International Genetically Engineered Machine – iGEM

  Gruppenbild iGEM Team Aachen Urheberrecht: Alina Egger  

iGEm ist ein internationaler Wettbewerb für Studierende auf dem Gebiet der Synthetischen Biologie. Innerhalb dieses Wettbewerbs entwickelt jedes teilnehmende studentische Team eine eigene Projektidee, die mithilfe der synthetischen Biologie zur Lösung von lokalen oder globalen Problemen beitragen soll. Angesprochen werden Bereiche wie Umwelt, Medizin, Ernährung, Entwicklung neuer Technologien, Energie und Industrie.

Jedes Team muss sich dabei bezüglich des eigenen Projektes für einen der oben genannten Bereiche entscheiden und in diesem gegen andere Teams desselben Bereiches antreten. Dem Team stehen je nach Planung zirka sechs bis zehn Monate für die Verwirklichung der eigenen Ideen im Labor zur Verfügung. Dabei müssen finanzielle Mittel erworben, Kontakt mit der Öffentlichkeit und Sachverständigen hergestellt und die Kriterien des iGEM-Wettbewerbs erfüllt werden.

Zum Abschluss des Projektes werden die Ergebnisse aller Teams auf einer großen Konferenz, dem Giant Jamboree in Boston, USA, vorgestellt. Die Teams werden von unabhängigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bewertet, die eine Präsentation, ein gestaltetes Poster sowie ein eventuell entwickeltes Hardware-Projekt in ihre Beurteilung einfließen lassen. Zusätzlich können besondere Preise, beispielsweise für das beste Hardware-Projekt, die beste Präsentation oder das beste gesellschaftliche Engagement, gewonnen werden.

Das iGEM-Team Aachen 2019 ging mit dem Projekt Plastractor in den Wettbewerb. Der Plastractor entfernt mithilfe einer Mikrobe Mikroplastik aus Flüssigkeiten. Damit gewann das Team eine Goldmedaille und wurde zusätzlich für das „Best Environment Project“ nominiert.

Im Jahr 2018 erreichte das iGEM-Team Aachen mit dem Projekt MELASENSE eine Nominierung in der Kategorie „Best Hardware“ sowie eine Goldmedaille. Im Projekt MELASENSE ging es darum, einen Biosensor für das Schlafhormon Melatonin zu entwickeln.

Unterstützt von der Hans Hermann Voss-Stiftung