Erasmus+ Stipendium und damit verbundene Pflichten

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Bewilligung des Erasmus+ Stipendiums durch das International Office

Die Bewilligung des Erasmus+ Stipendiums erfolgt durch das International Office. Studierende, deren Erasmus+ Studienaufenthalt im Wintersemester eines akademischen Jahres beginnt, erhalten den Vertrag über das Erasmus+ Stipendium, das sogenannte Grant Agreement, im Juli eines Jahres. Studierende, die zum Sommersemester ihren Erasmus+ Studienaufenthalt antreten, wird das Grant Agreement im November eines Jahres zugesandt.

 

Förderhöhe

Die finanzielle Förderung von Erasmus+ Studienaufenthalten orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern, den sogenannten Programmländern.

Ab dem akademischen Jahr 2018/2019 gilt europaweit die folgende Ländergruppenzuteilung. In Ländern der Ländergruppe 1 sind die Lebenshaltungskosten am höchsten. Studierende, die einen Erasmus-Studienhalt in einem Land der Ländergruppe 1 durchführen, erhalten daher ein höheres Erasmus-Stipendium als Studierende, die in einem Land der Ländergruppe 2 oder 3 im Rahmen des Erasmus-Programms studieren. Entsprechendes gilt für Ländergruppe 2.

 
 
Ländergruppe 1 Ländergruppe 2 Ländergruppe 3
Dänemark Belgien Bulgarien
Finnland Deutschland Estland
Irland Frankreich Kroatien
Island Griechenland Lettland
Liechtenstein Italien Litauen
Luxemburg Malta Nordmazedonien
Norwegen Niederlande Polen
Schweden Österreich Rumänien

Vereinigtes Königreich

Hinweis
Im akademischen Jahr 2021/22 können Erasmus-Studienaufenthalte im Vereinigten Königreich ausnahmsweise noch mit dem Erasmus-Stipendium gefördert werden.

Portugal Serbien
Spanien Slowakei
Zypern Slovenia
Tschechische Republik
Türkei
Ungarn

 

Im akademischen Jahr 2020/21 beträgt die vom DAAD festgelegte Förderrate für Ländergruppe 1: 450 Euro pro Monat, für Ländergruppe 2: 390 Euro pro Monat und für Ländergruppe 3: 330 Euro pro Monat. Bei einem einsemestrigen Erasmus+ Studienaufenthalt werden maximal fünf Monate und bei einem zweisemestrigen Erasmus+ Studienaufenthalt maximal zehn Monate gefördert. Bitte beachten Sie: Die Höhe der Förderraten schwankt von einem akademischen Jahr zum nächsten. Die genannten Förderhöhen sind daher nur als Richtwerte für künftige akademische Jahre zu verstehen.

Sonderförderung

Erasmus+ soll die Chancengleichheit und Inklusion fördern, aus diesem Grund wird Studierenden mit Behinderung und Studierenden, die ihr Kind oder ihre Kinder zum Erasmus+ Studienaufenthalt in ein Programmland mitnehmen, der Zugang zum Programm erleichtert. Weitere Informationen finden Sie auf dieser Webseite des DAAD. Gerne informieren wir Sie weitergehend zu den Möglichkeiten der Sonderförderung unter Erasmus. Bitte wenden Sie sich hierfür an Amelie Meiners.

Erasmus-Pflichten

Mit dem Erhalt des Erasmus+ Stipendiums sind Pflichten verbunden. Das International Office informiert Erasmus+ Studierende, nachdem sie durch die Fakultäten oder Fachgruppen für einen Erasmus+ Studienplatz ausgewählt wurden, über diese Pflichten.

Eine wesentliche Pflicht vor Start des Erasmus-Studienaufenthalts ist die Erstellung eines Online Learning Agreement. Weitere Informationen zu dieser Pflicht finden Sie auf der Webseite Online Learning Agreement.

Eine knappe Auflistung aller Pflichten ist im Downloadbereich zu finden. Die Erasmus+ Charta für Studierende informiert sowohl über die Pflichten als auch über die Rechte von Erasmus+ Teilnehmenden.

Verpflichtende Sprachtests nach der Auswahl für einen Erasmus+ Studienplatz

Die Europäische Kommission stellt für 24 europäische Sprachen einen Online-Sprachtest zur Verfügung. Dieser ist für alle Studierenden sowohl nach der Auswahl beziehungsweise vor Beginn der Mobilität als auch nach Beendigung des Aufenthalts verpflichtend in der Arbeitssprache zu absolvieren. Er ist jedoch kein Auswahlkriterium für die Förderung im Programm Erasmus+ und gilt nicht für Muttersprachler.

Die Durchführung des Sprachtests dient nach Auswahl der in Erasmus+ zu fördernden Teilnehmerinnen und Teilnehmer als Einstufungstest zur Dokumentation ihres aktuellen Sprachstandes. Er findet sowohl vor dem Auslandsaufenthalt als auch am Ende des jeweiligen Auslandsaufenthalts statt, um miteinander vergleichbare Ergebnisse zu erhalten und gegebenenfalls erzielte Fortschritte der geförderten Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Spracherwerb erfassen zu können.

Die systematische, europaweit flächendeckende Überprüfung der Entwicklung der individuellen Sprachkompetenz ermöglicht eine Evaluierung der Wirksamkeit von Erasmus+.

Die in Erasmus-Verträgen mit den Partnerhochschulen und im Learning Agreement getroffene Vereinbarungen über bestimmte Sprachlevel sind somit nicht mit Online-Test zu belegen oder zu verwechseln. Diese Sprachkompetenzen werden bei der Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Fakultäten oder Fachgruppen mittels anderer Nachweise abgesichert.

Erfahrungsberichte

Für Austauschstudierende, die im Rahmen einer Hochschulpartnerschaft im Ausland gewesen sind, ist die Abgabe eines Erfahrungsberichts obligatorisch.

Selbstverständlich freuen wir uns auch über Erfahrungsberichte von Austauschstudierenden, die über andere Abkommen oder auch selbstorganisiert an einer Hochschule im Ausland gewesen sind.

Sobald wir Ihr Transcript of Records erhalten haben, schicken wir Ihnen weitere Informationen zum Vorgehen. Der Erfahrungsbericht ist Voraussetzung für den Erhalt des Transcripts.