Einschätzung des RWTH-Rektorates zur Campusbahn in Aachen

21.02.2013

Die Bürger der Stadt Aachen sind aufgerufen, im Rahmen des Ratsbürgerentscheides Campusbahn am 10. März 2013 über eine wichtige Weichenstellung beim Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs in Aachen zu entscheiden. Vor diesem Hintergrund hat sich das Rektorat der RWTH in seiner Sitzung vom 19. Februar 2013 erneut mit der Frage befasst, welche Anforderungen von der Entwicklung der RWTH an den öffentlichen Nahverkehr ausgehen.

 

Das Rektorat ist der Auffassung, dass sich die Stadt Aachen durch das erfolgreiche Wirken ihrer Hochschuleinrichtungen in den zurückliegenden Jahren anders als viele andere Städte in Deutschland wirtschaftlich gut entwickelt hat. Dies drückt sich etwa in der Veränderung der Bevölkerungszahlen aus: Von 1990 bis 2011 wuchs die Bevölkerung in Deutschland um 2,6 Prozent, in Aachen um 7,7 Prozent.

Das Rektorat der RWTH ist überzeugt: Gerade ein Wissenschaftsstandort, an dem viele junge Menschen lernen, braucht ein leistungsfähiges Nahverkehrssystem. Der Ausbau der Hochschulbereiche in Melaten erfordert eine bessere Anbindung an die Aachener Innenstadt und die dortigen Hochschulbereiche. Die derzeitige schlechte Situation im Busverkehr zwischen den verschiedenen Hochschulstandorten darf nicht länger hingenommen werden.

Wir haben hohes Vertrauen in die Fachplaner und Verantwortlichen bei der Stadt und der ASEAG, dass sie mit ihrer Fachexpertise die richtige Richtung weisen: Durch die Vernetzung der Hochschulareale und der Stadt mit der Campusbahn wird der Grundstein für ein zukunftsweisendes Nahverkehrssystem gelegt.

Deshalb begrüßt das Rektorat der RWTH, wenn sich die Bürger der Stadt Aachen für die Campusbahn entscheiden.