Häufig gestellte Fragen zum Coronavirus

 

Informationen zu aktuell geltenden Regelungen an der RWTH, zur Durchführung von (Lehr-)Veranstaltungen und zur aktuellen Home Office-Regelung entnehmen Sie bitte hier.

Darüber hinaus finden Sie nachfolgend auf dieser Seite Informationen zu diesen Themen:

 

Allgemeine Fragen zur Coronavirus-Pandemie

Was muss ich beim Betreten der Hochschule beachten?

Die AHA-Regeln (Abstand-Hygiene-Alltagsmaske) sind im Schutzkonzept der RWTH verankert und schützen vor einer Infektion im Arbeitsalltag beim Umgang mit Kolleginnen und Kollegen, Studierenden oder Besucherinnen und Besuchern.

Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ab 10. August 2020 in Gebäuden der RWTH.

Da nicht an allen Orten die Gewähr dafür geboten werden kann, dass der Mindestabstand in diesen Fluren bzw. Räumen eingehalten werden kann, besteht ab 10. August 2020 für alle Mitglieder, Angehörige, Besucher und Gäste der Hochschule die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Ausgenommen sind solche Räumlichkeiten, bei denen bereits eine konkrete Regelung durch eine Gefährdungsbeurteilung erfolgt ist. Es handelt sich hierbei in der Regel um alle Büroräume, Labore und Werkstätten. Die Aufzählung ist nur beispielhaft und nicht abschließend.

Falls Mund-Nasen-Bedeckungen für die Beschäftigten nicht in ausreichender Zahl vorhanden sind, können diese im RWTH-Shop bestellt werden. Bei der Mund-Nasen-Bedeckung handelt es sich um sogenannte Arbeitsschutzausstattung, die vom Arbeitgeber – und damit der einzelnen Hochschuleinrichtung – zu finanzieren ist. 

Bitte unterstützen Sie aktiv die Umsetzung dieser Regelung, die alle Personen an der RWTH schützen soll.

Wie kann ich mich schützen?

Händehygiene, Hustenetikette und Abstand zu anderen Personen können grundsätzlich vor respiratorisch übertragbaren Krankheiten schützen.

Die AHA-Regeln (Abstand-Hygiene-Alltagsmaske) sind im Schutzkonzept der RWTH verankert und schützen vor einer Infektion  im Arbeitsalltag beim Umgang mit Kolleginnen und Kollegen, Studierenden oder Besucherinnen und Besuchern.

Zur sogenannten Hustenetikette zählen folgende Verhaltensweisen:

  • Abstand zu anderen Personen beim Niesen und Husten von mindestens zwei Metern halten
  • Niesen und Husten am besten in ein Einwegtaschentuch
  • nach Naseputzen, Niesen und Husten grundsätzlich die Hände waschen und falls kein Taschentuch griffbereit ist, sollte man sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor das Gesicht halten

Woran erkenne ich eine mögliche Erkrankung?

Die Inkubationszeit für eine Infektion mit dem Coronavirus beträgt rund zehn Tage (ein bis 14 Tage). Auf folgende Symptome sollte geachtet werden:

  • Fieber
  • Husten
  • Atemnot
  • Schnupfen
  • Halsschmerzen
  • Gliederschmerzen
  • allgemeines Krankheitsgefühl
  • Geruchs-/Geschmacksveränderungen oder -verlust

Was muss ich tun, wenn ich Symptome erkenne?

Die Abgrenzung zu anderen respiratorischen Erkrankungen und Grippe ist aufgrund der unspezifischen Symptomatik nicht einfach.

Falls eines oder mehrere der oben genannten Symptome festgestellt wird, wird dringend empfohlen, telefonisch die Hausärztin beziehungsweise den Hausarzt zu kontaktieren, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Unnötige Kontakte mit anderen Menschen sollten vermieden werden; nach Möglichkeit sollte man zu Hause bleiben.

Die Hochschulärztliche Einrichtung steht zur Beratung unter der Telefonnummer +49 241 80 94444 oder für zur Verfügung. Es besteht die Möglichkeit, dass gedolmetscht wird. Von unangemeldeten Besuchen in der Hochschulärztlichen Einrichtung sollte abgesehen werden.

