Wissenschaftliche Integrität

 

Die RWTH Aachen lebt und fördert eine Kultur der Redlichkeit in der wissenschaftlichen Arbeit. Sie übernimmt als Stätte von Forschung, Lehre und Nachwuchsförderung institutionelle Verantwortung dafür, dass die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis eingehalten werden und wissenschaftliches Fehlverhalten festgestellt und geahndet wird.

 

Wissenschaftliche Integrität schließt nicht nur die Vermittlung und Einhaltung der Regeln und Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis in der Fassung vom 28.04.2020 ein, sondern bezieht sich auf den gesamten Forschungsprozess in allen Phasen der wissenschaftlichen Qualifikation.

Alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an der RWTH Aachen arbeiten, verpflichten sich zu wissenschaftlicher Integrität als ethischer Grundhaltung und zur Einhaltung der Regeln. Diese stehen im Einklang mit dem Kodex Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis der DFG.

Die RWTH bietet den Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zur Befähigung zu wissenschaftlicher Integrität Anleitung im Rahmen der akademischen Betreuung und Weiterbildungsmaßnahmen an.

Die Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis dienen als Orientierung im Rahmen des Forschungsprozesses und der Publikationspraxis. Daher gelten sie auch für den Umgang mit Forschungsdaten. Mit der Forderung nach Open Science kommt dem Zugang zu und der Archivierung von Forschungsergebnissen und dem damit verbundenen Management von Forschungsdaten wachsende Bedeutung zu.

Im Falle eines Hinweises auf schlechte wissenschaftliche Praxis oder eines konkreten Verdachts auf wissenschaftliches Fehlverhalten in der RWTH Aachen geht die Rektoratskommission zur Aufklärung wissenschaftlichen Fehlverhaltens diesem nach. In Konfliktfällen wie auch in Fragen vermuteten wissenschaftlichen Fehlverhaltens kann sich jeder an die Vertrauenspersonen zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis an der RWTH Aachen wenden. Auch die Ombudspersonen für die Promotion an den Fakultäten beraten und vermitteln in solchen Fällen. Der Verfahrensleitfaden zur guten wissenschaftlichen Praxis der DFG informiert über den Umgang mit Fragen und das schrittweise Vorgehen im Konfliktfall.