Personen zu diesem Zeitpunkt primär für eine Impfung in Betracht kommen werden. Auch ist es durchaus möglich, dass das Land NRW – wie in ähnlichen Konstellationen – klare Vorgaben zur Impfreihenfolge geben wird.

Die RWTH wird hier konsequent die von Bund und Land aufgestellten Vorgaben zur Priorisierung umsetzen.

Genießt die RWTH eine höhere Priorisierung bei der Impfung?

Ja, die Beschäftigten der RWTH sind als Mitarbeitende in einer Hochschule in der Priorisierungsgruppe 3 (erhöhte Priorität) der Coronavirus-Impfverordnung – CoronaImpfV des Bundes zugeordnet. Die Landesregierung NRW hat die Impfung noch nicht für alle Personengruppen dieser Priorisierungsgruppe freigegeben. Auch wenn Terminbuchungen bereits jetzt möglich sind, beachten Sie bitte, dass trotz erfolgter Terminbuchung vor Ort eine Prüfung der Zugehörigkeit zur impfberechtigten Personengruppe erfolgen wird. Das Impfzentrum führt auf den Webseiten hierzu weiter aus: „+++ Bitte beachten: Die Impfberechtigung wird vor dem Impftermin im Impfzentrum überprüft. Derzeit nicht impfberechtigte Personen werden abgewiesen. +++“ Somit ist davon auszugehen, dass Beschäftigte der RWTH trotz der Möglichkeit einer Terminbuchung nach aktuellem Stand beim Impfzentrum noch abgewiesen werden. Aktuell ist noch nicht bekannt, wann dieser Priorisierungsgruppe ein Impfangebot gemacht werden kann.

Was soll ich tun, sofern ich ein Impfangebot auf Grund einer chronischen Erkrankung oder auf Grund meines Alters erhalte? Kann ich diese Impfung auch an der RWTH erhalten?

Die aktuelle Impfstrategie von Bund und Land sieht vor, dass Personen mit einer chronischen Erkrankung von den behandelnden Ärzten und Personen höheren Alters, ohne chronische Erkrankungen, von den Impfzentren geimpft werden. Die Hochschulärztliche Einrichtung kann in diesen Fällen aktuell keine Impfung anbieten. Aus diesem Grund wird dringend geraten, hier den Kontakt zum Hausarzt oder zum Impfzentrum zu suchen.

Ich habe gehört, dass die Hochschulärztliche Einrichtung bereits Impfungen gegen COVID-19 verabreicht. Ist das richtig?

Ja, die Hochschulärztliche Einrichtung betreut ebenfalls das Universitätsklinikum Aachen als betriebsärztlicher Dienst. Dort werden bereits seit Anfang des Jahres Impfungen zur Aufrechterhaltung der Krankenversorgung für bestimmte Berufsgruppen angeboten.

 

Fragen zu Corona-Tests

Welche Möglichkeiten gibt es für Studierende und Beschäftige, sich testen zu lassen?

Grundsätzlich kann sich jeder mindestens einmal wöchentlich kostenlos in einem Corona-Testzentrum testen lassen. Die Städteregion Aachen informiert auf der Webseite laufend über alle Testmöglichkeiten in der Städteregion Aachen. Auf der Seite finden Sie auch Hinweise für Personen, die im benachbarten Ausland leben und an der RWTH arbeiten. Zudem soll zukünftig eine Software bzw. App die Suche von Testzentren und die Buchung von Terminen erleichtern. Beschäftigten wird die Testung auch während der Arbeitszeit ermöglicht.

Wird es zusätzliche Corona-Selbsttests für die Beschäftigten geben?

Ja, die RWTH bietet den Einrichtungen im RWTH-Kaufhaus Corona-Selbsttests zum Kauf an.

Für wen sind die Corona-Selbsttests im RWTH-Kaufhaus gedacht?

Rektorat und Krisenstab haben entschieden, dass allen Beschäftigten, die einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind (insbesondere bei regelmäßiger Nichteinhaltung des Mindestabstands; z. B. Tätigkeiten in Werkstätten oder Laboren, Betreuung von Praktika), seitens der jeweiligen Hochschuleinrichtungen mindestens zwei Corona-Selbsttests pro Woche anzubieten sind.

Sind die Beschäftigten verpflichtet, Corona-Selbsttests durchzuführen?

Nein, die Nutzung der Corona-Selbsttests ist freiwillig.

Wie funktionieren die im RWTH-Kaufhaus erhältlichen Selbsttests?

Bitte beachten Sie, dass im RWTH-Kaufhaus aktuell unterschiedliche Testprodukte erhältlich sind. Bitte prüfen Sie, welches Produkt sie erworben haben und finden untenstehend die passende Anleitung. (Selbstverständlich liegen den erworbenen Tests auch gedruckte Anleitungen bei)

Produkt: CLINITEST Rapid COVID-19 Antigen Self-Test

Gebrauchsanweisung
Kurzanleitung
Videoanleitung

Produkt: HOTGEN (2019-nCoV)-Antigentest

Gebrauchsanweisung
Videoanleitung

 

Was ist zu tun, wenn ein Corona-Selbsttest ein positives Ergebnis liefert?

