Experten tagen zu Starkregen und Sturzfluten

06.01.2020

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Christiane Eichmanns

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50. Internationales Wasserbau-Symposium Aachen.

 

In den vergangen zwei Jahrzehnten hat sich der ehemals reine Hochwasserschutz zum Hochwasserrisikomanagement entwickelt. Im Fokus standen Hochwasserereignisse an Flüssen. Zwar besteht auf diesem Gebiet auch weiterhin großer Handlungsbedarf, der Fokus rückt aber zunehmend auch in Richtung von Starkregen- und Sturzflutereignissen. Die Problematik bei diesen ist, dass sie regional unabhängig sind und grundsätzlich jeder Ort gefährdet ist. Bereits kleine Gewitterzellen können zu schweren lokalen Überschwemmungen mit hohen Schäden führen. Konzepte aus dem klassischen Hochwasserschutz sind nicht unmittelbar auf den Schutz vor Starkniederschlagsereignissen übertragbar. Klimamodelle deuten zudem auf einen stärkeren Trend des Auftretens von Extremereignissen hin.

Diesen Themen widmet sich am 9. und 10. Januar 2020 das 50. Internationale Wasserbau-Symposium Aachen (IWASA) mit dem Titel „Starkregen und Sturzfluten“. Die Veranstaltung findet im Technologiezentrum am Europaplatz Aachen (AGIT), Dennewartstraße 25-27, statt. Das Symposium ist in Fachkreisen ein gerne genutzter Treff- und Informationspunkt. Es richtet sich vor allem an Ingenieure und Naturwissenschaftler aus den Bereichen Wasserbau und Wasserwirtschaft, steht aber grundsätzlich allen Interessierten offen. Die Aktualität und Relevanz des Themas lässt wieder rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem In- und Ausland erwarten.

Kostenfreie Teilnahme

Unterstützt wird die Veranstaltung vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, von proRWTH und vom Förderverein des IWW. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Voranmeldung nicht erforderlich.

Redaktion: Presse und Kommunikation