RWTH Aachen erfolgreich im Wettbewerb "EXIST Gründerkultur - Die Gründerhochschule"

16.01.2013

Im Hochschulwettbewerb „EXIST Gründerkultur – Die Gründerhochschule“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie wurde die RWTH Aachen für ihr Konzept zum Aufbau einer Gründerkultur ausgezeichnet. In den nächsten fünf Jahren stehen nun bis zu 3,5 Millionen Euro zur Umsetzung der Strategie zur Verfügung. Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler übergab in Berlin die Urkunde.

  RWTH Aachen erfolgreich im Wettbewerb "EXIST Gründerkultur -  Die Gründerhochschule" Urheberrecht: Foto: RWTH Aachen The Federal Minister of Economics and Technology, Philip Rösler, presents the "Exist Gründerkultur" Award to the Delegation from RWTH Aachen.

49 Hochschulen hatten am Wettbewerb teilgenommen, die zwölf besten wurden ausgezeichnet. Gemeinsam stellten Rektor Ernst Schmachtenberg, Prorektor Malte Brettel und Karsten Beneke, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich, das Konzept „RWTH Aachen: Die Hochschule für technologieorientierte Gründungen“ vor. Kern des Antrags ist der systematische Ausbau der Gründungsförderung und die Schaffung eines integrierten Transfer- und Gründerzentrums. Dieses soll alle Leistungen von der Ideenfindung, über die Beratung bis hin zur Finanzierung und Nachgründungsbetreuung aus einer Hand bieten. Darüber hinaus sollen die Fakultäten eng in die Gründungsförderung integriert und ein Inkubator zur besseren Betreuung von Gründerteams eingerichtet werden. Zudem wird das Angebot von Lehrveranstaltungen im Bereich Unternehmertum ausgebaut und das Forschungszentrum Jülich verstärkt in die Gründungsförderung an der RWTH eingebunden. Bereits bei der Erstellung des Konzeptes arbeiteten die Hochschule und das Forschungszentrum Jülich eng zusammen.

„Mit unserem Konzept wollen wir das enorme Potenzial der RWTH Aachen für technologieorientierte Unternehmensgründungen heben. Ziel ist es, die Anzahl der Gründungen deutlich zu steigern und so den Technologie- und Gründerstandort Aachen weiter auszubauen“, so Prorektor Malte Brettel, Inhaber des Lehrstuhl für Wirtschaftswissenschaften für Naturwissenschaftler und Ingenieure und Leiter des Gründerzentrums. Mit der Umsetzung des Konzepts wird ab April 2013 begonnen.