Projektbeschreibung

Kontinuierlich vernetztes Lernen durch interdisziplinären Arbeitsraum (ETS307)

Kontakt

Name

Prof. Dr.-Ing. Peter Burggräf

Lehrstuhl für Produktionssystematik am Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen

Telephone

workPhone
+49 (0)241 80-25336

E-Mail

Steckbrief

Eckdaten

Veranstaltungsform:
Tutorien und Arbeitsgemeinschaften
Format:
Sonstiges
Lernszenarien - Hauptkategorie:
Integration
Lernszenarien - Weitere Kategorien:
Interaktion und Kollaboration
Personalisierung
Studiengang:
Interdisziplinäre Fabrikplanung (Produktionstechnik, Energietechnik, Wirtschaftsingenieurwesen FR Maschinenbau, Bauingenieurwesen, Wirtschaftsingenieurwesen FR Bauingenieurwesen, Architektur)
Fakultät:
4 - Maschinenwesen
Jahr:
2016

Idee und Ziel

Das Berufsleben erfordert immer mehr die übergreifende Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen und Fachbereiche, um das Gesamtoptimum einer Arbeitsaufgabe zu erreichen. Durch das Konzept der Lehrveranstaltung interdisziplinäre Fabrikplanung soll diese Zusammenarbeit zwischen Studierenden verschiedener Disziplinen und Fakultäten bereits Bestandteil des Studiums sein. Teams aus Studierenden aller vier Disziplinen entwickeln dabei gemeinsam ein Fabrik- und Produktionskonzept für einen konkreten Planungsfall. Nach dreimaliger Durchführung hat sich gezeigt, dass eine prozessuale Verknüpfung der Fachbereiche zur Lösung der Aufgabe bedeutende Vorteile bringt im Gegensatz zur isolierten Bearbeitung der individuellen Aufgabenstellung. Als letztes wesentliches Hemmnis zur kompletten Vernetzung wurden Medienbrüche und die physisch getrennten Arbeitsorte identifiziert. Mit dem interdisziplinären Lernraum, ausgestattet mit den entsprechenden Werkzeugen der einzelnen Disziplinen, sollte eine physische Vernetzung und vollständig integrierte Erarbeitung der Projektergebnisse ermöglicht werden. Der hierfür im Rahmen des ETS Projektes eingerichtete Lernraum sollte daher für eine gleichzeitige Bearbeitung der jeweiligen disziplinabhängigen Aufgaben bei unmittelbarem, kontinuierlichem Austausch zwischen den Bereichen geeignet sein. Ferner sollte durch die unbegrenzte und kostenlose Verfügbarkeit von Materialien für die Studenten der Kreativität keine Grenzen gesetzt und die Experimentierfreudigkeit erhöht werden.

Projektverlauf

Das Projekt wurde in drei Phasen durchgeführt.

Konzeptionierung: Zusammen mit allen Fachbereichen wurden die Anforderungen an ein konkretes Mietobjekt (z.B. Erstellung von Modellen, Workshop-gestützte Layout-Erarbeitung oder Diskussion der Projektplanung basierend auf Feinlayout & Energietechnik) und die dafür benötigte Infrastruktur erarbeitet. Restriktionen und Anforderungen hinsichtlich der Raumaufteilung und -nutzung wurden ebenfalls festgehalten.

Aufbau: Entsprechend des Vorhabens, wurden Räumlichkeiten in der Heinrichsallee angemietet und mit der notwendigen Infrastruktur ausgestattet (Internet, Möbel, Drucker, Beamer ec.). Auf zwei Etagen konnten Räume für die gleichzeitige Arbeit der Gruppen genutzt werden ohne sich dabei zu stören. Sanitärräume und eine Einbauküche standen zur Verfügung.

Nutzung: Der Arbeitsraum wurde für die Veranstaltungstermine (Kick-off, Blockvorlesung, Kolloquien) genutzt und stand den Studierenden jederzeit zur Projektbearbeitung zur Verfügung. Zusätzlich wurden den Studierenden notwendige Materialien kostenfrei zur Verfügung gestellt. Sanitärräume und Küche ermöglichten eine lange Verweildauer der Studierenden.

Ergebnis

Das Angebot wurde von den Studierenden sehr gut angenommen und positiv bewertet. Der Raum förderte die Zusammenarbeit sowohl innerhalb als auch zwischen den Projektteams. Die Exklusivität der Räumlichkeiten für das Projekt, die zentrale Lage sowie die vorhandenen Sanitäranlagen, erhöhten die Attraktivität weiter.