Nachwuchs forscht

17.02.2011

Das zweite „Young Environmental Scientist Meeting“ findet vom 28. Februar bis zum 2. März im SuperC der RWTH statt. Über 100 Studierende und renommierte Wissenschaftler aus aller Welt werden zu der Veranstaltung erwartet, die von Studierenden der RWTH für den Umwelttoxikologieverband SETAC (Society of Environmental Toxicology and Chemistry) organisiert wird.

 

Das Programm sieht neben Vorträgen, in denen Studierende ihre Forschungsprojekte und –ergebnisse vorstellen, auch den Austausch zwischen den Generationen vor. So werden die erfahrenen Ökotoxikologen beispielsweise dem wissenschaftlichen Nachwuchs Tipps zur Karriereplanung oder dem Verfassen von Publikationen geben.

Die Aufgaben der Toxikologen rücken der Öffentlichkeit meistens in Zusammenhang mit Skandalen ins Gedächtnis: Dioxine und andere Schadstoffe werden in unserer Nahrung entdeckt oder Giftstoffe belasten die Umwelt. Die Fragen wie so etwas passieren kann, welche Auswirkungen damit verbunden sind und wie diese gemessen oder gar vorhergesagt werden können, sind beispielsweise Themen, die die jungen Forscher auf der Young Environmental Scientist (YES) Tagung in Aachen diskutieren. Sie bietet den Teilnehmern neben einer internationalen Plattform für die Präsentation ihrer Ideen zur Lösung von Umweltproblemen zudem die Gelegenheit, Netzwerke zu knüpfen. Ein Tagungsbericht mit Kurzfassungen aller wissenschaftlichen Beiträge wird im Anschluss in der internationalen Open Access Zeitschrift Environmental Science Europe im renommierten Springer Verlag publiziert. Eine weitere Besonderheit des YES Meetings, das federführend von Studierenden des Instituts für Umweltforschung (Biologie 5) organisiert wird, ist die Finanzierung: Aufgrund von Spenden der Hochschule sowie aus Industrie und Verbänden, kann auf die Erhebung einer Tagungsgebühr verzichtet und sogar ein finanzieller Zuschuss zu den Reisekosten der Teilnehmer gewährt werden.

i.A. Sabine Busse