Antidiskriminierungs­kampagne – Check Your Stereotypes

 

„Check Your Stereotypes!“ – Mit diesem Slogan sensibilisiert die großflächige Antidiskriminierungskampagne der Gleichstellungsbüros der RWTH und FH Aachen für unterschiedliche Diskriminierungskategorien: Sexismus, Rassismus, Klassismus, Ableismus und Cis-Heteronormativität wirken auch im Hochschulkontext. Eine facettenreiche Plakatreihe, gestaltet von der Grafikerin Hélène Baum-Owoyele, veranschaulicht Stereotype, Vorurteile und Mikroaggressionen, die gerade im Hochschullalltag zu Diskriminierungen führen. Alle Hochschulangehörigen sollen aufgefordert werden, eigene „stereotypes“ zu hinterfragen und Diskriminierungen an der Hochschule aktiv entgegenzutreten!

Insgesamt fünf Plakate, jeweils auf Englisch und Deutsch, zeigen mit ausdrucksstarken Motiven, wie solche hochschulbezogene Diskriminierungen aussehen können.

 
  • Sexismus: Aufgrund von Zuschreibungen wird es Vätern besonders schwergemacht, Elternzeit in nennenswertem Umfang zu nehmen. Frauen wird dagegen häufig unterstellt, dass sie hinsichtlich familiärer Verpflichtungen ihre Karriere nicht weiterverfolgen können oder wollen.
  • Rassismus: Personen, die nicht als „typisch“ deutsch gelesen werden, müssen häufig erklären, woher sie „wirklich“ kommen.
  • Klassismus: Studierende, die als Erste beziehungsweise Erster in ihrer Familie eine Universität besuchen, können oft nicht auf die Unterstützung ihrer Eltern zählen, sowohl finanziell als auch beratend, da informelles Wissen über die Hochschule häufig fehlt.
  • Ableismus: Insbesondere bei nicht sichtbaren oder chronischen Einschränkungen muss ein Nachteilsausgleich oftmals erklärt und verteidigt werden.
  • Cis-Heteronormativität: Trans-, Inter- und nicht-binäre Personen (TIN) müssen sich immer wieder erklären und sind somit einem ständigen Zwangsouting ausgesetzt.
 

Die Plakate sind vom 13. November 2023 bis zum 2. Februar 2024 am Bauzaun auf dem Templergraben, direkt gegenüber vom RWTH Hauptgebäude, zu sehen!

Zudem hängen sie in Lernräumen und Bibliotheken der RWTH aus, sowie in Cafés und Bars in der Stadt.

 

Auftakt der Kampagne

 
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