Nobelpreis für Physik 2013

08.10.2013
Forschergruppe am Lehrstuhl für Theoretische Physik E Urheberrecht: Peter Winandy

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Für die Vorhersage eines neuen Elementarteilchens mit ganz besonderen Eigenschaften – das Higgs-Teilchen – wurde am Dienstag, 8.10.2013, der Nobelpreis für Physik an Peter Higgs und François Englert verliehen. Die Teilchenphysiker der RWTH freuen sich über diese Anerkennung und gratulieren den Preisträgern.

 

Nach jahrzehntelanger Suche am Europäischen Forschungszentrum CERN in Genf wurde 2012 das Higgs-Teilchen entdeckt. Es gilt als Schlüssel zum Verständnis von Masse und damit der Existenz von Atomen. An der Entdeckung und der Bestimmung seiner Eigenschaften waren die Aachener Wissenschaftler maßgeblich beteiligt: Die Arbeitsgruppen der Physikalischen Institute Ib und IIIa/b der RWTH trugen wesentlich zur Planung, Entwicklung und dem Bau der Detektoren sowie der Auswertung der Messergebnisse bei.

Die theoretischen Rechnungen, die für die Entdeckung und das Verständnis der Eigenschaften des Higgs-Teilchens notwendig waren, wurden zu Teilen im Institut für Theoretische Teilchenphysik und Kosmologie durchgeführt. „Gerade durch das in Aachen traditionell enge Zusammenspiel zwischen Theorie und Experiment wird es in den kommenden Jahren möglich sein, die Natur des Higgs-Teilchens genauer zu ergründen. So können wir den verbleibenden Geheimnissen des Mikrokosmos auf die Spur kommen“, sagt Prof. Dr.rer.nat. Michael Krämer, Leiter des Lehrstuhls für Theoretische Physik E.