Unsichtbare Opfer - Migrantinnen und Migranten auf ihrem Weg durch Mexiko

23.04.2012

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Vom 7. bis zum 25. Mai 2012 wird im ehemaligen Couven-Gymnasium, Kármánstr. 17-19 in Aachen, eine Wanderfotoausstellung von Amnesty International mit dem Titel „Unsichtbare Opfer – Migrantinnen und Migranten auf ihrem Weg durch Mexiko“ gezeigt. 

 

Initiatorin des Projekts ist Judith Schößer vom RWTH-Lehr- und Forschungsgebiet interkulturelle Studien – Romanistik unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. Angelica Rieger. Von montags bis freitags sind rund 30 Fotografien über Migration und ihre Auswirkungen in Mexiko zu sehen.

Die Ausstellung setzt sich mit der problematischen Situation von Mittel- und Südamerikanern auseinander, die ihre Heimat auf den Dächern von Güterzügen in Richtung USA verlassen. Getrieben von dem Wunsch nach Arbeit und Wohlstand für ihre Familien müssen sie unter anderem Mexiko durchqueren. In eindrucksvollen Bildern schildert die Ausstellung die Geschichte dieser so genannten Transmigranten und gibt einen Einblick in die Gefahren einer solchen Reise, die in Mexiko vor allem von kriminellen Jugendbanden ausgehen.

Die Eröffnung findet Dienstag, den 8. Mai 2012, um 19.15 Uhr im ehemaligen Couven-Gymnasium, Kármánstr. 17-19, statt. Judith Schößer und Univ.-Prof. Dr. Angelica Rieger werden eine Einführung geben. Amnesty International ist durch Wolfgang Grenz vertreten. Vertreter der Medien und die interessierte Öffentlichkeit sind hierzu herzlich eingeladen.

Im Anschluss an die Eröffnung wird der Film „Sin nombre“ gezeigt, ferner „Asalto al sueño“, und „Which Way Home“ (15. und 22.5., 19.15 Uhr), die sich ebenfalls mit Migration in Mittel- und Südamerika auseinander setzen.

i.A. Sabine Rittinger