Postdoktorandin/en (m/w/d) in Computational Biology (w/m/d)

für ein Projekt über spannungsgesteuerte Natriumkanäle

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Jun.-Prof. Dr. Jan-Philipp Machtens

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+49 2461-614043

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Institut für Klinische Pharmakologie der RWTH Aachen University

Unser Profil

In der Arbeitsgruppe Molekulare Pharmakologie (Jun.-Prof. J.-P. Machtens) am Institut für Klinische Pharmakologie der RWTH Aachen University suchen wir eine/einen

Postdoktorandin/en (m/w/d) in Computational Biology
für ein Projekt über spannungsgesteuerte Natriumkanäle.

Die Stelle ist projektbezogen auf drei Jahre befristet. Ihre Bezahlung richtet sich nach EG 13 TV-L, 100%.

Innerhalb eines dreijährigen Forschungsprogramms, finanziert durch das Interdisziplinäre Zentrum für klinische Forschung (IZKF) in Aachen, sollen funktionelle Mechanismen von Natriumkanälen unter physiologischen Bedingungen sowie Veränderungen durch Kanalmutationen untersucht werden, die sich bei Patienten mit Schmerzsyndromen finden. Hierdurch sollen schmerzassoziierte Kanalvarianten mit Veränderungen in ihrer molekularen Biophysik, ihrer physiologischen Funktion und dem klinischen Phänotyp in Verbindung gebracht werden. Ziel dieses Vorhabens ist es, unser mechanistisches Verständnis über die Funktion von Natriumkanälen zu erweitern und eine Grundlage für eine rationale, variantenspezifische pharmakologische Wirkstoffentwicklung zu legen.

Wir sind eine junge, dynamische, interdisziplinäre Arbeitsgruppe mit herausragender experimenteller und IT-Ausstattung. Unsere Arbeitsgruppe ist sowohl an der RWTH Aachen University als auch am Forschungszentrum Jülich (FZJ) angesiedelt, eines der größten interdisziplinären Forschungseinrichtungen Europas, und verfügt über umfangreiche High-Performance Computing-Ressourcen am Jülich Supercomputing Centre. Die RWTH Aachen University ist mit mehr als 40.000 Studierenden und fast 6.000 Mitarbeitern eine der größten Universitäten Deutschlands.

Ihr Profil

Sie können mehrjährige Erfahrung und Erfolge im Bereich der computergestützten Biophysik und Biomolekulardynamik-Simulationen vorweisen und haben ein ausgeprägtes Interesse an Pharmakologie oder Physiologie. Fortgeschrittene Kenntnisse in mindestens einer Programmiersprache und Erfahrung mit Unix-artigen Betriebssystemen sind erforderlich. Erfahrungen in biophysikalischen Experimenten oder in der Bioinformatik sind von Vorteil.

Ihre Aufgaben

Sie untersuchen spannungsgesteuerte Natriumkanäle und krankheitsassoziierte Kanalvarianten mit High-Performance Computing, Molekulardynamik-Simulationen und Machine Learning-Verfahren, in enger Kollaboration mit experimentellen und klinischen Projekten.

Unser Angebot

Die Stelle ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen und befristet auf drei Jahre.
Es handelt sich um eine Vollzeitstelle.
Eine Promotion wird vorausgesetzt.
Die Stelle ist bewertet mit EG 13 TV-L.

Die RWTH ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert.
Die Stellenausschreibung richtet sich an alle Geschlechter.
Wir wollen an der RWTH Aachen University besonders die Karrieren von Frauen fördern und freuen uns daher über Bewerberinnen.
Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern sie in der Organisationseinheit unterrepräsentiert sind und sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.
Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen sind ausdrücklich erwünscht.
Informationen zur Erhebung personenbezogener Daten nach Artikeln 13 und 14 Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) finden Sie unter http://www.rwth-aachen.de/dsgvo-information-bewerbung

Bewerbung
Nummer:29887
Frist:31.12.2019
Postalisch:Institute of Clinical Pharmacology, RWTH Aachen University
Jun.-Prof. Dr. Jan-Philipp Machtens
Pauwelsstr. 30
52074 Aachen