In diesem Fall sind Sie verpflichtet, sich in einem Testzentrum oder bei der Hausärztin oder dem Hausarzt unverzüglich, spätestens am nächsten Werktag, einem PCR-Test als Kontrolltest zu unterziehen. Personen müssen die Teststelle vorab über das positive Selbsttestergebnis informieren. Im Zeitraum vom Ergebnis des positiven Selbsttests bis zum PCR-Test müssen unmittelbare Kontakte zu anderen Personen, die nicht zwingend erforderlich sind, vermieden werden. Wird der Selbsttest am Arbeitsplatz vorgenommen, ist der Arbeitsplatz unverzüglich zu verlassen. Nach dem PCR-Test gilt die Verpflichtung, sich bis zum Vorliegen des Testergebnisses in Quarantäne zu begeben. Hier sollte auch abgeklärt werden, ob Haushaltsangehörige von der Quarantänepflicht betroffen sind. Für Personen, bei denen eine Infektion mit SARS-CoV-2 mit einem PCR-Test nachgewiesen ist, greifen dann die gültigen Quarantäneregeln. Ist das Ergebnis negativ, kann die Quarantäne beendet werden.

Muss / Soll die Hochschuleinrichtung die Ausgabe von Selbsttests und deren Ergebnisse dokumentieren?

Nein. Die Corona-Selbsttests sind ein freiwilliges Angebot an die Beschäftigten. Eine Dokumentation von Ausgabe der Tests oder Ergebnissen durch die Hochschuleinrichtungen ist nicht vorgesehen.

Welche Besonderheiten gelten für Pendler aus den Niederlanden?

Da die Niederlande seit 6. April 2021 als Hochinzidenzgebiet eingestuft sind, müssen nach Deutschland Einreisende einen negativen Corona-Test mit sich führen. Für Pendler (hier Beschäftigte der RWTH/des UKA sowie Studierende), die ihrer Beschäftigung bzw. ihres Studiums wegen aus den Niederlanden nach Deutschland einreisen, gelten Ausnahmen. Sie müssen einen maximal 72 Stunden alten Corona-Test mit sich führen bzw. unverzüglich nach Grenzübertritt durchführen.

Beschäftigte erhalten eine Bescheinigung über ihre Beschäftigung bei der zuständigen Personalabteilung.

Können aus den Niederlanden einreisende Beschäftigte / Studierende an der RWTH getestet werden?

Die RWTH hat für Grenzgänger, die aus den Niederlanden einreisen, ein Testangebot eingerichtet, wo sie unter Begleitung von medizinischem Fachpersonal den nach Bundes- und Landesrecht notwendigen Corona-Laienselbsttest durchführen können.

Die Hochschulärztliche Einrichtung bietet dieses Testangebot montags bis freitags zwischen 8 und 12 Uhr in Hörsaal 4 im Universitätsklinikum Aachen, Pauwelsstr. 30, an.

Bitte beachten Sie dazu unbedingt folgende Rahmenbedingungen:

  • Das Testangebot richtet sich ausschließlich an Beschäftigte und Studierende der RWTH, die in den Niederlanden wohnen und aktuell die RWTH aufsuchen müssen (Arbeiten in Präsenz, Teilnahme an einem Praktikum etc.). Alle anderen Beschäftigten und Studierenden werden gebeten, weiterhin die bekannten Bürgertest- und Laienselbsttestangebote wahrzunehmen.
  • Der Zugang zum Universitätsklinikum ist aktuell beschränkt. Daher ist es zwingend erforderlich, dass Sie bei Aufsuchen des Testangebots Ihre Bescheinigung der jeweiligen Personalabteilung bzw. einen aktuellen Studierendennachweis der RWTH (nicht die Bluecard) sowie zusätzlich ein Ausweisdokument mit sich führen, aus dem auch der Wohnort hervorgeht.
  • Bitte beachten Sie, dass die von der Hochschulärztlichen Einrichtung ausgestellte Bescheinigung nur dazu dient, den Grenzübertritt von und in die Niederlande zu ermöglichen. Der Test bzw. die Bescheinigung erfüllt nicht die Anforderung eines sogenannten Bürgertests, der zum Beispiel den Einkauf in bestimmten Bereichen des Einzelhandels ermöglicht.

Für Rückfragen zum Test steht Ihnen die Hochschulärztliche Einrichtung unter zur Verfügung.

 

Ich wohne in Deutschland und arbeite/studiere an der RWTH. Ist eine Durchreise durch die Niederlande ohne Test erlaubt?

Aufgrund der aktuellen Einstufung der Niederlande als Hochinzidenzgebiet wird empfohlen, auf Durchreisen durch die Niederlande zu verzichten, sofern möglich.

