„Lernen. Forschen. Machen.“

 

Der Wissenschaftsabend

Alexanderplatz mit Fernsehturm in Berlin Urheberrecht: Berlin Partner / Wuestenhagen  

“The New Fiction of Good Science – in Need of a Paradigm Shift?!”

Donnerstag, 6. Mai 2021, in Berlin

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Charlotte Tuschinski

Dezernat 3.0 – Presse und Kommunikation

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150 Jahre RWTH Aachen bedeutet nicht nur 150 Jahre „Lernen. Forschen. Machen.“, sondern auch anderthalb Jahrhunderte Mitwirkung im deutschen Wissenschaftssystem. Mit einem solchen Erfahrungsschatz darf man auch mal einen Rollentausch – vom Player hin zum kritischen Beobachter – wagen und die Zukunftsfähigkeit der Universitäten hinterfragen.

Gelegenheit dazu bietet der Wissenschaftsabend „The New Fiction of Good Science – In Need of a Paradigm Shift?!“ am 6. Mai 2021 in Berlin. Ursprünglich sollte er am 11. März 2020 stattfinden, musste aber angesichts der fortschreitenden Verbreitung des Corona-Virus abgesagt werden.

Entwicklungen wie die Digitalisierung, die Industrie 4.0, die Veränderung der Arbeitswelt und vieles mehr haben maßgeblichen Einfluss darauf, was und wie wir in Zukunft lernen und wie wir leben. Neue Anforderungen und ein ständiger Wandel konfrontieren die gesamte Gesellschaft – insbesondere den Arbeitsmarkt und die Forschung. Die historisch gewachsenen Strukturen des Wissenschaftssystems können dem kaum entsprechen. Viele der zukünftigen Berufe und Arbeitsmodelle sind heute nicht einmal bekannt. Welche tiefgreifenden Veränderungen sind daher in der universitären Lehre nötig, wie können wir die Studierenden schon heute bestmöglich darauf vorbereiten?

Kurzum: Was ist “the new fiction of good science”? Wie können Universitäten wie die RWTH Aachen nicht nur weitere 150 Jahre existieren, sondern einen relevanten Beitrag zum Wohle der Gesellschaft leisten? Der Wissenschaftsabend in Berlin wird die Frage nach der Zukunft der Institution „Universität“ aus verschiedensten Blickwinkeln analysieren, Best Practices aufzeigen und vor allem solche Visionen skizzieren, die real werden können.

Globale Krisen wie die Corona-Pandemie zeigen, dass eine staatlich geförderte Forschung sowie eine weltweite Vernetzung unter den Forschenden und ihr kooperativer Austausch gleichermaßen mit etablierten Vertretern aus der Industrie und Jungunternehmern notwendig sind, um derartige gesamtgesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen. Welche Erkenntnisse bleiben nach dieser Krise einerseits hinsichtlich der Innovationsfähigkeit von Universitäten und andererseits mit Blick auf die Robustheit der Wissenschaftssysteme im internationalen Vergleich?

Als es darum ging, ihre Reaktionsfähigkeit zu beweisen, haben die RWTH und viele andere Universitäten Mut zum schnellen Digitalisieren demonstriert und das Sommersemester 2020 online angeboten. Hier zeigte sich, dass es auch zum Umgang mit Krisen einen internationalen Austausch geben sollte, damit das Wissenschaftssystem nicht nur der aktuellen Pandemie, sondern auch möglichen weiteren globalen Herausforderungen mit weitreichenderen Einschnitten standhalten kann.

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Mercator und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft e.V.

 

Die Teilnahme am Wissenschaftsabend ist nur mit persönlicher Einladung möglich.

Schirmherr der Veranstaltung ist NRW-Ministerpräsident Armin Laschet.

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