"Tag der Chemie" an der RWTH Aachen

09.12.2013

Zu einem „Tag der Chemie“ hatte die Fachgruppe Chemie der RWTH Aachen eingeladen. Auf dem Veranstaltungsprogramm standen zunächst Berichte von Studierenden über Forschungspraktika sowie von Alumni über ihren Arbeitsalltag. Im Beisein von Familie und Freunde erhielten anschließend die neuen Absolventinnen und Absolventen ihre Abschlussurkunden.

  Hans-Jürgen Mittelstaedt, Geschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie NRW, überreicht einen symbolischen Scheck Urheberrecht: Martin Lux Hans-Jürgen Mittelstaedt (links), Geschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie NRW, überreichte beim "Tag der Chemie" einen symbolischen Scheck für die Geräteausstattung der Fachgruppe Chemie an RWTH-Professor Bernhard Blümich.

Vier der Absolventinnen und Absolventen wurden mit Preisen ausgezeichnet: Marko Hermsen und Patrick Tomkins erhielten den Schöneborn-Preis, der an den ehemaligen RWTH-Professor für Mathematik Dr. Heinz Schöneborn erinnert. Der Preis ist mit 1.300 Euro dotiert.

Raphaele Kannengießer und Pierre Türschmann konnten sich über den mit 1.000 Euro dotierten Procter & Gamble Preis freuen.

Die Procter & Gamble Germany GmbH & Co. zeichnet hiermit die besten Absolventen des Studiengangs Master of Science Chemie aus.

Bessere Geräteausstattung für Praktika

Von einer weiteren Preisvergabe profitieren die Chemie-Studierenden der RWTH Aachen. Die Aachener Hochschule erhält – gemeinsam mit zwölf weiteren Universitäten – eine Förderung des Verbandes der Chemischen Industrie NRW. 33 Chemiefachbereiche hatten sich um diese Förderung beworben, der Aachener Antrag überzeugte.

Der Geschäftsführer des Verbandes Hans-Jürgen Mittelstaedt konnte daher anlässlich der Veranstaltung einen symbolischen Scheck in Höhe von 98.000 Euro überreichen. Die Fachgruppe Chemie wird jetzt zwei Spinsolve Benchtop NMR-Spektrometer anschaffen. Die neuartige Bauweise der Geräte ermöglicht es, dass diese von Studierenden selbst im Labor bedient werden und damit die chemischen Reaktionen noch während der Versuchsdurchführung beobachtet werden können. An den bisherigen Geräten dürfen aufgrund ihrer Komplexität und Kosten von mehreren Hunderttausend Euro nur geschulte Personen tätig sein. Die RWTH Aachen hatte mit der Antragstellung eine Eigenbeteiligung in Höhe von 20 Prozent der Kosten zugesagt.

Abschließend begeisterte Professor Klaus Roth von der Freien Universität Berlin mit einem Vortrag zum Thema „Schokolade – ein chemischer Sinnesrausch“.