Für die reine Durchreise besteht grundsätzlich keine Testpflicht. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass ein (auch unbeabsichtigter) Aufenthalt zur Testpflicht führt und dass der Nachweis der reinen Durchreise ggf. problematisch ist.
Eine Bescheinigung über das Beschäftigungsverhältnis stellt die Personalabteilung aus. Für die reine Durchreise gibt es keine Bescheinigung.

(Dies sind die Regelungen in Deutschland, über die auf der niederländischen Seite geltenden Vorschriften hat sich der Durchreisende vorab zu informieren)

Kann über den in meiner Hochschuleinrichtung durchgeführten Selbsttest eine Bescheinigung ausgestellt werden?

Nein. Für die in Hochschuleinrichtungen durchgeführten Selbsttest kann und darf keine Bescheinigung ausgestellt werden. Dies ist aktuell ausschließlich der Hochschulärztlichen Einrichtung wegen der dort vorhandenen Sachkenntnis vorbehalten.

Bitte beachten Sie, dass das Ausstellen von Bescheinigungen durch nicht autorisierte Stellen sanktioniert werden kann.

Ich habe Corona-Symptome. Welcher Test ist sinnvoll/ausreichend?

Bei symptomatischen Personen kann nur ein PCR-Test ein zuverlässiges Ergebnis über eine ggf. vorliegende Corona-Erkrankung liefern. Dieser kann beim Hausarzt oder beim Gemeinsamen Abstrichzentrum am Tivoli (GAZ) durchgeführt werden (Terminvereinbarung für das GAZ).

Wichtig: Für Personen mit noch unbestätigten Corona-Symptomen gilt bis zur Klärung der Symptomatik grundsätzlich ein Betretungsverbot für die RWTH.

 

Fragen zum Thema Arbeitsplatz

Für meine Steuererklärung benötige ich eine Bescheinigung, dass ich im Homeoffice gearbeitet habe. Wer stellt die Bescheinigung an der RWTH aus?

Ein Merkblatt und ein Vordruck zur Ausstellung der Bescheinigung ist im Formularcenter hinterlegt. Die Bescheinigung kann durch die Leitung der Hochschuleinrichtung oder durch die Abteilungsleitung bzw. vom Vertreter im Amt erstellt und ausgefüllt werden.

Den Vordruck und das Merkblatt finden Sie hier.

Unter welchen Rahmenbedingungen ist außerordentliches Home Office möglich?

Die aktuelle Home Office-Regelung finden Sie hier.

Falls Home Office nicht möglich ist, ist der Arbeitsplatz entsprechend der geltenden Richtlinien zu gestalten. Siehe "Wie sind die Arbeitsplätze in RWTH-Gebäuden zu gestalten?"

Wie kann ich die zentralen IT-Dienste aus dem Home Office nutzen?

Das IT Center hat alle notwendigen Anleitungen und weitere Informationen zusammengefasst.

Wie sind die Arbeitsplätze in RWTH-Gebäuden zu gestalten?

Von der Leitung der jeweiligen Hochschuleinrichtung sind die Voraussetzungen zur Einhaltung der bestehenden Abstands- und Hygieneregelungen zu schaffen. Aufgrund der bestehenden gesetzlichen Auflagen ist diesbezüglich eine Dokumentation durch die Durchführung der arbeitsplatzbezogenen Gefährdungsbeurteilung erforderlich.

Für die tatsächliche Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen sind sowohl die Führungskräfte wie auch die Beschäftigten in den jeweiligen Hochschuleinrichtungen verantwortlich.

Das Personal sollte so weitläufig wie möglich auf die verfügbaren Raumressourcen aufgeteilt werden. Es ist zu vermeiden, dass mehrere Personen in einem Raum arbeiten, während andere Räume ungenutzt sind. Wenn die Tätigkeiten dies zulassen, wird in Mehrfachbüros ein Wechselbetrieb zwischen Home Office und Präsenz empfohlen, um die Zahl der gleichzeitig anwesenden Personen möglichst gering zu halten. Sollte dies nicht möglich sein, muss sichergestellt werden, dass die Abstandsregelungen und Hygienebestimmungen eingehalten und besondere Schutzmaßnahmen (Trennwand, Mund- und Nasenmaske bei vorübergehender Unterschreitung des Mindestabstands, Raumgröße und ähnliches) getroffen werden.

In Laboren, Werkstätten und Ähnlichem sind Maßnahmen zu treffen, um für die Beschäftigten ein risikominimiertes Arbeiten im vorgenannten Sinne zu gewährleisten. Bei Bedarf steht hier die Stabsstelle für Arbeit- und Strahlenschutz beratend zur Verfügung.

Für Beschäftigte, die zu einer Risikogruppe im Sinne von SARS – CoV 2 gehören oder die durch die eingeschränkte Öffnung von Schulen oder Kitas zusätzliche Aufgaben bei der Kinderbetreuung haben, soll vorrangig von der Home-Office-Regelung Gebrauch gemacht werden, sofern es mit den dienstlichen Aufgaben vereinbar ist. Die Personalabteilungen der RWTH stehen für weitere Informationen gerne zur Verfügung.

