Graphen: Wundermaterial der Zukunft?

03.07.2013

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Aktuelles Thema in der Reihe „Uni im Rathaus“ ist „Graphen – Wundermaterial der Zukunft?“ Der Abend wird von der WDR-Journalistin Bettina Staubitz moderiert. Diskussionsteilnehmer sind die RWTH-Professoren Dr. Christoph Stampfer und Dr. Markus Morgenstern vom Lehrstuhl für Experimentalphysik und Dr. Daniel Neumaier von AMO, Gesellschaft für angewandte Mikro- und Optoelektronik mbH, aus Aachen.

 

Graphen, die erst 2004 entdeckte zweidimensionale Form von Kohlenstoff, gilt als eines der hoffnungsvollsten Materialien für die Informationstechnologie der Zukunft. Dies liegt an einer außergewöhnlichen Kombination von Eigenschaften: Graphen ist fast so hart wie Diamant, kann aber trotzdem wie ein Gummi gedehnt werden. Es leitet Wärme besser als Kupfer, elektrischen Strom besser als Silizium und ist nahezu durchsichtig, da es eine Dicke von nur einem Atom hat. Es ist chemisch kaum angreifbar, undurchdringbar für fast alle Elemente und basiert auf dem gut zugänglichen Material Kohlenstoff. Da es inzwischen in großen Mengen sowohl chemisch als auch physikalisch hergestellt werden kann, stehen die Anwendungsmöglichkeiten erst am Anfang.

Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, 11. Juli 2013, um 19.30 Uhr im Krönungssaal des Aachener Rathauses, Markt. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.