Menschenrechte im Weltblick

25.11.2010

Vortrag zum Stand eines universalen Projekts in einer unsicheren Welt

 

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1989/90 schien für die Durchsetzung der Menschenrechte in immer mehr Ländern dieser Welt die geschichtliche Stunde günstig zu sein. Doch mit den Anschlägen vom 11. September 2001 vollzog sich ein menschenrechtspolitischer Klimawandel. Maßgebliche westliche Staaten, voran die USA und Großbritannien, nehmen bei ihrem Kampf gegen den Terrorismus auf Menschenrechte bewusst wenig Rücksicht. Infolge dieser Praxis haben die Verletzungen der Menschenrechte weltweit zugenommen, weil ernsthafte Sanktionen kaum gefürchtet werden müssen.

Wie ließe sich das öffentliche Bewusstsein für Menschenrechtsstandards wieder stärken? Welche Möglichkeiten haben die so genannten Nichtregierungsorganisationen wie Human Rights Watch und Amnesty International, um auf das Regierungshandeln einzuwirken? Welche Befugnisse hat der UN-Menschenrechtsrat – und welche müsste er haben?

Danach fragt Wolfgang Grenz, stellvertretender Generalsekretär von Amnesty International Deutschland, in einem Vortrag. Dieser findet am 30. November ab 19 Uhr im Haus der Evangelischen Kirche in der Frère-Roger-Straße 8-10 in Aachen statt.

Der Vortrag ist Teil der Reihe „Im Fokus: Menschenrechte zwischen Anspruch und Wirklichkeit“, die vom Bürgerforum RWTHextern, der Evangelischen Stadtakademie Aachen, dem Institut für Politische Wissenschaft der RWTH Aachen und Amnesty International veranstaltet wird. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen stellt Ihnen gerne Dr. Uwe Beyer (info@stadtakademie-aachen.de, 0241-453-165) von der Evangelischen Stadtakademie Aachen zur Verfügung.

i.A. Timo Merki