Wie kann eine Erkrankung festgestellt werden?

Sollten Symptome auftreten, ist eine spezifische Testung mittels PCR-Diagnostik angezeigt.

Eine solche Testung sollte immer angemeldet erfolgen. Hausärztliche Praxen im Umfeld finden sich auf der Webseite der Kassenärztlichen Vereinigung NRW. Für Aachen gilt die Telefonnummer +49  241 5198 5300 oder diese .

Was muss ich tun, wenn eine Covid-19-Erkrankung festgestellt wurde?

Wenn bei Ihnen eine Covid-19-Erkrankung festgestellt wurde (keine Verdachtsfälle), nehmen Sie bitte unverzüglich Kontakt zur Hochschulärztlichen Einrichtung unter +49 0241 80 94444 auf. Sofern Sie in einem Beschäftigungsverhältnis zur RWTH stehen, informieren Sie Ihren Vorgesetzten. Bitte beachten Sie auch das Betretungsverbot der RWTH bei Covid-19-Symptomen sowie bei festgestellter akuter Covid-19-Erkrankung.

Was passiert, wenn ich von Quarantäne betroffen bin?

Den Quarantänevorgaben der zuständigen Behörden ist in jedem Fall Folge zu leisten. Wichtige Informationen erhalten Sie in der Broschüre der Städteregion Aachen.

Was muss ich als Kontaktperson beachten?

Beschäftigte, die als Kontaktpersonen der Kategorie 1 eingestuft sind, werden vom Gesundheitsamt für 14 Tage nach dem letzten Kontakt mit der infizierten Person in Quarantäne geschickt. Der Arbeitsgeber ist zu informieren und es gilt angeordnetes Home-Office. Die dafür notwendigen technischen Möglichkeiten (Rechner, VPN et cetera) sollten mit dem jeweiligen Vorgesetzten besprochen werden. Gerne beraten auch die Personalabteilungen bei eventuellen Fragen.

Wenn alle Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz eingehalten wurden (Alltagsmaske, Abstand) sind die Kontaktpersonen an der Hochschule in Kategorie 2 einzuordnen und können weiter arbeiten unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen und Selbstbeobachtung sowie nach Möglichkeit Kontaktreduzierung zu Dritten.

Hier finden Sie Informationen zur Einteilung der Kontaktpersonen in Kategorien.

Was muss ich tun, wenn ich eine Warnung von der Corona-Warn-App erhalte?

Die App unterscheidet zwischen roten und grünen Warnhinweisen.

Zeigt das Handy einen roten Warnhinweis, also ein erhöhtes Infektionsrisiko an, heißt das zunächst einmal, dass Sie sich möglicherweise infiziert haben könnten. Nicht, dass Sie sich sicher angesteckt haben. Die App gibt hier erste Ratschläge:

  • Sofern Sie in einem Beschäftigungsverhältnis stehen: Informieren Sie (möglichst ohne physischen Kontakt) Ihren Vorgesetzten
  • Gehen Sie umgehend nach Hause
  • Reduzieren Sie Begegnungen
  • Melden Sie sich telefonisch in Ihrer hausärztlichen Praxis, beim Gesundheitsamt oder dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst. Den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst erreichen Sie unter der 116 117.

In diesem Gespräch wird geklärt, ob ein Test auf Sars-CoV-2 sinnvoll ist. Das ist beispielsweise der Fall, wenn die Person typische Symptome einer Infektion zeigt, Kontakt mit Risikogruppen hat oder beispielsweise in Kitas oder Schulen arbeitet.

Zeigt das Handy einen grünen Warnhinweis, müssen Sie – sofern Sie keine Symptome zeigen – weder die ärztliche Praxis kontaktieren, noch in Quarantäne oder einen Test machen. Dennoch empfiehlt das Robert-Koch-Institut:

  • Reduzieren Sie für die nächsten zwei Wochen Ihre Kontakte
  • Beachten Sie die AHA-Regeln: Abstand halten, Hygiene beachten und Alltagsmaske tragen

Ich mache mir Sorgen um meine psychische Gesundheit, leide unter Angst oder Depression. An wen kann ich mich wenden?