Bei Nutzung der Home-Office-Regelung beachten Sie bitte auch den verfügbaren Leitfaden. Zusätzlich wird auf die Angebote des Familienservices verwiesen.

Bei den oben angegebenen Risikogruppen geht die RWTH von der Definition des Robert Koch-Instituts aus. Nach der Einschätzung der Hochschulärztlichen Einrichtung gehören insbesondere Beschäftigte mit folgenden Vorerkrankungen zur Risikogruppe im Zusammenhang mit dem Corona-Virus:

  • Therapiebedürftige Herz-Kreislauf-Erkrankungen (zum Beispiel coronare Herzerkrankung, Bluthochdruck)
  • Erkrankungen der Lunge (zum Beispiel COPD, Asthma bronchiale)
  • Chronische Lebererkrankungen
  • Nierenerkrankungen
  • Onkologische Erkrankungen
  • Diabetes mellitus
  • Geschwächtes Immunsystem (zum Beispiel aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht, oder durch regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie zum Beispiel Cortison).

Für Schwangere erfolgt die spezifische Beurteilung zu SARS – CoV 2 im Rahmen der allgemeinen Gefährdungsbeurteilung bei Bekanntgabe der Schwangerschaft.

Als Nachweis der Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe genügt eine Erklärung der oder des Beschäftigten gegenüber der oder dem Vorgesetzten in Textform (E-Mail reicht aus), wenn die Erkrankung der oder dem Vorgesetzten bekannt ist. Ansonsten ist ein ärztliches Attest vorzulegen, das die Bestätigung enthalten muss, dass im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus SARS – CoV-2 aufgrund der besonderen Disposition die Gefahr eines schweren Krankheitsverlaufs besteht. Die Art der Vorerkrankung ist aus Gründen des Datenschutzes nicht anzugeben.

Im Bedarfsfall können die Beschäftigten und Hochschuleinrichtungen Rückfragen in diesem Zusammenhang mit der Hochschulärztlichen Einrichtung klären.

Sofern Beschäftigte einer Risikogruppe an ihrem Arbeitsplatz arbeiten, sind im Bedarfsfall mit der Stabsstelle für Arbeits- und Strahlenschutz und der Hochschulärztlichen Einrichtung geeignete Schutzmaßnahmen abzustimmen, sodass damit nur ein geringes Ansteckungsrisiko verbunden ist.

Gibt es für Grenzgängerinnen und -gänger Einschränkungen?

Sofern Nachbarländer die Bewegungsfreiheit einschränken, so können Grenzgängerinnen und -gängern von ihren zuständigen Personalsachbearbeiterinnen oder -bearbeitern eine entsprechende Pendlerbescheinigung anfordern. Diese wird per Scan zugesandt.

Gibt es Vorgaben für die Durchführung von Veranstaltungen?

Die aktuellen Regelungen zu Veranstaltungen finden Sie hier.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten stehen mir zur Verfügung?

Aufgrund der derzeitigen Situation können viele Weiterbildungsveranstaltungen an der RWTH nicht wie ursprünglich geplant als Präsenzformat stattfinden. Damit alle Beschäftigten sich jedoch auch in diesen Zeiten weiterbilden können, wurden viele geplante Veranstaltungen nun auf digitale Formate umgestellt. Um den Überblick zu erleichtern, kann in der Veranstaltungsdatenbank nun nach den Veranstaltungsformaten „Online“, „Präsenz“ und „Blended (Online+Präsenz)“ gefiltert werden. Bei detaillierten Rückfragen zu den entsprechenden Angeboten stehen die jeweilig genannten Kontaktpersonen zur Verfügung.

Welche Einschränkungen gibt es bei den zentralen Diensten der RWTH?

Aufgrund der eingeschränkten Personalverfügung muss das Service Center Abfallwirtschaft (SCA) in der Mathieustraße in den Notbetrieb gehen. Nur durch folgende Maßnahmen kann vorerst die Entsorgung für zeitkritische Belange an der RWTH gewährleistet bleiben.

Das SCA ist zu folgenden Zeiten besetzt:

  • Montag und Freitag 8 Uhr bis 12 Uhr

  • Dienstag bis Donnerstag 8 Uhr bis 14 Uhr

In dieser Zeit können Abfälle nur nach telefonischer Anmeldung angenommen werden. Darüber hinaus sind die SCA-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter zu den büroüblichen Zeiten telefonisch und per Mail zu erreichen. Das Betreten des Gebäudes ist nur mit einer Mund-Nasen-Bedeckung gestattet. Auf dem Betriebshof muss der vorgeschriebene Mindestabstand eingehalten werden. Kann der Mindestabstand nicht eingehalten werden, ist auch hier eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Welche Auswirkungen hat die Situation auf den Hochschulsport?

Der Sportbetrieb des Hochschulsportzentrums ist derzeit weitestgehend eingestellt. Das Sporttreiben auf der Aschebahn und Finnbahn Stadion Königshügel ist unter bestimmten Voraussetzungen und Einhaltung des Mindestabstands wieder erlaubt. Nähere Informationen finden Sie hier.

