„Seien Sie mutig, kritisch, frech und herausfordernd“

05.12.2023
Viele Personen stehen auf einer Bühne. Urheberrecht: © Claudia Fahlbusch

Ein Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit: Insgesamt 62 Schülerinnen und Schüler aus der Aachener Region sind jetzt offiziell „NRW-Talente“. Bei einer Feier in der Aula der FH Aachen erhielten die 34 neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten des Stipendienprogramms NRWTalente Region Aachen jetzt ihre Aufnahmeurkunden. Organisiert und begleitet wird das Programm von RWTH Aachen und FH Aachen.

 

Der kommissarische Rektor und Prorektor für Studium, Lehre und Internationales der FH Aachen, Professor Josef Rosenkranz, sagte: „Es geht darum, Bildungs- und Chancengerechtigkeit zu fördern.“ Das Programm wolle Schülerinnen und Schülern ermöglichen, unabhängig vom sozio-ökonomischen Hintergrund ihren Weg zu gehen. NRWTalente ist ein Stipendienprogramm für Schülerinnen und Schüler in der Region Aachen (StädteRegion Aachen, Kreise Düren, Heinsberg und Euskirchen), das leistungsstarke Jugendliche aller Schulformen ab der 8. Klasse mit praktischen Angeboten, regelmäßiger Beratung und Unterstützung sowie individueller Talentförderung begleitet.

Das Programm will einen Beitrag dazu leisten, dass Engagement, Talent und Leistungsbereit-schaft sich unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion sowie Bildungsbiographie und Einkommen der Eltern entfalten und unsere Gesellschaft bereichern können. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler, deren Eltern nicht studiert haben, die vielseitig interessiert sowie offen für Neues sind und die sich ehrenamtlich engagieren.

Gemeinsam die Zukunft gestalten

Professorin Sabine Brück-Dürkop, Prorektorin für Personal und wissenschaftlichen Nachwuchs der RWTH Aachen, betonte: "Wir stehen vor großen gesellschaftlichen Herausforderungen. Wir brauchen junge Leute, die gemeinsam mit uns die Zukunft gestalten." Sie lud die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten ein, die Aktivitäten und Möglichkeiten des Programms zu nutzen und sich zu orientieren. "Seien Sie mutig, kritisch, frech und herausfordernd", sagte sie.

Der Dank der Verantwortlichen gilt nicht zuletzt den Unterstützerinnen und Unterstützern aus der Privatwirtschaft, die die Teilnehmenden fördern. "Wir sind weiter auf der Suche nach Stipendiengeberinnen und -gebern", sagen die Projektmanagerinnen Theresa Linkhorst und Janette Zakrzewski, "wir freuen uns über jede Form der Unterstützung."