Bisherige Veranstaltungen

 

2021

28. September 2021: Trennung und gemeinsames Sorgerecht

Thema
Trennung und Scheidung markieren das Ende eines gemeinsamen Lebens und gleichzeitig einen Neuanfang. Viele Väter wollen trotz des Getrenntlebens eine gute Bindung zu ihren Kindern beibehalten und wünschen sich eine partnerschaftliche Erziehung ihrer Kinder. Aber wie erreicht man das?

Themen:

  • Gemeinsam getrennt erziehen
  • Von der Paarebene zur Elternebene
  • Kinder brauchen auch nach Trennungen zwei zugewandte, kompetente und bindungstolerante Elternteile
  • Rechtliche Regelungen und Möglichkeiten

Referent
Eberhard Schäfer, Dipl.-Politologe, Systemischer Berater und Therapeut

1. Juli 2021: Wissenschaft und Care-Arbeit

Thema
Die geschlechtsspezifische Aufteilung von Care-Arbeit und Wissenschaft als Lebensform benachteiligt Wissenschaftlerinnen mit Kindern. Frauen tragen noch immer die Hauptlast der Sorgearbeit. In der Wissenschaft sind sie durch das Attribut „Wissenschaft als Lebensform“ zusätzlichem Druck ausgesetzt. Der Vortrag beleuchtet das Thema Sorgearbeit im Wissenschaftsbetrieb und gibt Anregungen, wie Sorgearbeit gerecht geteilt werden kann.

Themen:

  • Was ist Sorgearbeit?
  • Sorgearbeit und Wissenschaft
  • Wie kann Sorgearbeit gleichberechtigt aufgeteilt werden?

Referentin
Alena Sander, wissenschaftliche Mitarbeiterin Universität Louvain

29. Juni 2021: Ich baue mir mein eigenes Netzwerk – Warum ist Netzwerken für Erstakademikerinnen besonders wichtig?

Inhalt
Irgendwie ist dir bewusst, dass Netzwerken wichtig ist, aber so richtig greifen kannst du das Konzept nicht. Du fragst dich, was du beim Netzwerken beachten musst, warum dir Netzwerke helfen könnten und überhaupt: Wie baue ich mein eigenes Netzwerk auf? Du bist vielleicht die erste Person in deinem Familien- und/oder Bekanntenkreis, die studiert? Dr.‘ Ann-Kristin Kolwes kommt aus einem nicht-akademischen Elternhaus und kennt die damit verbundenen Herausforderungen. In ihrem Vortrag zeigt sie Lösungsstrategien zur Überwindung von meistens systematisch verankerten Hürden auf. Ein eigenes Netzwerk aufbauen und nutzen ist eine mögliche Lösungsstrategie. Aber welche Netzwerke gibt es überhaupt an der RWTH? Wir haben Mitglieder aus verschiedenen Netzwerken eingeladen, um euch die Möglichkeit zu bieten, diese etwas näher kennenzulernen.

Themen:

  • Bedeutung der sozialen Herkunft im Hochschulsystem und deren Einfluss auf Karriereentscheidungen
  • Umgang mit Hürden und Entwicklung von Lösungsstrategien
  • Netzwerke an der RWTH
  • „How to network plus“: Netzwerk-Tipps und Zielgruppen-spezifische Strategien

Referentin
Dr. Ann-Kristin Kolwes, Expertin im Bereich Bildungsgerechtigkeit, Gründungsmitglied und Vorsitzende Erste Generation Promotion e.V., Projektkoordinatorin Erste Generation Promotion Mentoring+

10. Juni 2021: Sorgearbeit, Partnerschaft, Vater-Kind-Bindung

Inhalt
Eine Bindung zum Kind aufzubauen, die Rollenklischees hinter sich zu lassen und auf Kommunikation im Paar zu setzen, ist ein gewünschter Horizont für viele Väter. Doch wie kann dies erreicht werden? Die Antwort auf diese Frage werden wir in diesem Workshop durch fachliche Impulse und den Austausch mit den Teilnehmern suchen.

Themen:

  • Sorgearbeit gleichberechtigt teilen, aber wie?
  • Kommunikation in der Partnerschaft
  • Wie können Väter ihre Beziehung zum Kind aufbauen?
  • Wie können Väter sich von Rollenklischees lösen?

