Uniklinikum Aachen- Hightech Architecture als Denkmal?

12.11.2010

Vortrag im Rahmen der RWTHextern-Ausstellung „Blick für Blick“

 

Je nachdem, von welcher Seite man sich dem Klinikum nähert, macht das Gebäude für den heutigen Betrachter entweder den Eindruck einer großen Fabrik oder eines mitten in der grünen Natur gelandeten Raumschiffs aus einem Science-Fiction-Film.

Der RWTH-Professor für Kunstgeschichte, Alexander Markschies, hat es sich mit einem Vortrag jedoch zur Aufgabe gemacht, eine Lanze für das Klinikum zu brechen. Er will darlegen, dass es eben nicht nur dieser grau-grün-gelbe Klotz nahe der niederländischen Grenze ist, als der es uns heute erscheint. Er wird das Gebäude in seinen kunsthistorischen Kontext einbetten und sein Augenmerk sowohl auf dessen Vorläufer, seine Antagonisten und ‚Verwandten‘ legen.

Der Vortrag ist Teil der Ausstellung „Blick für Blick“, die mit den Fotokollagen von Professor Dr. Klaus Zerres vom Lehrstuhl für Humangenetik ein ähnliches Ziel verfolgt: Die Ästhetik eines der bedeutendsten Zeugnisse der Hightech Architecture aufzuzeigen und zu verdeutlichen.

Der Vortrag findet am Mittwoch, dem 17. November 2010, um 19 Uhr im Generali-Saal des SuperC, Templergraben 57, statt. Der Eintritt ist kostenfrei. Die Ausstellung ist noch bis zum 26. November montags bis freitags von 8-18 Uhr im SuperC zu sehen.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Bürgerforum RWTHextern unter Tel.: 0241/80-93681 oder extern@rwth-aachen.de.

i.A. Timo Merki