Forschungsgruppen

 

In einer Forschungsgruppe arbeiten mehrere herausragende Wissenschaftler gemeinsam an einer besonderen Forschungsaufgabe. Die Zusammenarbeit gibt ihnen die Möglichkeit, sich aktuellen, drängenden Fragen in ihren Fachgebieten zu widmen und innovative Arbeitsrichtungen zu etablieren.

 

Ein flexibler Forschungsverbund

Die DFG-Förderung von Forschungsgruppen trägt dazu bei, für eine meist auf sechs Jahre angelegte Kooperation die notwendige personelle und materielle Ausstattung bereitzustellen. Die beteiligten Forschenden arbeiten orts- und fächerübergreifend.

Da die Forscherinnen und Forscher in unterschiedlicher Kombination und Gewichtung an verschiedenen Programmmodulen zusammenarbeiten, erlaubt das Förderprogramm eine weitgehende flexible Gestaltung des Forschungsverbundes in Abhängigkeit von der jeweiligen Fragestellung, den einbezogenen Wissenschaftsgebieten und dem gewünschten strukturbildenden Aspekt.

Inner- und außeruniversitäre Zusammenarbeit

Forschungsgruppen bieten Entfaltungsmöglichkeiten für Nachwuchsgruppen, stärken die Kooperation mit außeruniversitären Partnern, ermöglichen die zeitliche Freistellung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und intensivieren die internationale Zusammenarbeit.

In ihren unterschiedlichen Gestaltungsformen können Forschungsgruppen in übergreifende forschungspolitische Initiativen eingebunden sein. Beispiele hierfür sind Klinische Forschungsgruppen oder Kolleg-Forschungsgruppen in den Geisteswissenschaften.

 

Falls Sie Fragen zur Beantragung haben, melden Sie sich gerne bei der Abteilung 4.2 Drittmittelmanagement, Ansprechpartnerin Vera Eckers.

 
Forschungsgruppen an der RWTH
Nummer Titel Sprecherin / Sprecher
FOR 5409 Strukturerhaltende numerische Methoden für Volumen- und Übergangskopplung von heterogenen Modellen Prof. Manuel Torrilhon
KFO 5011 Integration neuer Methoden zur Verbesserung von translationaler Nierenforschung Prof. Peter Boor
FOR 2687 Zyklische Schwankungen in hochoptimierten Ottomotoren: Experiment und Simulation einer Multiskalen-Wirkungskette Prof. Heinz Pitsch
FOR 2591 Severity Assessment in Animal Based Research Prof. René Tolba
KFO 344 Mechanismen und molekulare Zielstrukturen der Myelofibrose in Myeloproliferativen Neoplasien (MPN)

Prof. Tim Brümmendorf (Sprecher)

Prof. Steffen Koschmieder (Leiter)

FOR 2401 Optimierungsbasierte Multiskalenregelung motorischer Niedertemperatur-Brennverfahren Prof. Dr.-Ing. Jakob Andert
FOR 2319 Bestimmung der Neutrino-Massenhierarchie mit dem JUNO-Experiment Prof. Dr. Achim Stahl

 

Weitere Forschungsgruppen mit RWTH Beteiligung finden Sie in GEPRIS.