Bei Fragen rund um das Thema psychologische Gesundheit, steht das erfahrene Team der psychologischen Beratung allen Studierenden gerne zur Verfügung. Eine englischsprachige Beratung für internationale Studierende ist auch möglich.

Weitere Anlaufstellen bei psychologischen Notfällen finden Sie hier.

An wen kann ich mich bei Fragen wenden?

Die RWTH hat für dringende Fragen zu Arbeitsplatz, Studium und Lehre eine E-Mail-Hotline eingerichtet: .

Bitte beachten Sie, dass die Hotline keine medizinische Beratung vornehmen kann. Hierfür wird empfohlen die hausärztlichen Bereitschaftsdienste über die Hotline 116117 und das für Sie zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren.

Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen wurde für allgemeine Informationen (ebenfalls nicht für die persönliche medizinische Beratung) rund um das Thema neben der 115 eine zusätzliche Corona-Info-Hotline über +49 241 510051 (Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr) eingerichtet.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Coronavirus unter der Nummer +49 211 9119 1001 (Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr) geschaltet.

Es wird von den Behörden ausdrücklich gebeten, nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112 zu belegen.

Wichtig ist, die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amtes, des Robert Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, kurz BZgA, aufmerksam zu verfolgen, das BZgA gibt auch Informationen zum Infektionsschutz vor dem Coronavirus.

Das Rektorat verfolgt fürsorglich die Situation, um bei akutem Bedarf weitere geeignete Maßnahmen ergreifen.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration bietet Online-Informationsangebote in unterschiedlichen Sprachen an und weist auf das Informationsangebot der Neuen deutschen Medienmacher e.V. in verschiedenen Sprachen hin.

 

Fragen zum Thema Arbeitsplatz

Unter welchen Rahmenbedingungen ist außerordentliches Home Office möglich?

Die aktuelle Home Office-Regelung finden Sie hier.

Falls Home Office nicht möglich ist, ist der Arbeitsplatz entsprechend der geltenden Richtlinien zu gestalten. Siehe "Wie sind die Arbeitsplätze in RWTH-Gebäuden zu gestalten?"

Wie kann ich die zentralen IT-Dienste aus dem Home Office nutzen?

Das IT Center hat alle notwendigen Anleitungen und weitere Informationen zusammengefasst.

Wie sind die Arbeitsplätze in RWTH-Gebäuden zu gestalten?

Von der Leitung der jeweiligen Hochschuleinrichtung sind die Voraussetzungen zur Einhaltung der bestehenden Abstands- und Hygieneregelungen zu schaffen. Aufgrund der bestehenden gesetzlichen Auflagen ist diesbezüglich eine Dokumentation durch die Durchführung der arbeitsplatzbezogenen Gefährdungsbeurteilung erforderlich.

Für die tatsächliche Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen sind sowohl die Führungskräfte wie auch die Beschäftigten in den jeweiligen Hochschuleinrichtungen verantwortlich.

Das Personal sollte so weitläufig wie möglich auf die verfügbaren Raumressourcen aufgeteilt werden. Es ist zu vermeiden, dass mehrere Personen in einem Raum arbeiten, während andere Räume ungenutzt sind. Wenn die Tätigkeiten dies zulassen, wird in Mehrfachbüros ein Wechselbetrieb zwischen Home Office und Präsenz empfohlen, um die Zahl der gleichzeitig anwesenden Personen möglichst gering zu halten. Sollte dies nicht möglich sein, muss sichergestellt werden, dass die Abstandsregelungen und Hygienebestimmungen eingehalten und besondere Schutzmaßnahmen (Trennwand, Mund- und Nasenmaske bei vorübergehender Unterschreitung des Mindestabstands, Raumgröße und 'hnliches) getroffen werden.

In Laboren, Werkstätten und Ähnlichem sind Maßnahmen zu treffen, um für die Beschäftigten ein risikominimiertes Arbeiten im vorgenannten Sinne zu gewährleisten. Bei Bedarf steht hier die Stabsstelle für Arbeit- und Strahlenschutz beratend zur Verfügung.

