Informationen für Projektbetreuerinnen und -betreuer an der RWTH

 

Was ist UROP?

UROP fördert gezielt Studierende im Bachelor-Studium, die motiviert sind, neben ihrem Studium selbstständig Forschungsprojekte durchzuführen und Praxiserfahrung zu sammeln.

Die Studierenden gewinnen dadurch Einblicke in die Forschungspraxis ihres Fachs und angrenzender Fachgebiete, knüpfen interessante Kontakte zu Wissenschaftlernnen und Wissenschaftler der RWTH Aachen und treiben die Forschung an der RWTH aktiv voran.

Die Zielgruppe

Hochmotivierte, engagierte und interessierte Studierende der RWTH und von nordamerikanischen Universitäten.

  • UROP International: US-amerikanische und kanadische Studierende von verschiedenen renommierten Universitäten kommen für eine zehnwöchige Research Summer School an die RWTH Aachen.
  • RWTH UROP: Studierende der RWTH führen an Instituten und Lehrstühlen der RWTH Aachen Forschungsprojekte durch.
  • UROP Network: Studierende von ausgewählten Partnerhochschulen weltweit führen

Wann findet UROP statt?

  • UROP International: einmal jährlich in den Sommermonaten für zehn Wochen, von Kalenderwoche 21 bis 30.
  • RWTH UROP und UROP Network: zeitlich unbegrenzt und nicht an bestimmte Fristen gebunden, das heißt Projekte können sowohl innerhalb als auch außerhalb des Semesters stattfinden und zwischen einem und sechs Monate dauern. Der Zeitraum für die Durchführung kann individuell und flexibel zwischen ProjektbetreuerIn und dem/der jeweiligen Studierenden abgesprochen werden.

Wer kann Betreuerin und Betreuer werden?

Professorinnen und Professoren, Forschende, Post-Docs und Promovierende aller Fachgebiete der RWTH Aachen und des Forschungszentrums Jülich. Während des Projekts sind Sie als Betreuerin oder als Betreuer die Hauptkontaktperson des Studierenden für alle fachbezogenen Themen. Alle anderen organisatorischen Aufgaben erledigt die UROP-Koordination.

Wie können Sie sich beteiligen?

  • Ihr Forschungsprojekt tragen Sie einfach, schnell und unkompliziert auf unserer Projektdatenbank mit Hilfe unseres Online-Fomulars unter Anlegen eines Projekts für Projektbetreuer ein, und wir schalten es dann in der Regel während der nächsten 24 Stunden in unserer Datenbank frei, damit sich Studierende darauf bewerben können.
  • Stellen Sie Ihr Projekt online; formulieren Sie nach Belieben bestimmte Anforderungen an die Bewerber/innen, wie zum Beispiel Sprachkenntnisse oder bestimmte fachliche Vorkenntnisse.
  • Wählen Sie, für welche Programmkomponenten – und damit Zielgruppen - Ihr Projekt angeboten werden soll - RWTH UROP, UROP International und /oder UROP Network - angeboten werden soll. Sie können auch RWTH-Studierende zusammen mit internationalen Studierenden an einem Projekt arbeiten lassen.
  • Qualifizierte Studierende können sich dann über die UROP-Koordination am International Office auf Ihr Projekt bewerben. Die Bewerbungen werden nach Prüfung auf Erfüllen der grundsätzlichen Voraussetzungen an Sie weitergeleitet. Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit gerne zur Verfügung. UROP International erfolgt dies in der Regel in der vierte Februarwoche.
  • Sie entscheiden dann nach Prüfung der fachlichen Qualifikationen, ob Sie eine/n BewerberIn für Ihr Projekt annehmen möchten.
  • Bei Mehrfachbewerbungen können Sie eine/n geeignete/n Bewerber/in auswählen, die/der am besten in Ihr Team passt und Ihren Anforderungen entspricht. Gerne können Sie auch mehr als eine/n Studierende/n für Ihr Projekt annehmen.
  • Zum erfolgreichen Abschluss eines UROP-Projekts müssen die Studierenden einen fünf- bis sieben-seitigen Abschlussbericht einreichen und die Ergebnisse ihres Projekts beim UROP-Kolloquium vorstellen. Alternativ zum Kolloquium kann auch eine Präsentation am jeweiligen Institut oder Lehrstuhl erfolgen.

Warum sollten Sie sich beteiligen?

  • Geben Sie herausragenden Studierenden die Chance, Einblick in Ihr Forschungsgebiet zu nehmen.
  • Gewinnen Sie hochmotivierte Studierende zur Durchführung/Unterstützung Ihrer eigenen Projekte und als potentielle Masterstudierende.
  • Nehmen Sie neue Perspektiven wahr und unterstützen Sie proaktiv die Nachwuchsförderung.
  • Tragen Sie so zu einer Festigung der Beziehungen zu nordamerikanischen Universitäten bei und bereichern Sie Ihr Team und die RWTH um die internationale Komponente.