RWTH Delegation besucht Kanada

20.06.2019

Eine zwölfköpfige Delegation der RWTH besuchte vom 11. bis 19. Juni in Kanada verschiedene Standorte des National Research Council, kurz NRC, sowie den strategischen Partner der RWTH, die University of Alberta in Edmonton.

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Im Mittelpunkt der vom International Office der RWTH organisierten Reise stand dabei der Austausch über gemeinsame Forschungsprojekte, die Etablierung neuer Mobilitätsprogramme sowie das gemeinsame Einwerben von Fördermitteln.

Der Besuch des National Research Council stellte einen ersten Gegenbesuch durch die RWTH dar, nachdem der NRC Aachen im Jahr 2018 mit insgesamt vier Delegationen besuchte. Die RWTH-Delegation setzte sich aus Forscherinnen und Forschern aus den Fachbereichen Robotik, Batterietechnologie/Elektromobilität, Bergbau, Computerwissenschaften und dem Bauingenieurwesen zusammen.

Da der National Research Council als größte Forschungsorganisation des kanadischen Staates verschiedene Standorte in allen Provinzen Kanadas unterhält, an denen zu verschiedenen Forschungsthemen gearbeitet wird, besuchte die RWTH-Delegation interessegeleitet die NRC-Institute in Ottawa, Montreal, London/Ontario sowie Vancouver. Die einzelnen Besuche führten dabei zur vielfachen Konkretisierung von Kooperationsmöglichkeiten.

Insbesondere beeindruckte die Delegation dabei der Fokus auf industrienahe Forschung und Technologietransfer des National Research Council, was im Nachgang der Reise unter anderen zu gemeinsamen Projekten mit kanadisch-deutschem Industriebezug führen soll. Des Weiteren wurde der Aufbau eines bilateralen Austauschprogramms besprochen, welches noch dieses Jahr realisiert werden soll und es Studierenden sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der RWTH erlauben wird, Forschungsaufenthalte an den Instituten des NRC durchzuführen.

Die RWTH sei ein sehr wichtiger Partner und die Beziehung der Hochschulen außerordentlich wertvoll, stellte der Präsident der University of Alberta, David Turpin, bei der Begrüßung der RWTH-Delegation fest. In den letzten Jahren fanden zahlreiche gemeinsame Workshops und Arbeitstreffen statt und der Studierendenaustausch, vor allem für Forschungspraktika und Master-Arbeiten, ist stark angestiegen.

Das Wachstumspotential für Kooperationen auf allen Ebenen der beiden Hochschulen bleibt indes weiter enorm. Die University of Alberta verfolgt inhaltlich ähnliche Ziele wie die RWTH, wobei sich die Ansätze in vielen Bereichen sinnvoll ergänzen. Eine besondere Rolle bei den Gesprächen spielte dabei die Vorbereitung eines Internationalen Graduiertenkollegs, welches sich thematisch mit der Energieversorgung der Zukunft befassen soll. Aktuell gibt es bereits Kooperationen seitens fünf Fakultäten der RWTH mit der University of Alberta und weitere Bereiche haben lebhaftes Interesse am Aufbau einer Kooperation bekundet.