Das HSZ bietet für alle Digital Workouts on demand und live an. Buchungen für das vielfältige Angebot sind möglich. Weitere Informationen

Was kann ich machen, wenn ich durch die eingeschränkte Öffnung von Kindertagesstätten, Kindergärten oder Schulen betroffen bin?

Sollte es eine Beeinträchtigung etwa durch eingeschränkt geöffnete Kindertagesstätten, Schulen und anderen Einrichtungen im Umfeld geben, dann können in Rücksprache mit den verantwortlichen Vorgesetzten kurzfristig individuelle Lösungen gefunden werden.

Die RWTH ist fest entschlossen, ihren Teil dazu beitragen, dass alle Beschäftigten, die wegen der eingeschränkten Öffnung der genannten Einrichtungen, Schwierigkeiten bei der Betreuung ihrer Kinder haben, diese Herausforderung gelöst bekommen. Wir sehen aber bei dieser ganz sicher außergewöhnlichen Situation nicht nur den Arbeitgeber RWTH in der Verantwortung, sondern auch die Beschäftigten, deren Partnerinnen und Partner und damit unter Umständen auch deren Arbeitgeber. Gute und faire Lösungen können schnell gefunden werden, wenn alle Genannten sich an der Lösung beteiligen. Das Personaldezernat kann keine allgemein geltenden Lösungen vorschlagen, da eine faire Lösung sich immer an der individuellen Situation der Beschäftigten und der jeweiligen Hochschuleinrichtung orientieren muss. Deshalb kann die konkrete Lösung auch nur zwischen der/dem jeweiligen Personalverantwortlichen in der Hochschuleinrichtung und der/dem Beschäftigten gefunden werden.

Für Eltern gibt es mit dem Kinderkrankengeld sowie den Lohnersatzleistungen nach § 56 Infektionsschutzgesetz finanzielle Entlastungsmöglichkeiten. Die Landesregierung NRW hat zudem mit der Betreuungsentschädigung eine weitere Entlastungsmöglichkeit für Selbständige und privat versicherte Eltern geschaffen.

Darüber hinaus bietet die RWTH die Möglichkeit, im Jahr 2021 drei Corona-Sonderurlaubstage zu nehmen (gilt nicht für Beamtinnen und Beamte). Voraussetzung für die Gewährung der Sonderurlaubstage ist, dass kein Resturlaub aus 2020 mehr besteht und keine Überstunden mehr abgegolten werden können. Diese drei Sonderurlaubstage werden mit Gehaltsfortzahlung gewährt. Sonderurlaub können Eltern von Kindern unter 12 Jahren, bei Kindern mit Behinderungen auch darüber hinaus, beantragen. Für die Inanspruchnahme von Sonderurlaub muss ein möglicher Anspruch auf Kinderkrankengeld ausgeschöpft sein.

Beschäftigte der RWTH, die im privaten Bereich eine Betreuungsperson für ihre Kinder suchen, können weiterhin die Babysitter-Vermittlung des Familienservice nutzen. Die Vorgaben der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW sind einzuhalten.

Wenden Sie sich gerne an die zuständige Personalabteilung sowie den Familienservice des Gleichstellungsbüros (), wenn Sie Fragen oder Beratungsbedarf haben.

Aktuelle Hinweise finden Sie auch im Corona Blog der RWTH.

Wann habe ich bei eingeschränkter Öffnung von KiTas und Schulen Anspruch auf Kinderkrankengeld?

Gesetzlich versicherte Eltern können im Jahr 2021 pro gesetzlich versichertem Kind und Elternteil 30 statt 20 Tage Kinderkrankengeld beantragen, insgesamt bei mehreren Kindern maximal 65 Tage. Für Alleinerziehende erhöht sich der Anspruch von 40 auf 60 Tage pro Kind, maximal bei mehreren Kindern auf 130 Tage. Diese neue Regelung gilt rückwirkend ab dem 5. Januar und bezieht sich auf die Kinder, die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben (Ausnahme: Kinder mit Behinderungen).

Der Anspruch besteht auch, wenn ein Kind zu Hause betreut werden muss, weil Schulen oder KiTas geschlossen sind, die Präsenzpflicht in der Schule aufgehoben oder der Zugang zum Betreuungsangebot der KiTa eingeschränkt wurde. In diesem Fall reichen die Eltern eine entsprechende Bescheinigung der Schule oder Kita bei ihrer gesetzlichen Krankenkasse ein.

Eltern können das Kinderkrankengeld auch beantragen, wenn sie im Homeoffice arbeiten könnten.

Das Kinderkrankengeld kann bei der gesetzlichen Krankenkasse mit folgendem Formular beantragt werden. Die unbezahlte Freistellung an der RWTH erfolgt über den Antrag „Freistellung zur Betreuung eines kranken Kindes“ aus dem Formularcenter.

Nähere Informationen finden Sie auf der Webseite der Bundesregierung.

