Für die Zukunft gestählt

01.04.2011

„Das Studium war sicherlich kein leichter Gang. Sie mussten zunächst das Lernen lernen, was ein mühsames Geschäft ist. Sie mussten aber auch lernen, Frustrationen und Stress zu verarbeiten. Heute sind Sie hoffentlich für die zukünftigen Aufgaben gestählt. Sie haben es geschafft. Herzlichen Glückwunsch!“ Aus den Worten von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Thomas Pretz, Dekan der Fakultät für Georessourcen und Materialtechnik, die er an die neuen Absolventinnen und Absolventen seines Fachbereichs richtete, klang nicht nur die Erleichterung, sondern auch der Stolz der gesamten Professorenschaft der Fakultät über den Studienerfolg von 338 Studierenden, die in dem abgelaufenen Wintersemester das Studium abgeschlossen haben.

  In feierlichem Rahmen verabschiedete die Fakultät für Georessourcen und Materialtechnik der RWTH Aachen 108 Absolventinnen und Absolventen. Urheberrecht: Foto: Martin Lux In feierlichem Rahmen verabschiedete die Fakultät für Georessourcen und Materialtechnik der RWTH Aachen 108 Absolventinnen und Absolventen.

Im Rahmen einer feierlichen Verabschiedung in der Aula des RWTH-Hauptgebäudes konnten nun kürzlich 108 Studienabgänger ihr Zeugnis persönlich entgegen nehmen.

Professor Pretz nutzte die Gelegenheit, auch vor den zahlreich anwesenden Eltern und Freunden der Absolventen die Vielfältigkeit der akademischen Ausbildung an seiner Fakultät zu verdeutlichen. So werden in den drei Fachgruppen Rohstoffe und Entsorgungstechnik, Metallurgie und Werkstofftechnik sowie Geowissenschaften und Geographie zurzeit 15 Studiengänge angeboten. „Es sind sehr unterschiedliche Fachrichtungen, die aber immer einen gemeinsamen Nenner haben. Es geht immer um Ressourcen, die aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden – seien es Energie, Rohstoffe, Geld und nicht zuletzt die Ressource Mensch,“ so Pretz.

Schließlich war es den Sprechern der drei Fachgruppen vorbehalten, die Absolventinnen und Absolventen persönlich aufzurufen und ihnen das Zeugnis auszuhändigen. Dabei zeigte es sich, wie weit der Systemwechsel auf die Magister- und Bachelor-Abschlüsse bereits vollzogen ist, denn eher selten konnte noch der ein oder andere Diplom-Abschluss gewürdigt werden.

i. A. Dietrich Hunold