Für Beschäftigte, die zu einer Risikogruppe im Sinne von SARS – CoV 2 gehören oder die durch die eingeschränkte Öffnung von Schulen oder Kitas zusätzliche Aufgaben bei der Kinderbetreuung haben, soll vorrangig von der Home-Office-Regelung Gebrauch gemacht werden, sofern es mit den dienstlichen Aufgaben vereinbar ist. Die Personalabteilungen der RWTH stehen für weitere Informationen gerne zur Verfügung.

Bei Nutzung der Home-Office-Regelung beachten Sie bitte auch den verfügbaren Leitfaden. Zusätzlich wird auf die Angebote des Familienservices verwiesen.

Bei den oben angegebenen Risikogruppen geht die RWTH von der Definition des Robert Koch-Instituts aus. Nach der Einschätzung der Hochschulärztlichen Einrichtung gehören insbesondere Beschäftigte mit folgenden Vorerkrankungen zur Risikogruppe im Zusammenhang mit dem Corona-Virus:

  • Therapiebedürftige Herz-Kreislauf-Erkrankungen (zum Beispiel coronare Herzerkrankung, Bluthochdruck)
  • Erkrankungen der Lunge (zum Beispiel COPD, Asthma bronchiale)
  • Chronische Lebererkrankungen
  • Nierenerkrankungen
  • Onkologische Erkrankungen
  • Diabetes mellitus
  • Geschwächtes Immunsystem (zum Beispiel aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht, oder durch regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie zum Beispiel Cortison).

Für Schwangere erfolgt die spezifische Beurteilung zu SARS – CoV 2 im Rahmen der allgemeinen Gefährdungsbeurteilung bei Bekanntgabe der Schwangerschaft.

Als Nachweis der Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe genügt eine Erklärung der oder des Beschäftigten gegenüber der oder dem Vorgesetzten in Textform (E-Mail reicht aus), wenn die Erkrankung der oder dem Vorgesetzten bekannt ist. Ansonsten ist ein ärztliches Attest vorzulegen, das die Bestätigung enthalten muss, dass im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus SARS – CoV-2 aufgrund der besonderen Disposition die Gefahr eines schweren Krankheitsverlaufs besteht. Die Art der Vorerkrankung ist aus Gründen des Datenschutzes nicht anzugeben.

Im Bedarfsfall können die Beschäftigten und Hochschuleinrichtungen Rückfragen in diesem Zusammenhang mit der Hochschulärztlichen Einrichtung klären.

Sofern Beschäftigte einer Risikogruppe an ihrem Arbeitsplatz arbeiten, sind im Bedarfsfall mit der Stabsstelle für Arbeits- und Strahlenschutz und der Hochschulärztlichen Einrichtung geeignete Schutzmaßnahmen abzustimmen, sodass damit nur ein geringes Ansteckungsrisiko verbunden ist.

Gibt es für Grenzgängerinnen und -gänger Einschränkungen?

Sofern Nachbarländer die Bewegungsfreiheit einschränken, so können Grenzgängerinnen und -gängern von ihren zuständigen Personalsachbearbeiterinnen oder -bearbeitern eine entsprechende Pendlerbescheinigung anfordern. Diese wird per Scan zugesandt.

Gibt es Vorgaben für die Durchführung von Veranstaltungen?

Die aktuellen Regelungen zu Veranstaltungen finden Sie hier.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten stehen mir zur Verfügung?

Aufgrund der derzeitigen Situation können viele Weiterbildungsveranstaltungen an der RWTH nicht wie ursprünglich geplant als Präsenzformat stattfinden. Damit alle Beschäftigten sich jedoch auch in diesen Zeiten weiterbilden können, wurden viele geplante Veranstaltungen nun auf digitale Formate umgestellt. Um den Überblick zu erleichtern, kann in der Veranstaltungsdatenbank nun nach den Veranstaltungsformaten „Online“, „Präsenz“ und „Blended (Online+Präsenz)“ gefiltert werden. Bei detaillierten Rückfragen zu den entsprechenden Angeboten stehen die jeweilig genannten Kontaktpersonen zur Verfügung.

