RWTH-Delegation besucht Partner in China und Japan

30.03.2015

Der Zeitraum vom 26. März bis 2. April 2015 steht für die RWTH Aachen ganz im Zeichen des wissenschaftlichen und kulturellen Austauschs. Eine Delegation der Aachener Hochschule besucht derzeit Partneruniversitäten in China und Japan. Außerdem lädt die RWTH vor Ort Absolventinnen und Absolventen der Aachener Hochschule ein.

  Eine RWTH-Delegation besuchte jetzt die Tsinghua University in Peking: Rektor Ernst Schmachtenberg (3. von links) und Präsident Yong QIU (rechts daneben) verfestigten ihre Kooperation. Urheberrecht: RWTH Aachen

Die Hauptstadt Peking und ihre renommierte Tsinghua University waren die erste Station der Reise unter Leitung von Rektor Schmachtenberg. Begleitet wurde er bei dieser Etappe von den Dekanen Professor Georg Jacobs und Professor Dirk Vallée, den Professoren Heinz Pitsch und Markus Oeser sowie weiteren RWTH-Angehörigen. Die Gruppe wurde am 27. März vom neuen Präsidenten der Tsinghua University, Professor Yong QIU, empfangen. Dessen Wahl zum Leiter der Universität wurde erst am Tage zuvor bekannt gegeben. Themen des Gesprächs zwischen Rektor und Präsident waren unter anderem die digitale Lehre, die Bedeutung von Forschungsförderung und Technologietransfer sowie der Studierendenaustausch. Im Rahmen der "Tsinghua Global Vision Lecture", bei der üblicherweise staatliche Repräsentanten und Unternehmensleiter Vorträge halten, präsentierte Schmachtenberg die RWTH als attraktiven Ort des Lernens und Forschens. Der Rektor warb damit für ein Studium an der Aachener Hochschule und beschrieb ihre Stärken vor allem in der Ingenieurausbildung.

Abschließend fand in der University of Science and Technology Bejing das Treffen mit chinesischen RWTH-Absolventinnen und -Absolventen statt. Über 80 dieser Alumni feierten hier ihre Verbundenheit miteinander und mit ihrer Alma Mater RWTH.

Japan ist weiteres Schwerpunktland

Nach dem Chinaaufenthalt folgen jetzt Besuche der japanischen Partnerhochschulen Tokyo Institute of Technology, Keio University, Osaka University und Kyoto University, ebenfalls verbunden mit einem Treffen des jeweiligen Präsidenten. Als strategisch ausgewähltes Schwerpunktland im Rahmen des Internationalisierungskonzepts der RWTH haben die Weiterentwicklung des allgemeinen Austausch, der Ausbau der Forschungskooperationen und die Rekrutierung talentierter Studierender sowie Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen hier eine besonders hohe Priorität.

Außerdem stehen während der gesamten Reise zahlreiche Gespräche mit weiteren Hochschul-, Industrie- und Pressevertretern auf dem Programm. Auch in Japan kommen die Begegnungen mit Land und Leute nicht zu kurz. So ist der Rektor in Tokio ebenfalls bei einem Alumni-Treffen der japanischen RWTH-Absolventinnen und Absolventen dabei, zu dem in die Residenz des Deutschen Botschafters eingeladen werden konnte.

Organisiert wird die Reise vom Internationalen Office der RWTH Aachen, unterstützt vom Alumni-Team der Hochschule.