Neues Instrument der strategischen Führung

20.12.2010

Die im letzten Jahr entwickelte „Strategie 2020“ der RWTH beschreibt die Visionen der künftigen Hochschule, die eine „systematische aber gleichzeitig partnerschaftliche Abstimmung zwischen dem Rektorat und den Fakultäten beziehungsweise den Fachgruppen erfordert“. So steht es auch in der Präambel der jetzt unterzeichneten ersten Ziel- und Leistungsvereinbarung, die das Rektorat mit der Fakultät für Bauingenieurwesen geschlossen hat. Darin werden qualitative und quantitative Indikatoren für die Bereiche Forschung, Lehre und Querschnittsthemen vereinbart. Auch fachspezifische Sachverhalte und globale sowie politische Rahmenbedingungen sind in die Vereinbarung eingeflossen.

 

Die Fakultät für Bauingenieurwesen ist die erste an der RWTH, die jetzt nach intensiven Gesprächen mit dem Rektorat, dem Strategierat und weiteren Hochschulgremien eine entsprechende Ziel- und Leistungsvereinbarung unterzeichnete. Damit bekennt sich die Fakultät zur Strategie der RWTH und beschreibt Ihren Beitrag zu ihrer erfolgreichen Implementierung. „Mit den Ziel- und Leistungsvereinbarungen hat die RWTH ein Instrument zur strategischen Führbarkeit entwickelt. Wir sind stolz, damit nun eine Forderung des Wissenschaftsrates erfüllen zu können“, betonte Rektor Ernst Schmachtenberg bei der Unterzeichnung der Vereinbarung. „Der Strategierat hat als Mediator eine wichtige Rolle übernommen. Dafür möchte ich ihm an dieser Stelle ebenso herzlich danken wie der Fakultät, die sich als erste diesem Prozess gestellt hat.“ Mehr als zufrieden äußerte sich auch Prodekan Univ.-Prof. Dr.-Ing. Ekkehard Wendler: „Die Fakultät für Bauingenieurwesen spielt wieder in der ersten Liga mit!“

Der Formulierung der Vereinbarung ging eine kritische Stärken-Schwächen-Analyse voraus. Zu den anschließend festgeschriebenen Zielen gehört beispielsweise das Vorhaben, mit Hilfe von neuen Großprojekten eine weitere Verbesserung des Leistungsindikators zu erreichen und gleichzeitig die Grundlagenforschung zu intensivieren. Im Bereich der Ausbildung verpflichtet sich die Fakultät im Rahmen des Konzepts „Exzellenz der Lehre“ die Qualität zu steigern. Die Laufzeit der Ziel- und Leistungsvereinbarungen beträgt fünf Jahre. Die Zielvereinbarungen mit den übrigen Fakultäten und Fachgruppen sollen zügig folgen.

i.A. Sabine Busse

Stand: 12/2010