Horizon Europe

 

Ende letzten Jahres endete das EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizon 2020. Das Nachfolgeprogramm Horizon Europe begann offiziell am 1. Januar 2021 und wird am 31. Dezember 2027 enden.

 

Cluster

  • Health
  • Culture, Creativity and Inclusive Society
  • Civil Security for Security
  • Digital, Industry and Space
  • Climate, Energy and Mobility
  • Food, Bioeconomy, Natural Resources, Agriculture and Environment
 

Missionen

  • Cancer
  • Adaption to climate change including societal transformation
  • Healthy oceans, seas coastal and inland waters
  • Climate-neutral and smart cities
  • Soil health and food
 

EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation

Horizon Europe verfolgt, wie auch schon Horizon 2020, weiterhin das Ziel, den gesamten Forschungs- und Innovationskreislauf zu unterstützen.

Daher ist auch Horizon Europe in drei Säulen

  • „Excellent Science“
  • „Global Challenges and Industrial Competitiveness“
  • „Innovative Europe“

gegliedert, welche durch übergreifende Maßnahmen zum Europäischen Forschungsraum, im Englischen „Widening participation and Strengthening the European Research Area“, ergänzt wird.

Die Europäische Kommission stellt für Horizon Europe Mittel in Höhe von 95,5 Milliarden Euro bereit, das heißt etwa 30 Milliarden Euro mehr als für Horizon 2020.

Struktur und Förderformate

In der ersten Säule „Excellent Science“ finden sich weiterhin die Instrumente zur Förderung grundlagenorientierter Forschung, welche mit themenoffenen Ausschreibungen sowohl Einzelforschende als auch Verbünde fördern. Hierzu zählen wie bereits in Horizon 2020 neben dem European Research Council, kurz ERC, auch die Marie-Sklodowska-Curie-Maßnahmen sowie die Förderung zur Vernetzung bestehender Forschungsinfrastrukturen.

Die zweite Säule „Global Challenges and Industrial Competitiveness“ hat sechs thematische Cluster sowie fünf definierte Forschungs- und Innovationsmissionen, in deren Rahmen mit themengebundenen Ausschreibungen vor allem interdisziplinäre Verbundforschungsprojekte gefördert werden.

In der dritten Säule „Innovative Europe“ wird der Europäische Innovationsrat dazu beitragen, bahnbrechende marktschaffende Innovationen zu fördern. Auch das Europäische Innovations- und Technologieinstitut, kurz EIT, findet sich in dieser Säule.

Auch in Horizon Europe finden sich Maßnahmen zur Verbreitung von Exzellenz und Ausweitung der Beteiligung, um die Forschungs- und Innovationskluft zwischen Mitgliedstaaten und Regionen in Europa schrittweise zu schließen.

Gerne beraten wir Sie zu den Möglichkeiten der Beteiligung an der EU-Forschungsförderung. In unserer Basisberatung stehen wir Ihnen bei Fragen zu sämtlichen Schritten, von der Projektidee bis zur Antragseinreichung und natürlich auch bei der Projektdurchführung, gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen und Angebote

Hier haben Sie die Möglichkeit, sich für unseren Newsletter anzumelden, um über aktuelle Entwicklungen informiert zu werden.

Weiterhin veranstalten wir in regelmäßigen Abständen Workshop und Seminare zu aktuellen Themen der europäischen Forschungsförderung. Eine Übersicht über unsere Veranstaltungen finden Sie auf unserer Seite zum Seminarprogramm und Schulungen.

Eine vollständige Übersicht von an der RWTH Aachen geförderten EU-Projekte finden Sie in unserer Projektdatenbank.

 

Weitere Informationen zu Horizon Europe finden Sie auf unseren Intranetseiten. Hier finden Sie ebenfalls Hinweise zum Gender Equality Plan der RWTH. Ab 2022 müssen öffentliche Einrichtungen einen solchen Plan vorweisen, um sich an Projekten in Horizon Europe beteiligen zu können.

 
Unser Team
Abteilung 4.2 – Drittmittelmanagement / Sachgebiet EU / EU-Antrags- und Projektberatung
Caroline Biechele Telefon: +49 241 80 96533
Sebastian Dornieden Telefon: +49 241 80 90497
Christof Kuhstoß Telefon: +49 241 80 92507
Vera Winter