Welche Einschränkungen gibt es bei den zentralen Diensten der RWTH?

Aufgrund der eingeschränkten Personalverfügung muss das Service Center Abfallwirtschaft (SCA) in der Mathieustraße in den Notbetrieb gehen. Nur durch folgende Maßnahmen kann vorerst die Entsorgung für zeitkritische Belange an der RWTH gewährleistet bleiben.

Das SCA ist zu folgenden Zeiten besetzt::

  • Montag und Freitag 8 Uhr bis 12 Uhr

  • Dienstag bis Donnerstag 8 Uhr bis 14 Uhr

In dieser Zeit können Abfälle nur nach telefonischer Anmeldung angenommen werden. Darüber hinaus sind die SCA-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter zu den büroüblichen Zeiten telefonisch und per Mail zu erreichen. Das Betreten des Gebäudes ist nur mit einer Mund-Nasen-Bedeckung gestattet. Auf dem Betriebshof muss der vorgeschriebene Mindestabstand eingehalten werden. Kann der Mindestabstand nicht eingehalten werden, ist auch hier eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Welche Auswirkungen hat die Situation auf den Hochschulsport?

Das Hochschulsportzentrum hat einen eingeschränkten, anmeldepflichtigen Sportbetrieb aufgenommen. Die Anmeldung wird immer in Form der Einzelterminbuchung angeboten. Die Buchung für jedes Angebot werde jeweils 24 Stunden vor Angebotsstart freigeschaltet. Weitere Informationen

Was kann ich machen, wenn ich durch die eingeschränkte Öffnung von Kindertagesstätten, Kindergärten oder Schulen betroffen bin?

Sollte es eine Beeinträchtigung etwa durch eingeschränkt geöffnete Kindertagesstätten, Schulen und anderen Einrichtungen im Umfeld geben, dann können in Rücksprache mit den verantwortlichen Vorgesetzten kurzfristig individuelle Lösungen gefunden werden.

Die RWTH ist fest entschlossen, ihren Teil dazu beitragen, dass alle Beschäftigten, die wegen der eingeschränkten Öffnung der genannten Einrichtungen, Schwierigkeiten bei der Betreuung ihrer Kinder haben, diese Herausforderung gelöst bekommen. Wir sehen aber bei dieser ganz sicher außergewöhnlichen Situation nicht nur den Arbeitgeber RWTH in der Verantwortung, sondern auch die Beschäftigten, deren Partnerinnen und Partner und damit unter Umständen auch deren Arbeitgeber. Gute und faire Lösungen können schnell gefunden werden, wenn alle Genannten sich an der Lösung beteiligen. Das Personaldezernat kann keine allgemein geltenden Lösungen vorschlagen, da eine faire Lösung sich immer an der individuellen Situation der Beschäftigten und der jeweiligen Hochschuleinrichtung orientieren muss. Deshalb kann die konkrete Lösung auch nur zwischen der/dem jeweiligen Personalverantwortlichen in der Hochschuleinrichtung und der/dem Beschäftigten gefunden werden.

Das Personaldezernat berät alle Beschäftigten wie auch alle Personalverantwortlichen gerne zu vertretbaren Lösungsmöglichkeiten. Wir möchten daher an dieser Stelle ein paar allgemeine Hinweise geben, die hoffentlich dazu beitragen, dass die individuellen Lösungen schnell gefunden werden können. Bei allen Arbeitsplätzen, bei denen Home Office (situative mobile Arbeit) möglich ist, sollte  davon Gebrauch gemacht werden. Dies muss auch nicht immer für den ganzen Arbeitstag die Lösung sein, sondern kann auch nur für einen Teil der Arbeitsstunden vereinbart werden. Dabei sollte großzügig mit der Frage umgegangen werden, ob es Aufgaben gibt, die im Home Office erledigt werden können. So kann man zum Beispiel vielleicht je nach Alter der Kinder diese schon einmal bis mittags alleine lassen, sodass man beispielsweise vier Stunden an seinem Arbeitsplatz an der RWTH arbeiten kann und für weitere vier Stunden in Home Office arbeitet. Sofern aufgrund der Aufgabenstellung Home Office nicht möglich ist und die Betreuung nur gesichert ist, wenn die beziehungsweise der Beschäftigte zuhause bleibt, muss es eine faire Lösung zu den Anteilen geben, die die Beschäftigten und der Arbeitgeber tragen. In diesen Fällen sollte auch geprüft werden, ob man die Verteilung der Arbeitszeit so ändern kann, dass an weniger Tagen die vereinbarten Stunden absolviert werden. Wegen der besonderen Situation bestehen keine Bedenken, wenn man dabei bis zu zehn Arbeitsstunden an einem Arbeitstag arbeitet.