Referent
Carsten Vonnoh, Systemischer Familienberater, Systemischer Familien-Paartherapeut, Konfliktberater

 

10. Juni 2021: Berufungsverfahren rechtssicher und chancengerecht gestalten

Inhalt
Für die rechtssichere und chancengerechte Ausgestaltung von Berufungsverfahren ist ein solides rechtliches Grundwissen erforderlich. Das Seminar gibt einen umfassenden Überblick über die wichtigsten rechtlichen Rahmenbedingungen in Berufungsverfahren an der RWTH Aachen.

Themen:

  • Wie können Berufungsverfahren gendergerecht durchgeführt werden?
  • Welche Anforderungen ergeben sich aus dem Prinzip der Bestenauslese?
  • Welche Anforderungen sind an die Auswahl der Bewerber und Bewerberinnen zu stellen
  • Welche Möglichkeiten gibt es, bei Unregelmäßigkeiten in Berufungsverfahren zu intervenieren?

Referentin
Dr. jur. Vanessa Adam, Justitiarin für Hochschul- und Arbeitsrecht im Deutschen Hochschulverband

18. Mai 2021: Karriere und Leben – möglichst gelassen durch die „Rush-Hour des Lebens“

Inhalt
In der Zeit zwischen Ende Zwanzig und Ende Dreißig stehen viele Menschen vor einer enormen Doppelbelastung: Sie möchten sich im Beruf etablieren und erste Karriereschritte machen, aber auch eine Familie gründen. Der Soziologe Hans Bertram spricht in diesem Zusammenhang von der „Rushhour des Lebens“. Viele Menschen fragen sich daher, wann der richtige Zeitpunkt für Kinder ist und wie sie Beruf und Familie vereinbaren können. Doch ein Rezept dafür gibt es nicht. Im Gegenteil: Es gibt eine Vielzahl an Modellen und Möglichkeiten, Beruf und Familie miteinander in Einklang zu bringen. Der Workshop soll dabei helfen, sich über die eigenen Wünsche und Ziele klar zu werden, die Lebensplanung voranzutreiben und verschiedene Möglichkeiten der Vereinbarkeit aufzeigen.

Themen:

  • Familie und Karriere planen – geht das überhaupt?
  • Auseinandersetzung mit den eigenen Wünschen und Zielen
  • Lebens- und Karriereplanung in Übereinstimmung bringen
  • Flexible Planung statt Planlosigkeit!
  • Mit Partner beziehungsweise Partnerin und Vorgesetzten austauschen und kluge Lösungen verhandeln

Referentin
Barbara Baumann, Supervisorin, Coach (DGSv)

6. Mai 2021: Finanzielle Folgen von Pflegebedürftigkeit – Elternunterhalt

Werden Angehörige krank und pflegebedürftig, stellt sich früher oder später die Frage nach der Finanzierung der Pflege, die häufig in stationärer Form durchgeführt wird.

Themen:

  • Was geschieht mit dem Ersparten der Eltern, was geschieht mit dem eigenen Vermögen, wie kann der Heimaufenthalt finanziert werden?
  • Welche Voraussetzungen für die Gewährung von Hilfe zur Pflege erfüllt sein müssen, welche Vermögensfreibeträge den pflegebedürftigen Eltern verbleiben
  • Warum muss ein Kind für seine alten Eltern zahlen?
  • Grundsicherung, Pflegegeld, Ersparnisse, Schenkungen
  • Das Sozialamt
  • Einkommen und Selbstbehalt
  • Geschwisterhaftung
  • Schwiegerkindhaftung
  • Vermögen und Schonvermögen
  • Verwirkung

Referentin
Martina Mainz-Kwasniok, Rechtsanwältin und Mediatorin, Fachanwältin für Familienrecht

4. Mai 2021: Raus aus der Frust-Falle: Mental Load gerecht verteilen

Inhalt
Wer Beruf und familiäre Sorgeaufgaben unter einen Hut bringt, hat nicht nur das Gefühl, dass die Zeit nie reicht, sondern auch eine lange To-Do-Liste im Kopf. Gerade Frauen fühlen sich davon körperlich und mental erschöpft. Doch soweit muss es nicht kommen. Die tatsächliche Arbeitsbelastung und den häufig unsichtbaren Mental Load sichtbar zu machen und zu teilen, ist für alle Beteiligten ein Gewinn.