Sie können sich auch unmittelbar an Ihre gesetzliche Krankenkasse wenden.

Welche Regelungen gelten für Beamtinnen und Beamte bei eingeschränkter Öffnung von KiTas und Schulen?

Gemäß Freistellungs- und Urlaubsverordnung NRW kann allen Beamtinnen und Beamten (ohne Berücksichtigung der Jahresarbeitsentgeltgrenze) zur Betreuung eines erkrankten Kindes (§ 33 Abs. 1 Nr. 6 FrUrlV NRW) oder bei pandemiebedingten Zugangseinschränkungen zum Betreuungsangebot für das Kalenderjahr 2021 Urlaub für jedes Kind längstens im Umfang von 30 Arbeitstagen, für alleinerziehende Beamtinnen und Beamte längstens im Umfang von 60 Arbeitstagen gewährt werden. Der Höchstanspruch beträgt nicht mehr als 65 Tage, für alleinerziehende Beamtinnen und Beamte nicht mehr als 130 Arbeitstage.

Voraussetzungen sind, dass keine andere im Haushalt lebende Person zur Betreuung zur Verfügung steht und dienstliche Gründe nicht entgegenstehen.

Ein Nachweis über die pandemiebedingte Zugangsbeschränkung zum Betreuungsangebot ist der Personalabteilung mit Ihrem Antrag auf Beurlaubung vorzulegen.

Sonderurlaub nach § 33 Abs 1 Nr. 8 FrUrlV NRW (bis zu drei Arbeitstagen in sonstigen dringenden Fällen) rechnet auf die vorgenannten Höchstgrenzen an.

Die Kinderbetreuungstage gelten unabhängig davon, ob die Möglichkeit mobiler Arbeit besteht.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Personalabteilung.

Kann ich Lohnersatzleistungen nach § 56 Infektionsschutzgesetz wegen der eingeschränkten Öffnung von Kitas und Schulen oder wegen eines Betretungsverbots erhalten?

Wenn Sie wegen der eingeschränkt geöffneten Kitas und Schulen nicht zur Arbeit können und einen Verdienstausfall haben, weil Sie Ihr Kind betreuen müssen, können Sie eine Entschädigung bekommen. Dies gilt auch, wenn Sie ihr Kind wegen einer ausgesprochenen Quarantäne betreuen müssen. Die Entschädigung soll Sie gegen übermäßige Einkommenseinbußen absichern.

Einen Anspruch auf Entschädigung haben Eltern oder Sorgeberechtigte, die wegen der eingeschränkten Öffnung von Schulen und Kitas oder wegen einer Quarantäne des Kindes zu Hause bleiben müssen und dadurch Einkommen verlieren.

Die Bedingungen im Überblick:

  • Das Kind bzw. die Kinder sind unter zwölf Jahre alt oder wegen einer Behinderung pflegebedürftig.
  • Der Anspruch auf Gleitzeit und Überstunden muss ausgeschöpft sein sowie der Resturlaub aus dem Vorjahr
  • Es besteht kein Anspruch auf eine Notbetreuung
  • Eine zumutbare alternative Betreuung besteht nicht
  • Situative mobile Arbeit bzw. Home Office ist nicht möglich oder zumutbar
  • Der Lohnersatz beträgt 67 Prozent des Nettoeinkommens, aber maximal 2.016 Euro pro Monat.
  • Die Zahlung gibt es maximal für eine Dauer von 20 Wochen ab dem Zeitpunkt der ersten Beantragung.
  • Für Ferienzeiten, in denen Schulen und Kitas ohnehin geschlossen hätten, gibt es keinen Verdienstausgleich. Sie werden daher auch nicht auf den 20-Wochen-Zeitraum angerechnet.
  • Diese Möglichkeit gilt grundsätzlich auch für privat versicherte Beschäftigte, sie gilt nicht für Beamtinnen und Beamte.

Für die Zeit der vorgenannten Kinderbetreuung werden Sie von der Pflicht der Arbeitsleistung befreit. Stattdessen erhalten Sie über das LBV die Lohnersatzleistung ausgezahlt. Das LBV entrichtet darüber hinaus die Sozialversicherungsbeiträge auf einer Bemessungsgrundlage von 80 Prozent des Arbeitsentgelts aus.

Den Antrag können Sie an die zuständige Personalabteilung stellen. Hier finden Sie das Formular.

Der Entschädigungsanspruch gemäß § 56 Absatz 1a IfSG gilt für erwerbstätige Personen grundsätzlich auch dann, wenn deren Kind das Betreten der Betreuungseinrichtung oder Schule untersagt wurde oder die Präsenzpflicht in einer Schule aufgehoben wurde. Die behördliche Empfehlung, das Kind zu Hause zu betreuen, reicht hier nicht.

Für die Dauer des Bezuges von Kinderkrankengeld ruht für beide Elternteile der Anspruch auf Lohnersatz nach Infektionsschutzgesetz.

