Wasserstofftechnologie liefert Beitrag zur Energiewende

17.04.2023

Kontakt

Name

Stefan Sterlepper

wissenschaftlicher Angestellter

Telefon

work
+49 241 80-48055

E-Mail

E-Mail

Zukunftscluster Wasserstoff von RWTH und Forschungszentrum Jülich veranstaltet zweites Aachen Hydrogen Colloquium.

 

Das Zukunftscluster Wasserstoff von RWTH Aachen und Forschungszentrum Jülich veranstaltet am 18. und 19. April zum zweiten Mal mit dem Aachen Hydrogen Colloquium eine internationale Konferenz mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland. Im Novotel Aachen werden im Rahmen der Konferenz Forschungsergebnisse zu verschiedenen Wasserstofftechnologien diskutiert. Hierzu gehören die Erzeugung von Wasserstoff durch Elektrolyse oder biologische Pfade, das Speichern und der Transport von Wasserstoff sowie die Nutzung im Mobilitätssektor und in der Industrie. Auch Effekte auf Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft stehen auf dem Programm.

„Ich bin überzeugt, dass Wasserstoff als chemischer Energieträger einen großen Beitrag zur Energiewende leisten kann und auch muss. Durch Forschung, Innovation und den Austausch mit Industrie und Gesellschaft können wir das Wachstum von grünem Wasserstoff in Deutschland und international vorantreiben. Denn unser Ziel ist klar – die Entwicklung einer nachhaltigen, klimaneutralen Wasserstoffwirtschaft“, erklärt Professor Stefan Pischinger, Lehrstuhl für Thermodynamik mobiler Energiewandlungssysteme der RWTH Aachen und Sprecher des Zukunftsclusters.

2021 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Zukunftscluster Wasserstoff als einen der sieben Gewinner der Initiative „Clusters4Future“ ausgewählt. Im Mittelpunkt der Cluster steht die Erschließung neuer Innovationsfelder und die Suche nach Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft. RWTH und Forschungszentrum Jülich haben seinerzeit gemeinsam die Bewerbung des Zukunftsclusters initiiert. Das BMBF finanziert die Forschungen mit bis zu 45 Millionen Euro.