Themen:

  • Die mentale Belastung im Alltag zwischen Familie und Beruf erkennen
  • Geeignete, kurze Übungen lernen, um auch in stressigen Zeiten einen kühlen Kopf zu bewahren
  • Einen gelassenen Umgang mit den eigenen Ansprüchen und schlechten Gewissen finden
  • Handlungsmöglichkeiten entwickeln, um Mental Load sichtbar zu machen und den Alltag besser zu organisieren

Referentin
Felicitas Richter, Dipl. Sozialpädagogin, simple present Training

 

21. April 2021: Picture a scientist – Frauen in der Wissenschaft (Online-Filmabend)

In diesem Film befassen sich eine Biologin, eine Chemikerin und eine Geologin mit der Frage, wer eigentlich Wissenschaft macht und weshalb es in unserer Vorstellung immer noch „der Wissenschaftler“ ist. Sie führen das Publikum auf eine Reise durch die Erfahrungen ihrer akademischen Laufbahn – als Frauen der Wissenschaft.

Der Dokumentarfilm gibt Hoffnung, denn er erzählt die Geschichte von Stärke und Solidarität, von mutigen Wissenschaftlerinnen, die sich gegen Ungerechtigkeit stemmen und einen weltweiten Diskurs des Wandels und der Gleichberechtigung ins Rollen bringen.

90 Minuten, Original mit Untertiteln

20. April 2021: Work-Life-Care in Balance – Gesundheit im Mittelpunkt

Inhalt
Viele Menschen fühlen sich zerrissen zwischen den unterschiedlichen Anforderungen, die das Leben an sie stellt und die sie selbst an sich stellen. Menschen mit Pflegeverantwortung sind durch die Besonderheit der Situation zusätzlich belastet. Das Risiko physischer und psychischer Erkrankungen ist erhöht.

Themen:

  • Mögliche Entlastung und Unterstützung in Pflegesituationen
  • Konkrete Strategien zur Alltags- und Stressbewältigung, wie Umgang mit Stress – Warnzeichen des Körpers und stressverstärkende Gedanken
  • Sorge und Pflege im Alltag – Entlastungs- und Unterstützungsangebote nutzen
  • Balance immer wieder finden – Abschalten und Entspannen

Referentin
Silke Niewohner, Gesundheitswissenschaftlerin (MPH), Dipl. Sozialarbeiterin, Zertifizierter Coach (csmm)

15. April 2021: Who cares? Auswirkungen von Sorgearbeit auf den Erwerbsverlauf und die Alterssicherung (Vortrag)

Inhalt
Zielsetzung der Fortbildung ist die Förderung der Selbstwahrnehmung sowie die Erweiterung von Handlungskompetenzen und Spielräumen. Es wird eine dialogisch-interaktive Form angestrebt, das heißt: die Trainerinnen und Trainer übernehmen die Rolle von Moderatorinnen und Moderatoren sowie Inputgeberinnen und Inputgebern zu theoretischen Inhalten, wobei an den Fähigkeiten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer angesetzt wird.

Referentin
Dr. Christin Czaplicki, Deutsche Rentenversicherung Bund, Geschäftsbereich Forschung und Entwicklung

23. März 2021: Wege aus der Rosa-Hellblau-Falle

Inhalt
Rosa ist für Mädchen, Hellblau für Jungs, nach diesem Prinzip sind ganze Kaufhausabteilungen geordnet. Lego hat gerade eine neue Mädchen-Spielsteinreihe auf den Markt gebracht, für die Jungs gibt es eigene Cyber-Raketen-Roboterwelten. Als emanzipierte Erwachsene haben wir Geschlechterklischees längst für überwunden gehalten, doch Eltern werden derzeit wieder unerbittlich mit ihnen konfrontiert. Alles nur gut gemeint und kein Problem? Sind Geschlechterunterschiede nicht vielleicht wirklich angeboren und damit eine Lebensrealität? Almut Schnerring und Sascha Verlan, selbst Eltern von drei Kindern, beschäftigen sich mit den Rollenklischees, die derzeit wieder fröhlich ins Kraut schießen, eine ganze Produktindustrie am Leben halten und sich zunehmend in den Köpfen der Betroffenen festsetzen. Hautnah und pointiert beschreiben sie Szenen aus dem Familienalltag, hören sich in Kindertagesstätten um, diskutieren mit Marketingstrateginnen, Genderforschern, Pädagoginnen und, natürlich, mit anderen Eltern. Wie würden unsere Kinder aufwachsen, wenn die Klischeefallen und Schubladen nicht immer wieder bedient würden?

