Nachhaltigkeit in der Internationalisierung

  Vorplatz SuperC © René Seyfarth
 

„Student Think/Do Tank“ an der NTNU

Die NTNU lädt Sie ein, an einem Intensivkurs zum Thema klimaneutrale Städte vom 2. bis 15. Oktober 2022 und einem Hackathon vom 5. bis 6. November 2022 teilzunehmen. Bewerben Sie sich jetzt und gewinnen Sie ein Reisestipendium nach Norwegen!

Bitte füllen Sie hierfür das Bewerbungsformular aus und laden Sie ein einminütiges Video und eine Beschreibung Ihrer Ideen hoch, was Sie tun würden, damit Ihre Stadt klimaneutral, nachhaltig und inklusiv wird.  Bewerbungsfrist ist der 1. August.

 

BeIntelli – AI Mobility Contest

Haben Sie eine Idee, wie man die Mobilität von Menschen, Waren oder Daten neu gestalten kann? Seien Sie eine Pionierin beziehungsweise ein Pionier und bewerben Sie sich für den Ideenwettbewerb zur Mobilität der Zukunft, bei dem Sie ein Preisgeld von bis zu 10.000 Euro gewinnen können. Bewerbungsfrist ist der 30. August.

 

Osaka University - SDGs Virtual Student Exchange 2022

Im Rahmen des SDGs Virtual Student Exchange 2022 veranstaltet die Osaka University neben einem Online-Symposium und einem virtuellen Studentenforum einen Video-Contest zum Thema „3 Minutes of Inspiration for Sustainable Development“. Studentische Videobeiträge werden bis zum 2. Oktober 2022 über folgende Webseite angenommen:

 

Im Dezernat für Internationale Hochschulbeziehungen wird daran gearbeitet, das eigene Handeln, die Projekte und Programme im Sinne des Nachhaltigkeitsleitbilds der RWTH auszurichten und dabei den Zielkonflikt internationale Mobilität und Nachhaltigkeit möglichst zu minimieren wie auch bisher unterrepräsentierten Statusgruppen über niedrigschwellige Angebote für Auslandsaufenthalte zu begeistern.

Hierbei stehen verschiedene Aktivitäten und Maßnahmen im Vordergrund, die im Dialog mit allen universitären Stakeholdern stetig ausgebaut werden sollen.

Eine konkrete Folge dieser Überlegungen ist zum Beispiel, dass internationale Kurzaufenthalte, sofern diese Flugreisen erfordern, nur mehr in Ausnahmefällen gefördert werden. Es erfordert Zeit, sich im Ausland auf ein neues Umfeld einlassen zu können. Ein längeres Auslandssemester ist in dieser Hinsicht nicht nur ökologisch, sondern auch von der Lernerfahrung her nachhaltiger als eine zweiwöchige Summer School oder ein achttägiger Workshop.

Diese veränderte Förderstruktur soll einen Anreiz geben, sich für einen längeren und damit nachhaltigeren Aufenthalt zu entscheiden.

 

Internationale Förderprogramme und Angebote mit nachhaltiger Komponente

Einige internationale Förderprogramme und Angebote mit einer dezidierten Nachhaltigkeitskomponente finden Sie in der folgenden Auflistung:

Erasmus+

Innerhalb Europas ist es nicht immer notwendig, das Flugzeug zu nutzen. Da alternative Transportmittel jedoch oftmals mit höheren Kosten verbunden sind, ist im Erasmus+ Programm eine zusätzliche Förderung für Studierende vorgesehen, die für die Reise zum Zielort ein umweltfreundliches Transportmittel wählen. Wie der sogenannte „Green Travel Support“ beantragt werden kann, erfahren Sie in den FAQ zum Erasmus+ Studienaufenthalt.

PROMOS

Der Schwerpunkt des PROMOS-Förderprogramms liegt in diesem Jahr auf dem Thema Nachhaltigkeit. Konkret bedeutet dies, dass bei einem nachgewiesenen nachhaltigen Charakter des Auslandsprojekts die Chancen auf eine Förderung höher stehen.

Indo-German Centre for Sustainability

Das IGCS fördert Forschungsaufenthalte am Indian Institute of Technology Madras und einer Reihe weiterer IIT‘s sowie Forschungsaufenthalte Studierender indischer Universitäten an deutschen Partneruniversitäten. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Nachhaltigkeitsthemen im Bereich Wasser, Energie, Abfall sowie Stadt- und Raumplanung. Darüber hinaus gibt es gemeinsame Veranstaltungen wie Summer- und Winter Schools zu nachhaltigen Themen.

ENHANCE – European Universities of Technology Alliance

Der europäische Verbund ENHANCE, bestehend aus sieben technischen Universitäten, setzt sich besonders für sozial integrative und nachhaltige Forschung und Bildung ein. Eines der Hauptziele des Netzwerkes ist es, durch Entwicklung und Nutzung von Wissenschaft und Technologie eine verantwortungsvolle gesellschaftliche Transformation voranzutreiben. Dabei werden inter- und transdisziplinäre Ansätze und Methoden der gemeinsamen Erarbeitung und des Wissensaustauschs angewandt, um die wichtigsten globalen Probleme anzugehen. Das Netzwerk bietet Studierenden vielfältige Austauschmöglichkeiten, beispielsweise im Rahmen von Online-Kursen und Summer Schools zu Themen wie Nachhaltigkeit und Gleichstellung der Geschlechter.

Übrigens: Sie können sich Ihr nachhaltiges Engagement während des Auslandsaufenthaltes auch im Zertifikat Mobilität bescheinigen lassen. Bitte beachten Sie ebenfalls, dass unsere Webseite regelmäßig aktualisiert wird und stetig neue Programme und Angebote hinzugefügt werden.

 

Weitere Aktivitäten des Dezernats für Internationale Hochschulbeziehungen

Im Juni 2021 partizipierte das Dezernat für Internationale Hochschulbeziehungen am Nachhaltigkeitswochenende des AStAs und organisierte vier Workshops mit internationalen Partnern verschiedener Kontinente, die in Zusammenarbeit mit jeweils einem Institut der RWTH ein Sustainable Development Goal vorstellten und diskutierten:

  • SDG 2 – Tokyo Institute of Technology - Prof. Yoichi Yatsu, Department of Physics in Kooperation mit Prof. Dr. Florian Wellmann, Lehr- und Forschungsgebiet Computational Geoscience and Reservoir Engineering
  • SDG 5 – University of Alberta – Prof. Dr. Philomina Okeke-Ihejirika, Women’s and Gender Studies Department in Kooperation mit Prof. Dr. Carmen Leicht-Scholten, Lehr- und Forschungsgebiet Gender und Diversity in den Ingenieurwissenschaften
  • SDG 6 – Indian Institute of Technology, Madras – Prof. Dr. Vinu, Chemical Engineering Department, University of Stuttgart – Dr. Gabriela Garces, Chair of Waste Management and Emissions in Kooperation mit Prof. Dr. Holger Schüttrumpf, Lehrstuhl und Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft
  • SDG 11 – Pontificia Universidad Católica de Valparaiso, Chile – Maria Otero, Vicente Aprigliano in Kooperation mit Fabio Bayro Kaiser, Lehrstuhl für Städtebau und Entwerfen und Institut für Städtebau und europäische Urbanistik