Wie Lösungen aussehen könnten, kann man vielleicht einmal an einem Beispiel verdeutlichen. Wenn bei einem Betreuungsbedarf von drei Wochen der andere Ehepartner mindestens eine Woche übernimmt, müsste eine Lösung für zwei Wochen gefunden werden. Die beziehungsweise der Beschäftigte müsste davon einen Teil tragen, indem sie/er Überstunden abbaut, Urlaub einsetzt, die Zeit nacharbeitet oder eine unbezahlte Freistellung nimmt. Dabei kommt es natürlich auch etwas auf den konkreten Fall an. Hat die/der Beschäftigte noch Resturlaub aus 2019? Wieviel? Gibt es Überstunden, die eigentlich sowieso abgebaut werden müssen? Die RWTH ist grundsätzlich bereit, drei Arbeitstage (Freistellungstage) mit Fortzahlung der Vergütung als ihren Teil der Lösung zu tragen. Sofern die drei Arbeitstage nicht ausreichen, kann im Einzelfall auch mehr Freistellung mit Bezahlung gewährt werden, wenn das für eine faire Lösung erforderlich ist. Diese Fälle sind aber mit der Personalabteilung abzustimmen, wobei wir eine  großzügige Handhabung vereinbart haben.

Sofern in besonderen Situationen, wie zum Beispiel bei Alleinerziehenden mit kleinen Kindern oder vergleichbaren anderen Situationen eine faire Lösung weitergehende Regelungen auf Seiten der RWTH erfordern, sind diese ebenso mit den Personalabteilungen abzustimmen. Die Vereinbarungen zu individuellen Arbeitsmöglichkeiten können in den jeweiligen Bereichen ohne Beteiligung der Personalabteilung getroffen werden. Nur sofern eine Freistellung mit oder ohne Bezahlung Teil der individuellen Lösung ist, ist dies formlos mit der Begründung „Kinderbetreuung“ (mit Zustimmung der beziehungsweise des Vorgesetzten) bei der zuständigen Personalabteilung zu beantragen. Weitere Unterlagen sind nicht beizufügen. Das Ziel muss immer sein, dass es eine faire individuelle Lösung für die Betreuungssituation gibt.

Die Lösungsmöglichkeiten im Überblick:

◾ Umverteilung von Arbeitstagen, Arbeitszeit.

◾ Situative mobile Arbeit, Home Office (vollständig oder anteilig).

◾ Abbau von Überstunden, Resturlaub, Urlaub.

◾ Späteres Nacharbeiten der ausgefallenen Arbeitszeit.

◾ Freistellung mit oder ohne Bezahlung.

Kann ich Lohnersatzleistungen wegen der eingeschränkten Öffnung von Kitas und Schulen erhalten?

Wenn Sie wegen der eingeschränkt geöffneten Kitas und Schulen nicht zur Arbeit können und einen Verdienstausfall haben, weil Sie Ihr Kind betreuen müssen, können Sie eine Entschädigung bekommen. Diese soll Sie gegen übermäßige Einkommenseinbußen absichern.

Einen Anspruch auf Entschädigung haben Eltern oder Sorgeberechtigte, die wegen der eingeschränkten Öffnung von Schulen und Kitas zu Hause bleiben müssen und dadurch Einkommen verlieren.

