50 Jahre III. Physikalisches Institut an der RWTH

19.09.2013

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Oliver Pooth

CMS, Neutronendetektoren

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Rund 200 Gäste feierten im Rahmen eines Festkolloquiums das 50-jährige Bestehen des III. Physikalischen Instituts der RWTH. Zu Gast war auch Ranga Yogeshwar, der 1984 sein Diplom am Institut gemacht hatte. Nach der Gründung des III. Physikalischen Instituts im Jahr 1963 durch Professor Helmut Faissner konzentrierte sich die Forschung auf elementare Teilchen und ihre Wechselwirkungen bei höchsten Energien.

  Urheberrecht: Martin Lux von links nach rechts: Die RWTH-Professoren Achim Stahl und Thomas Hebbeker zeigen Ranga Yogeshwar das Modell des CMS-Detektors.

In den darauffolgenden Jahren haben die Physiker eine große Zahl internationaler Experimente an den weltweit größten Beschleunigeranlagen, etwa dem LHC am CERN in Genf, und den Observatorien für kosmische Teilchen, wie das IceCube Experiment am Südpol und dem Pierre-Auger-Observatorium in der argentinischen Pampa, aktiv mitgestaltet.

Die Forschungsbeiträge des Instituts, das heute von den Professoren Thomas Hebbeker und Achim Stahl geleitet wird, liegen in den Bereichen Beschleuniger, Detektoren, Computing, Datenanalysen und theoretische Berechnungen. Die wissenschaftlichen Erfolge reichen dabei von der Entdeckung der neutralen, schwachen Wechselwirkung in den 70er Jahren bis zu einem neuen Teilchen im Jahr 2012 – des wahrscheinlich lang gesuchten Higgs-Teilchens.