Tenure-Track-Berufungsverfahren an der RWTH

  Professor Florian Wellmann © Alexander Schaaf, CGRE

Die Tenure-Track Professur an der RWTH ermöglicht mir, sowohl meine Forschung als auch meine Lehre bereits von Beginn an langfristiger auszurichten und meine Karriere an der RWTH planbar zu gestalten.

Professor Florian Wellmann

 

Die RWTH hat neben der befristeten Juniorprofessur die Tenure-Track-Professur etabliert. Das Tenure -Track-Verfahren regelt die Übernahme von befristet beschäftigten Professorinnen und Professoren in ein dauerhaftes Beschäftigungs- oder Dienstverhältnis nach erfolgreicher Evaluation.

Während des Verfahrens liegt ein besonderer Fokus auf Transparenz und Qualitätssicherung, es werden die für die Tenure-Track-Professur festzulegenden Evaluationskriterien von den jeweiligen Fakultäts-Tenure-Kommissionen erarbeitet und gemeinsam mit der zentralen RWTH-Tenure-Kommission als Empfehlung für das Rektorat aufbereitet.

Die Evaluationskriterien sind mindestens aus den Bereichen Forschung und Entwicklung, Lehre und Akademisches Engagement vor der Ausschreibung unter Berücksichtigung der jeweiligen Fachkultur zu definieren. Sie müssen hinreichend bestimmt beziehungsweise bestimmbar sein und sich an international üblichen Bewertungsmaßstäben ausrichten.

Die Tenure-Evaluationskommission, bestehend aus den Mitgliedern der RWTH-Tenure-Kommission und den Mitgliedern der jeweiligen Fakultäts-Tenure-Kommission, prüft abschließend, ob die Evaluationskriterien erfüllt wurden. Sie trifft darüber hinaus die Entscheidung zur Übernahme in ein dauerhaftes Beschäftigungs- oder Dienstverhältnis.

Die Koordination und Begleitung der Tenure-Track-Verfahren liegt in der Verantwortung der Abteilung 8.5 – Berufungsmanagement und Beamtinnen und Beamte. Darüber hinaus pflegt sie das Tenure-Dossier, welches die Leistungen und Beurteilungen der Kandidatinnen und Kandidaten dokumentiert.