Computergestützte Natur- und Ingenieurwissenschaften

02.09.2013

Die Graduiertenschule „Aachen Institute for Advanced Study in Computational Engineering Science” (AICES) der RWTH veranstaltet zum zweiten Mal die „Aachen Conference on Computational Engineering Science“ (AC.CES). Sie findet vom 9. bis 11. September 2013 im SuperC, Templergraben 55, in Aachen statt.

 

Die Veranstalter rechnen wieder mit rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Experten, die an renommierten Forschungseinrichtungen wie etwa der Stanford University, der University of Southern California, der ETH Zürich oder der University of Oxford forschen und lehren, vermitteln ihr Wissen zu: Quantifizierung stochastischer Unsicherheiten, Inverse Probleme in den Materialwissenschaften, Computergestützte Biologie, Modellreduktion, Optimierung und Regelung sowie Bildgebende Verfahren und Tomographische Inversion.

Bei der relativ jungen Disziplin der „computergestützten Natur- und Ingenieurwissenschaften“ ist die interdisziplinäre und internationale Zusammenarbeit eine grundlegende Basis zukünftiger Innovationen. Anwendungsbeispiele umfassen bildgebende Verfahren, die als Diagnosehilfen bei der Krebserkennung dienen und ebenfalls eine Rolle bei der Erforschung von Krebs spielen. Weitere Beispiele sind Biomarker für die Einschätzung der Wirksamkeit von medikamentöser Behandlung bei Krebserkrankungen und die Optimierung von Dosierungsschemata für Insulindosierungen bei Diabetikern.

Ebenso ist es für die moderne Biomedizin von enormer Bedeutung, ein besseres Verständnis der komplexen Interaktion von Genen, Proteinen und anderen biologischen Einheiten zu erlangen. Gleichzeitig sind moderne Simulationswerkzeuge in der Industrie unverzichtbar geworden. Mit Hilfe solcher Werkzeuge werden in vielen Industriezweigen – etwa im Automobil- und Flugzeugbau, in der chemischen Industrie oder in der Medizintechnik – Planungen und Optimierungen von wachsender Komplexität durchgeführt. Dabei ist allerdings die bloße Verfügbarkeit immer leistungsfähigerer Computer nicht ausreichend, um die technologischen und naturwissenschaftlichen Herausforderungen der Zukunft zu lösen. Die eigentlichen Schwierigkeiten liegen in der mathematischen Modellierung und in ihrer Umsetzung auf dem Computer.

Die Konferenzsprache ist auf Englisch. Medienvertreter können sich bei Rückfragen direkt an Dr. Nicole Faber von der RWTH-Graduiertenschule AICES wenden: 0241/80-99130 oder .

 

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