Hochschulmedaille für Emma Saad

01.04.2014

Mit der Hochschulmedaille der RWTH Aachen wurde jetzt Emma Saad, langjährige Geschäftsführerin der Fakultät für Maschinenwesen, geehrt. Rektor Ernst Schmachtenberg überreichte die Auszeichnung, die für „besondere Verdienste um die Hochschule“ verliehen wird.

  Urheberrecht: Alexandra Levay Rektor Ernst Schmachtenberg verlieh die Medaille an Emma Saad und verabschiedete sie anschließend gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr.-Ing. Robert Schmitt, Dekan der Fakultät für Maschinenwesen, in den Ruhestand.

Der Senat der Hochschule hatte zuvor die Ehrung beschlossen: „Emma Saad hat sich seit Beginn ihrer Tätigkeit an der RWTH Aachen mit Engagement und Herzblut weit über das normale Maß hinaus für die Hochschule eingesetzt. Mit Sachverstand und fachkundigem Weitblick trug sie maßgeblich zur Professionalisierung des Dekanats der Fakultät für Maschinenwesen als Steuer- und Lenkungsinstanz einer der größten Fakultäten an unserer Hochschule bei.“ Mit der Verleihung der Hochschulmedaille und einer Feier überraschte die RWTH Saad an ihrem letzten Arbeitstag vor dem Ruhestand.

Die Germanistin begann ihre berufliche Laufbahn im Wintersemester 1970/71 als studentische Hilfskraft in der Studienberatung der Fakultät für Maschinenwesen. Mit einer kurzen Unterbrechung für eine Lehrtätigkeit am Goethe-Institut in Algier war Saad seither in verschiedenen Einrichtungen der Hochschule beschäftigt. Im Dezember 1997 übernahm sie zunächst die Leitung des Geschäftszimmers der Fakultät für Maschinenwesen und wurde schließlich 2008 Geschäftsführerin.

Mehr als eine Vorgesetzte

Saad engagierte sich in vielen Bereichen der Fakultät und der Hochschule, so etwa in der Arbeitsgruppe „Gute wissenschaftliche Praxis“. Sie setzte sich früh für die Internationalisierung der Fakultät ein, organisierte bereits vor Jahren Absolventenfeiern und gab ihre Erfahrungen in CHE Wissenschaftsmanagement-Seminaren zum Thema „Fakultätsmanagement“ weiter. Mit ihrem Führungsprinzip der „offenen Tür“ erwarb sie sich den Ruf „mehr als eine Vorgesetzte zu sein“.

Bereits 2012 erhielt die Mutter zweier Kinder und mittlerweile zweifache Großmutter eine Auszeichnung der RWTH: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Dekanats schlugen sie für den Preis „FAMOS für Familie“ der RWTH vor. „Sie lebt Familienfreundlichkeit im Arbeitsumfeld“, begründeten sie in der Antragstellung.