Studienzweifel?

  Lernende Studierende von oben Urheberrecht: Martin Braun

Soll ich das Studium fortführen, ein neues Studienfach beginnen oder andere Karrierewege einschlagen? Zweifel im und am Studium können aus unterschiedlichen Motiven entstehen. Je nach Ausgangslage sind verschiedene Lösungswege denkbar und zielführend. An der RWTH ist der reflektierte Umgang mit Themen wie Lernblockaden, Studienfachwechsel oder Hochschulwechsel kein Tabu.

 

Das Team Beratung für Studierende der Zentralen Studienberatung bietet Studierenden verschiedene Möglichkeiten, um die eigenen Studienzweifel zu bearbeiten.

Studieneinstieg: Aller Anfang ist schwer

Wenn Sie als Studienanfänger oder Studienanfängerin der ersten Semester Zweifel am Studium haben, sollte Sie sich zunächst fragen, ob es sich bei den Schwierigkeiten um Einstiegs- und Anpassungsprobleme handelt. Wenn ja, sind das normale Umstellungsschwierigkeiten, die durch den Wechsel von der Schule an die Universität bedingt sind. Im Studium sind Zeit- und Selbstmanagement, Lernstrategien im Umgang mit den ungewohnt hohen Stoffmengen und die hohen Leistungsanforderungen vor allem in den ersten Semestern eine Herausforderung.

Um diese Umstellungsschwierigkeiten zu reflektieren und anzugehen, sind folgende Beratungsangebote hilfreich:

Umsteigen? Ich möchte ein anderes Fach studieren

Egal in welchem Semester Sie sind, wenn Sie keine Motivation verspüren, keinen Bezug zu den Inhalten entwickeln können oder sichtbare Leistungsprobleme auftreten, sollte eine fundierte Ursachenanalyse der nächste Schritt sein. Mithilfe dieser Analyse können mögliche Lösungswege besprochen werden.

Hilfe bei der Ursachenanalyse und einer Neuorientierung, bietet das Team Studierenden über folgende Maßnahmen:

Aussteigen? Ich nutze andere Karrierewege

Potentiellen Studienaussteigerinnen und -aussteigern stehen viele Karrierewege offen. Sollten Sie nach reiflicher Überlegung entscheiden, Ihr Studium aufzugeben, dann betrachten Sie dies nicht als Rückschritt sondern als einen Neuanfang. Oftmals wird ein Studienabbruch als ein Makel empfunden, der sich negativ auf den Lebenslauf auswirkt. Jedoch schätzen viele Arbeitgeber selbstreflektierte Entscheidungen und interessieren sich für Bewerberinnen und Bewerber, die ihre Entscheidungen bewusst getroffen haben.

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