Die Bedingungen im Überblick:

  • Das Kind bzw. die Kinder sind unter zwölf Jahre alt oder wegen einer Behinderung pflegebedürftig.
  • Der Anspruch auf Gleitzeit und Überstunden muss ausgeschöpft sein sowie der Resturlaub aus 2019
  • Es besteht kein Anspruch auf eine Notbetreuung
  • Eine zumutbare alternative Betreuung besteht nicht
  • Situative mobile Arbeit bzw. Home Office ist nicht möglich oder zumutbar
  • Der Lohnersatz beträgt 67 Prozent des Nettoeinkommens, aber maximal 2.016 Euro pro Monat.
  • Die Zahlung gibt es maximal für eine Dauer von sechs Wochen ab dem Zeitpunkt der ersten Beantragung.
  • Für Ferienzeiten, in denen Schulen und Kitas ohnehin geschlossen hätten, gibt es keinen Verdienstausgleich. Sie werden daher auch nicht auf den 6-Wochen-Zeitraum angerechnet.
  • Die Regelungen gelten nicht für Beamt*innen

Für die Zeit der vorgenannten Kinderbetreuung werden Sie von der Pflicht der Arbeitsleistung befreit. Stattdessen erhalten Sie über das LBV die Lohnersatzleistung ausgezahlt. Das LBV entrichtet darüber hinaus die Sozialversicherungsbeiträge auf einer Bemessungsgrundlage von 80 Prozent des Arbeitsentgelts aus.

Den Antrag können Sie an die zuständige Personalabteilung stellen. Hier finden Sie das Formular.

Weitere wichtige Informationen hierzu finden Sie auf den Webseiten des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend und des Landschaftsverbands Rheinland (LVR).

Was muss ich als Alleinerziehende/Alleinerziehender veranlassen, um einen Betreuungsplatz für mein Kind/meine Kinder zu bekommen?

Das Land NRW hat seine Regelungen für die besonderen Betreuungsbedarfe erweitert. Ab sofort können auch alleinerziehende Personen, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen, für ihre Kinder die besondere Betreuungsinfrastruktur nutzen.

Dafür erforderlich ist eine Bescheinigung des Arbeitgebers über das bestehende Arbeitsverhältnis mit Angabe des Stundenumfangs. Zusammen mit einer entsprechenden Erklärung der/des Alleinerziehenden entscheiden die Einrichtungen über entsprechende Anträge beziehungsweise können diese auf den Weg bringen. Da es keine einheitlichen Formulare für die Bescheinigung des Arbeitgebers gibt, wird empfohlen, dass Betroffene im Vorfeld mit der jeweiligen Einrichtung abklären, welche Angaben die Bescheinigung enthalten soll, wobei viele Einrichtungen wohl auch entsprechende Formulare vorhalten. Die Personalabteilungen der RWTH stehen für die Ausstellung der Bescheinigung gerne zur Verfügung.

 

Fragen zu Studium und Lehre

Was ist bei Neueinschreibungen zu bedenken?

Für Studierende, die aus einem Risikogebiet neu an die RWTH kommen, gilt gemäß der gesetzlichen Vorgabe für Einreisende aus dem Ausland eine 14-tägige Quarantäne.

Die Einschreibung selbst findet ausschließlich online statt. Sie werden per Email über die notwendigen Schritte zur Einschreibung informiert. Für weitere Informationen oder in dem Fall, dass  Sie die Informationsemail nicht innerhalb von 10 Werktagen nach Erhalt Ihrer Zulassung erhalten, wenden sich Neueinschreiber bitte an die Abteilung 2.1 des International Office unter der Telefonnummer +49 241 80 90674 oder die .

Stehen Lern- und Leseräume zur Verfügung?

Die aktuellen Regelungen zu Lern- und Leseräumen finden Sie hier.

Gibt es Vorgaben für die Durchführung von Lehrveranstaltungen?

Die aktuellen Regelungen zu Veranstaltungen finden Sie hier.

Welche Unterstützung bekomme ich als Lehrender, um mich auf die Situation einzustellen?

Das Centrum für Lehr- und Lernservices bietet zentrale Videoaufzeichnungen und weitere Unterstützungsangebote, um die Weiterführung der Lehre während der Einschränkungen des Betriebs durch das Coronavirus. Hier gibt es weitere Informationen zur Fern- und Onlinelehre.

