Erste Kármán-Fellows ausgezeichnet

03.06.2013

Mit der „Theodore-von-Kármán-Fellowship“ will die RWTH die interdisziplinäre und internationale Vernetzung der Hochschule fördern.

 

Unterstützt werden zum einen Forschungsaufenthalte von RWTH-Wissenschaftlern im Ausland, die Zusammenarbeit sollte neu sein und längerfristige Perspektiven aufzeigen.

Auch Aufenthalte von Wissenschaftlern aus dem Ausland in Aachen werden finanziert: Diese müssen von mindestens zwei RWTH-Wissenschaftlern unterschiedlicher Fakultäten gemeinsam eingeladen und betreut werden, Voraussetzung ist daher die Interdisziplinarität des Forschungsvorhabens, in das der Gastwissenschaftler eingebunden werden soll.

  Kármán Fellow Dr. Ha Vinh Lam Nguyen Urheberrecht: Corinna Krauthausen Kármán-Fellow Dr. Ha Vinh Lam Nguyen

RWTH-Rektor Ernst Schmachtenberg überreichte jetzt die Urkunden an die beiden ersten „Kármán-Fellows“: Die RWTH-Wissenschaftlerin Dr. Ha Vinh Lam Nguyen und Dr. Yutaka Kato aus Tokio.

Nguyen, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehr- und Forschungsgebiet Molekülspektroskopie der RWTH, forschte vier Wochen am National Institute of Standards and Technology in Gaithersburg in den USA. Zuvor studierte und promovierte die gebürtige Vietnamesin, die erst 2004 nach Deutschland kam, an der RWTH und arbeitete als Post-Doktorandin am Laboratoire Interuniversitaire des Systemes Atmmosphériques der Université Paris Est und der Université Paris Diderot.

Nguyen erhielt bereits mehrere Preise und Auszeichnungen, so den Procter & Gamble-Förderpreis für die beste Diplomarbeit im Fachbereich Chemie, die Springorum-Denkmünze der RWTH für das mit Auszeichnung bestandene Studium sowie die Borchers-Plakette der RWTH für die mit Auszeichnung bestandene Promotion.

  Kármán-Fellow Yutaka Kato Urheberrecht: Corinna Krauthausen Kármán-Fellow Dr. Yutaka Kato

Der japanische Wissenschaftler Yutaka Kato ist von drei RWTH-Professoren eingeladen worden, an einem Aachener Forschungsprojekt mitzuarbeiten. Kato lehrt an der Keio University in Tokio, Japan.

Der 42-jährige Neuropsychiater ist bereits seit April in Aachen. Bis September wird er mit den RWTH-Professoren Dr.med. Dr.rer.nat Klaus Mathiak, Dr.-Ing. Janina Fels und Irene Mittelberg Ph.D. forschen. Sie vertreten die Einrichtungen für experimentelle Verhaltenspsychobiologie, medizinische Akustik sowie Sprachwissenschaft und kognitive Semiotik.

Die Theodore-von-Kármán-Fellowship ist Teil von Exploratory Research Space@RWTH Aachen (ERS), einer Maßnahme, die im Rahmen der Exzellenzinitiative die interdisziplinäre Forschung an der Hochschule fördert.