Referierende
Almut Schnerring und Sascha Verlan

10. März 2021: Diskriminierung ansprechbar machen – Einführung in Grundlagen der Antidiskriminierungsberatung

Inhalt
Die Beratung von Menschen im Diskriminierungsfall bedarf zusätzlich zu den anerkannten Grundsätzen einer Beratungstätigkeit bestimmter Vorgehensweisen, Techniken und Kompetenzen. Hier setzt die Fortbildung an. Zielsetzung der Fortbildung ist die Förderung der Selbstwahrnehmung sowie die Erweiterung von Handlungskompetenzen und Spielräumen. Es wird eine dialogisch-interaktive Form angestrebt, das heißt: die Trainer und Trainerinnen übernehmen die Rolle von Moderatoren und Moderatorinnen sowie Inputgebern und Inputgeberinnen zu theoretischen Inhalten, wobei an den Fähigkeiten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer angesetzt wird.

Themen:

  • Einführung und Sensibilisierung des Diskriminierungsbegriffs
  • Diskriminierung im Kontext von Beratung
  • Standards der Antidiskriminierungsberatung und Beratungsübungen/Reflecting Team

Referierende
Hartmut Reiners, Geschäftsführer des Anti-Rassismus Informations-Centrum e.V. und Lisa-Marie Rüther, Projektreferentin ARIC-NRW e.V.

 

2020

24. November 2020: Patientenverfügung / Vorsorgevollmacht

Inhalt
Eine Vertrauensperson zu bevollmächtigen, kann in vielen Lebenslagen nützlich sein. Ist man beispielsweise aufgrund eines Notfalls oder altersbedingt nicht mehr in der Lage, Angelegenheiten selbst zu regeln, ist es beruhigend, eine vertraute Person dazu ermächtigt zu haben. Hierbei stellen sich jedoch im Vorfeld viele Fragen. Im Rahmen der Informationsveranstaltung werden verständliche Informationen und praktische Hinweise zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht vermittelt.

Referent
Christoph Fritz, Amt für Soziales und Senioren – StädteRegion Aachen

17. November 2020: Elterngeld, ElterngeldPlus und Elternzeit

Inhalt
Das Elterngeld- und Elternzeitgesetz soll Müttern und Vätern die Möglichkeit geben, Elternzeit und Elterngeld/Plus flexibel und möglichst partnerschaftlich zu nutzen. Wie kann man von den Gestaltungsmöglichkeiten profitieren? Welche Herausforderungen und Optionen ergeben sich dabei für Familien? Die Informationsveranstaltung vermittelt verständliche Informationen zu den genauen Regelungen von Elterngeld, ElterngeldPlus und Elternzeit und gibt praktische Hinweise zur Planung und Nutzung.

Referentin
Claudia Musso, Sozialarbeiterin B.A., Familienservice des Gleichstellungsbüros der RWTH

24. März 2020: Patientenverfügung / Vorsorgevollmacht

Inhalt
Eine Vertrauensperson zu bevollmächtigen, kann in vielen Lebenslagen nützlich sein. Ist man beispielsweise aufgrund eines Notfalls oder altersbedingt nicht mehr in der Lage, Angelegenheiten selbst zu regeln, ist es beruhigend, eine vertraute Person dazu ermächtigt zu haben. Hierbei stellen sich jedoch im Vorfeld viele Fragen. Im Rahmen der Informationsveranstaltung werden verständliche Informationen und praktische Hinweise zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht vermittelt.

Referent
Dr. Michael Jüttner, Richter am Amtsgericht Düren