Junge Informatiktalente als Multiplayer

10.03.2011

Am 11. März starten die ersten Aachener Informatiktage: 34 Schülerinnen und Schüler informieren sich auf Einladung der RWTH über aktuelle Forschungsfragen und wenden ihre neu erworbenen Kenntnisse in einem Roboter-Wettbewerb an. Ihr besonderes Talent haben die acht Mädchen und 26 Jungen bereits in der ersten Runde des Bundeswettbewerbs für Informatik unter Beweis gestellt. Die Teilnehmer beschäftigen sich an dem langen Wochenende mit Datenstrukturen, künstlicher Intelligenz und Suchalgorithmen. In Teams programmieren sie Lego Mindstorms Roboter und entwickeln für ein strategisches Multiplayer-Spiel die beste Strategie.

 

Viele junge Menschen hätten ein falsches Bild von dem Fach, bedauert Erika Abraham, Juniorprofessorin in der Fachgruppe Informatik der RWTH. „Informatik besteht nicht nur aus Programmieren, sondern ist vielseitiger und bunter als Viele denken.“ Vor allem Mädchen ließen sich abschrecken vom Bild des Hackers, der im Keller sitze und sich von Cola und Pizza ernähre. Die Veranstaltung, die künftig jährlich stattfinden soll, möchte das Bild der Informatik gerade rücken. Ihr Ziel ist es, junge Leute bei der bewussten Wahl des Studienfaches zu unterstützen, insbesondere durch Informationen über die Studieninhalte des Faches Informatik.Erika Abraham organisiert die Aachener Informatiktage 2011 gemeinsam mit James Gross, Juniorprofessor am UMIC-Exzellenzzentrum der RWTH, das ultraschnelle Mobilkommunikation der Zukunft erforscht. Die Fachgruppe Informatik hat bereits langjährige Erfahrungen mit Veranstaltungen, bei denen sich Schülerinnen und Schüler über die Inhalte der Informatik informieren können. Beispiele sind die Schüleruniversität Informatik und die Ringvorlesung „Was ist Informatik?“.