Welche Auswirkungen hat die Situation auf den Hochschulsport?

Das Hochschulsportzentrum hat einen eingeschränkten, anmeldepflichtigen Sportbetrieb aufgenommen. Die Anmeldung wird immer in Form der Einzelterminbuchung angeboten. Die Buchung für jedes Angebot werde jeweils 24 Stunden vor Angebotsstart freigeschaltet. Weitere Informationen

Ich bin internationaler Studierender und habe Fragen zur Organisation meines Studiums oder Auslandsaufenthalts

Falls Sie die virtuelle Welcome Week für internationale Studierende verpasst haben, finden Sie alle Videopräsentationen, FAQs und weitere Information auf der Latecomer Webseite. Bei allen weiteren Fragen, wenden Sie sich gerne an das Info Service Center des International Office.

Wo können sich internationale Studierende vernetzen?

Falls Sie auf der Suche nach Ideen für die digitale Freizeitgestaltung sind, folgen Sie dem International Office auf Facebook und Instagram. Hier werden regelmäßig Tipps und neue Onlineangebot gepostet. Die Facebookgruppe „RWTH Welcomes Internationals“  bietet eine weitere Vernetzungsmöglichkeit.

Wo bekommen internationale Studierende, die aufgrund der aktuellen Situation Unterstützung benötigen, Informationen zu individuellen Themen?

Bei allen studien- und aufenthaltsbezogenen Fragen wenden Sie sich gerne an das Info Service Center des International Office. Das kompetente Beratungsteam unterstützt Sie gerne mit der Klärung Ihrer Fragen.

 

Fragen zum Thema Forschung

Gibt es Vorgaben für die Durchführung von Veranstaltungen?

Die aktuellen Regelungen zu Veranstaltungen finden Sie hier.

Was bedeutet die Situation für mein drittmittelgefördertes Forschungsprojekt?

Wegen der aktuellen Einschränkungen im Dienstbetrieb der RWTH und den damit verbundenen möglichen Verzögerungen bei der Durchführung von drittmittelgeförderten Projekten wird die RWTH Hinweise und Neuigkeiten so schnell wie möglich an die Projektverantwortlichen weitergeben. Mit kurzfristigen Fragen können sich Projektverantwortliche gerne per an die Drittmittelabteilung wenden.

Was gibt es für Folgen für Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Qualifikation?

Sofern die aktuellen Einschränkungen im Dienstbetrieb der RWTH Auswirkungen auf die wissenschaftliche Qualifikation haben können, sollen zeitnah die Betreuerinnen und Betreuer angesprochen werden, damit kurzfristig notwendige Maßnahmen abgesprochen werden. Die RWTH wird alles daran setzen, dass es zu keinen vermeidbaren Verzögerungen kommt.

An wen können sich internationale Forschende und Promovierende bei Fragen zur Organisation ihres Forschungsaufenthaltes oder ihrer Promotion wenden?

Für alle allgemeinen Fragen rund um die Organisation des Aufenthaltes internationaler Forschenden oder Promovierenden steht das Welcome Center des International Office zur Verfügung.

Gibt es virtuelle Vernetzungsmöglichkeiten für internationale Forschende, Promovierende oder deren Partnerinnen und Partner?

Für aktuelle Informationen zu Online-Angeboten für internationale Forschende steht das Welcome Center des International Office zur Verfügung. Die geschlossene Facebook-Gruppe "Welcome Center RWTH" bietet eine gute Vernetzungsmöglichkeit für internationale Forschende. Die geschlossene Facebook-Gruppe "Aachen International Spouses" richtet sich an mitreisende Partnerinnen und Partner internationaler Forschender.

 

Fragen zum Thema Reisen

Was sind aktuell Risikogebiete?

Die durch das RKI stetig aktualisierten Risikogebiete finden Sie hier.

Was ist bei Reisen beziehungsweise der Rückkehr aus dem Ausland zu beachten?

Aktuelle Informationen zum Thema Reiserückkehr finden Sie hier.