RWTH Aachen legt Internationalisierungskonzept vor

10.02.2011

Hochschulbeziehungen strategisch ausrichten, Beliebigkeiten vermeiden, die Universität auf allen Ebenen internationalisieren – so kann das gerade veröffentlichte Internationalisierungskonzept der RWTH Aachen zusammengefasst werden. Nach umfassenden hochschulinternen Beratungen wurde das Konzept, das eine grundsätzliche Neufokussierung der internationalen Hochschulbeziehungen der RWTH Aachen vorsieht, durch das Rektorat verabschiedet. Künftig wird es als Leitlinie für die internationale Entwicklung der RWTH dienen.

 

„Wir verstehen Internationalisierung als Prozess zunehmender grenzüberschreitender Aktivitäten, der alle Bereiche der Hochschule durchzieht und betrifft. Es ist vor allem ein qualitativer Prozess, der die RWTH mittel- und langfristig verändern wird“, so Rektor Univ.-Prof. Dr.-Ing. Ernst Schmachtenberg.

Das Internationalisierungskonzept beschreibt die Verteilung von Aufgaben zwischen Rektorat und Fakultäten im Bereich Internationalisierung und soll zu messbaren Qualitätsverbesserungen in Forschung und Lehre beitragen. So zählen zu den Zielen der RWTH die strategische Ausrichtung der internationalen Hochschulbeziehungen mit Fokus auf bestimmte Schwerpunktländer, die Verbesserung der internationalen Sichtbarkeit sowie die Schaffung eines attraktiven interkulturell geprägten Studien- und Forschungsumfelds an der RWTH Aachen. Im Zuge der beginnenden Implementierung des Internationalisierungskonzepts wurden bereits Rektoratsbeauftragte für die von der RWTH Aachen definierten Schwerpunktländer ernannt, die die Länderaktivitäten für die gesamte Hochschule bündeln, koordinieren und (auch finanziell) unterstützen sollen. Das Rektorat der RWTH stellt für diese Aktivitäten eigene finanzielle Mittel zur Verfügung.