Weitere Informationen zur Lohnersatzleistung nach § 56 finden Sie auf der Webseite zu den Entschädigungen bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Schließung von Schulen und Betreuungseinrichtungen.

Wie hoch ist der Anspruch auf Kinderkrankengeld (gilt auch für (Teil-) Schließung der Schulen und KiTa)?

Für das Jahr 2021 wird die Zahl der Tage, an denen gesetzlich Versicherte Anspruch auf Kinderkrankengeld haben, verdoppelt. Zudem gilt der Anspruch nicht nur bei Krankheit des Kindes, sondern auch, wenn Kitas und Schulen pandemiebedingt geschlossen sind oder die Betreuung eingeschränkt ist. Die Regelung ist rückwirkend zum 5. Januar in Kraft getreten.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Sie können sich auch unmittelbar an Ihre gesetzliche Krankenkasse wenden.

 

Fragen zu Studium und Lehre

Was ist bei Neueinschreibungen zu bedenken?

Die Einschreibung findet ausschließlich online statt. Sie werden per Email über die notwendigen Schritte zur Einschreibung informiert. Für weitere Informationen oder in dem Fall, dass  Sie die Informationsemail nicht innerhalb von 10 Werktagen nach Erhalt Ihrer Zulassung erhalten, wenden sich Neueinschreiber bitte an die Abteilung 2.1 des International Office unter der Telefonnummer +49 241 80 90674 oder die .

Stehen Lern- und Leseräume zur Verfügung?

Die Lern- und Leseräume sind bis auf Weiteres geschlossen.

Gibt es Vorgaben für die Durchführung von Lehrveranstaltungen?

Die aktuellen Regelungen zu Veranstaltungen finden Sie hier.

Welche Unterstützung bekomme ich als Lehrender, um mich auf die Situation einzustellen?

Das Centrum für Lehr- und Lernservices bietet zentrale Videoaufzeichnungen und weitere Unterstützungsangebote, um die Weiterführung der Lehre während der Einschränkungen des Betriebs durch das Coronavirus zu ermöglichen. Hier gibt es weitere Informationen zur Fern- und Onlinelehre.

Welche Auswirkungen hat die Situation auf den Hochschulsport?

Der Sportbetrieb des Hochschulsportzentrums ist derzeit weitestgehend eingestellt. Das Sporttreiben auf der Aschebahn und Finnbahn Stadion Königshügel ist unter bestimmten Voraussetzungen und Einhaltung des Mindestabstands wieder erlaubt. Nähere Informationen finden Sie hier.

Das HSZ bietet für alle Digital Workouts on demand und live an. Buchungen für das vielfältige Angebot sind möglich. Weitere Informationen

Ich bin internationaler Studierender und habe Fragen zur Organisation meines Studiums oder Auslandsaufenthalts

Alle Videopräsentationen, FAQs und weitere Informationen zur Welcome Week finden Sie auf dieser Webseite. Bei allen weiteren Fragen, wenden Sie sich gerne an das Info Service Center des International Office.

Wo können sich internationale Studierende vernetzen?

Falls Sie auf der Suche nach Ideen für die digitale Freizeitgestaltung sind, folgen Sie dem International Office auf Facebook und Instagram. Hier werden regelmäßig Tipps und neue Onlineangebot gepostet. Die Facebookgruppe „RWTH Welcomes Internationals“  bietet eine weitere Vernetzungsmöglichkeit.

Wo bekommen internationale Studierende, die aufgrund der aktuellen Situation Unterstützung benötigen, Informationen zu individuellen Themen?

Bei allen studien- und aufenthaltsbezogenen Fragen wenden Sie sich gerne an das Info Service Center des International Office. Das kompetente Beratungsteam unterstützt Sie gerne mit der Klärung Ihrer Fragen.

Aufgrund der eingeschränkten Öffnung von KiTas und Schulen ist es schwierig, an Online-Veranstaltungen teilzunehmen. Was kann ich tun?

Für stundenweise Kinderbetreuung oder um Betreuungsengpässe in Schließzeiten abzudecken, können Studierende einen finanziellen Zuschuss zu ihren Betreuungskosten in Anspruch nehmen. Pro Semester und studierendem Elternteil ist der Zuschuss auf 300 Euro gedeckelt. Pro Betreuungsstunde können maximal 9 Euro durch den Familienservice erstattet werden. Voraussetzung für die Förderung ist die Vorlage der Familienkarte sowie die einmalige persönliche Antragstellung im Familienservice. Weitere Informationen zum Betreuungskostenzuschuss finden Sie hier.

Studierende der RWTH, die im privaten Bereich eine Betreuungsperson für ihre Kinder suchen, können weiterhin die Babysitter-Vermittlung nutzen. Die Vorgaben der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW sind einzuhalten.

Wenden Sie sich gerne an den Familienservice des Gleichstellungsbüros ()  sowie die Sozialberatung des ASTA, wenn Sie Fragen oder Beratungsbedarf haben.

 

Welche Finanzierungsmöglichkeiten kommen für Studierende (mit Kind) in Betracht?

