Gender and Diversity

  Zahnrad vor dem Sammelbau Maschinenbau Urheberrecht: RWTH Aachen

Die Förderung von Gender und Diversity ist ein fest in der Hochschulstruktur verankertes strategisches Querschnittsthema und erklärte Leitungsaufgabe.

 

Bereits 2007 hat sich die RWTH durch ihre „People Policy“ zur Förderung von Gender und Diversity verpflichtet und im Rahmen der Exzellenzinitiative Konzepte entwickelt, die an die Umsetzung einer chancengerechten Organisationskultur und Personalpolitik geknüpft sind. Mit dem zentralen Ziel ein „Place to Be“ zu sein, ein attraktiver Studien- und Arbeitsort für talen­tierte Studierende und Beschäftigte aus dem In- und Ausland, bringt sie der Vielfalt unter den Hochschulangehörigen eine besondere Wertschätzung entgegen­ und ermöglicht ihnen, unabhängig von ihrem Geschlecht oder sozio-kulturellen Hintergründen, die Entfaltung ihrer individuellen Potenziale.

Um der Bedeutung von Gender und Diversity in Forschung und Wissenschaft gerecht zu werden, hat die RWTH Aachen zwei Professuren mit entsprechender Denomination eingerichtet. Dabei handelt es sich um das Lehr und Forschungsgebiet Gender und Diversity in den Ingenieurwissenschaften an der Fakultät für Bauingenieurwesen sowie um das Lehr- und Forschungsgebiet Neuropsychologie an der Medizinischen Fakultät.

Gender

Zuständig für die Steuerung von Gleichstellung ist die Prorektorin für Personal und wissenschaftlichen Nachwuchs. Sie arbeitet dabei eng mit der Gleichstellungsbeauftragten, kurz GSB, sowie mit der Rektoratsstabsstelle Integration Team - Human Resources, Gender and Diversity Management, kurz IGaD, zusammen. Die Gleichstellungsbeauftragte ist aufgrund ihres rechtlichen Auftrags seit 1991 an zahlreichen Entscheidungsprozessen beteiligt und engagiert sich in allen Hochschulbereichen aktiv für die Umsetzung von Gleichstellung. Das IGaD sensibilisiert seit 2007 auf allen Ebenen der RWTH für die Anerkennung von Unterschieden und gibt aktive Impulse für die Förderung von Gender und Diversity.

Mit dem Ziel, diese Aktivitäten strategisch noch wirksamer auszurichten, notwendige Priorisierungen vorzunehmen sowie die zu implementierenden Maßnahmen und ihre Effekte zu evaluieren, haben beide Einrichtungen das Handlungskonzept Gleichstellung 2017 – 2022 entwickelt. Fokussiert wird dabei insbesondere auf die verstärkte Ausrichtung an Chancengerechtigkeit in allen Bereichen der RWTH, den Schutz vor Benachteiligung und die Ermöglichung von Karrieren, die unabhängig sind von persönlichen Merkmalen und Lebenslagen.

Nach den Vorgaben des Landesgleichstellungsgesetzes, kurz LGG, wird die Hochschule in Gleichstellungsangelegenheiten auch durch die Gleichstellungskommission des Senates unterstützt.

 

Diversity

Diversity ist als Querschnittsthema in der Hochschulstruktur der RWTH fest integriert und trägt zu einer offenen Hochschulkultur bei. Im Auftrag des Rektorats ist die Stabsstelle IGaD für das Diversity Management an der RWTH verantwortlich.

Strategisch wird die Arbeit der Stabsstelle durch das „forumDIVERSITY“ unterstützt. Ihm gehören neben der Prorektorin für Personal und wissenschaftlichen Nachwuchs, dem IGaD, der Gleichstellungsbeauftragten, den Personalräten, den Dezernaten der Zentralen Hochschulverwaltung sowie zahlreichen weiteren Hochschulakteurinnen und -akteuren auch relevante Anlauf- und Beratungsstellen an. Dazu zählen das Betriebliche Gesundheitsmanagement, kurz BGM, die Schwerbehindertenvertretung für die Mitarbeitenden und die Vertretung Studierender mit Behinderung und chronischer Erkrankung an der RWTH (VORSCHUB).

Die Diversität aller Hochschulangehörigen versteht die RWTH, die seit 2009 Unterzeichnerin der „Charta der Vielfalt“ ist, als Potenzial und Bereicherung. Daher setzt sie sich für ein respektvolles und gemeinschaftliches Miteinander im Hochschulalltag ein, wirkt möglichen Diskriminierungen aktiv entgegen und entwickelt eine lebendige und innovative Organisationskultur.

Die Realisierung umfassender Chancengerechtigkeit in Forschung, Lehre, Studium und Beruf sowie die Schaffung eines vielfältigen und inklusiven Arbeits- und Studienumfeldes verfolgt die Diversity-Strategie der RWTH durch den Einsatz verschiedener Diversity-Maßnahmen. Der 2018 ins Leben gerufene Arbeitskreis Inklusion erarbeitet darüber hinaus die für die Weiterentwicklung der RWTH zur inklusiven Hochschule nötigen Handlungsempfehlungen und den Aktionsplan Inklusion.

 

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