Hintergründe zu Higgs und Co

11.10.2013

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Über die Verleihung des Nobelpreises an die Teilchenphysiker Peter Higgs und François Englert haben sich Aachener Wissenschaftler besonders gefreut. Die beiden Preisträger entwickelten ihre Theorien unabhängig voneinander zwar schon in den 1960er Jahren, aber der Nachweis der sogenannten Higgs-Teilchen gelang erst im letzten Jahr im Europäischen Forschungszentrum CERN in Genf. Zum daran beteiligten internationalen Wissenschaftler-Team gehörten auch die Arbeitsgruppen der Physikalischen Institute Ib und IIIa/b der RWTH, die wesentlich zur Planung, Entwicklung und dem Bau der Detektoren sowie der Auswertung der Messergebnisse beitrugen. Die theoretischen Rechnungen, die für die Entdeckung und das Verständnis der Eigenschaften des Higgs-Teilchens notwendig waren, wurden zu Teilen im Institut für Theoretische Teilchenphysik und Kosmologie durchgeführt.

 

Im Rahmen einer Infoveranstaltung im Physikzentrum wollen die Wissenschaftler der Öffentlichkeit die Gelegenheit bieten, sich über ihre Arbeit zu informieren. Univ.-Prof. Dr. rer.nat. Michael Krämer, Leiter des Lehrstuhls für Theoretische Physik E, wird dazu in einem Vortrag erläutern, wie die Wissenschaftler den verbleibenden Geheimnissen des Mikrokosmos auf die Spur kommen wollen.

Die Infoveranstaltung ist für alle Interessierte offen – auch ohne Physikkenntnisse:

Mittwoch, den 16. Oktober 2013, von 18.00 bis 22.00 Uhr, Physikzentrum Melaten, Otto-Blumenthal Straße (Foyer und Hörsaal)

Um 19.00 Uhr erläutert Prof. Michael Krämer in einem Vortrag die Theorie des Higgs-Teilchens und berichtet, wie es schließlich gelang, den ersten Nachweis zu erbringen.

Außerdem können die Besucher eine Ausstellung, die sowohl die theoretischen als auch die experimentellen Aspekte der Higgs-Physik und Entdeckung umfasst im Foyer, besuchen. Der Eintritt ist frei.