Überbrückungshilfe: Zuschuss für Studierende in Notlagen

Überbrückungshilfe können in- und ausländische Studierende beantragen, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland immatrikuliert sind.

Wer bereits ein Darlehen, Stipendium oder Ähnliches im Bezugsmonat bezieht, kann trotzdem Überbrückungshilfe erhalten. Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit können zwischen 100 Euro und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt werden.

Weitere Informationen finden Sie beim Studierendenwerk Aachen.


Überbrückungsstipendien von Hochschule und proRWTH:

Die Stipendienaktion #RWTHhilft unterstützt Studierende, die durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Not geraten sind, ihr Studium fortzusetzen oder ihren Abschluss zu absolvieren.
Weitere Informationen finden Sie beim AStA.

Beim Fragen wenden Sie sich gerne an die Sozialberatung des ASTA sowie an den Familienservice des Gleichstellungsbüros ().


BAföG

Die Regelstudienzeit wurde für alle Studierenden um ein weiteres Semester verlängert. Daher sollen Studierende entsprechend ein Semester länger BAföG erhalten. Dies gilt jedoch nur für diejenigen, deren Förderanspruch erst nach dem aktuellen Semester abläuft.

Nähere Informationen finden Sie beim Studierendenwerk Aachen.


Kinderzuschlag

Für Studierende, deren Ausbildung nach dem BAföG förderungsfähig ist, kommt Kinderzuschlag nur unter besonderen Voraussetzungen in Betracht. Der Kinderzuschlag bietet Familien mit kleinem Einkommen eine finanzielle Unterstützung. Um ihn zu erhalten, müssen diese Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Sie erhalten Kindergeld (oder eine vergleichbare Leistung) für das Kind
  • Ihr Bruttoeinkommen beträgt mindestens 900 Euro (Elternpaare) oder 600 Euro (Alleinerziehende)
  • Ihr Bruttoeinkommen übersteigt nicht die Höchsteinkommensgrenze (ALG II-Satz)
  • Zusammen mit dem Kinderzuschlag haben Sie so viel Einkommen, dass Sie keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld haben

Auch der Kinderzuschlag wird bei der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit beantragt. Er beträgt maximal 205 Euro monatlich pro Kind und wird normalerweise für sechs Monate bewilligt. Weitere Informationen zum Kinderzuschlag finden Sie hier.

Wenden Sie sich gerne an den Familienservice des Gleichstellungsbüros () sowie die Sozialberatung des ASTA, wenn Sie Fragen oder Beratungsbedarf haben.

Weitere Infos zum Thema Studienfinanzierung während der Coronakrise gibt es hier.

 

 

Fragen zum Thema Forschung

Gibt es Vorgaben für die Durchführung von Veranstaltungen?

Die aktuellen Regelungen zu Veranstaltungen finden Sie hier.

Was bedeutet die Situation für mein drittmittelgefördertes Forschungsprojekt?

Wegen der aktuellen Einschränkungen im Dienstbetrieb der RWTH und den damit verbundenen möglichen Verzögerungen bei der Durchführung von drittmittelgeförderten Projekten wird die RWTH Hinweise und Neuigkeiten so schnell wie möglich an die Projektverantwortlichen weitergeben. Mit kurzfristigen Fragen können sich Projektverantwortliche gerne per an die Drittmittelabteilung wenden.

Was gibt es für Folgen für Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Qualifikation?

Sofern die aktuellen Einschränkungen im Dienstbetrieb der RWTH Auswirkungen auf die wissenschaftliche Qualifikation haben können, sollen zeitnah die Betreuerinnen und Betreuer angesprochen werden, damit kurzfristig notwendige Maßnahmen abgesprochen werden. Die RWTH wird alles daran setzen, dass es zu keinen vermeidbaren Verzögerungen kommt.

An wen können sich internationale Forschende und Promovierende bei Fragen zur Organisation ihres Forschungsaufenthaltes oder ihrer Promotion wenden?

Für alle allgemeinen Fragen rund um die Organisation des Aufenthaltes internationaler Forschenden oder Promovierenden steht das Welcome Center des International Office zur Verfügung.

Gibt es virtuelle Vernetzungsmöglichkeiten für internationale Forschende, Promovierende oder deren Partnerinnen und Partner?

Für aktuelle Informationen zu Online-Angeboten für internationale Forschende steht das Welcome Center des International Office zur Verfügung. Die geschlossene Facebook-Gruppe "Welcome Center RWTH" bietet eine gute Vernetzungsmöglichkeit für internationale Forschende. Die geschlossene Facebook-Gruppe "Aachen International Spouses" richtet sich an mitreisende Partnerinnen und Partner internationaler Forschender.

 

Fragen zum Thema Reisen

Was sind aktuell Risikogebiete?

Die durch das RKI stetig aktualisierten Risikogebiete finden Sie hier.

Was ist bei Reisen beziehungsweise der Rückkehr aus dem Ausland zu beachten?

Aktuelle Informationen zum Thema Reiserückkehr finden Sie hier.