Wie kommt das Salz auf die Fritten?

 

Termin

Diese Kinderuni-Vorlesung wird voraussichtlich im Jahr 2021 nachgeholt. Der Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben. Unter dem Motto „Wir forschen zu Hause“ werden in den NRW-Sommerferien 2020 stattdessen Lernmodule angeboten, die von zu Hause aus bearbeitet werden können.

Zielgruppe

Kinder von acht bis zwölf Jahren

Veranstalter

Zentrale Studienberatung

Veranstaltungsort

Hörsaal H01 (Erdgeschoss), Hörsaalzentrum C.A.R.L.,Claßenstraße 11, 52072 Aachen

Allgemeine Informationen

finden Sie auf der Seite der Kinderuni

 

Das Thema

Fast alles, was uns im täglichen Leben umgibt, wird aus Rohstoffen hergestellt, die aus der Erde gewonnen werden. Kauft man eine Portion Fritten an der Frittenbude, bekommt man diese in einer Schale aus Pappe mit einer kleinen Plastik- oder Holzgabel serviert. Die Fritten sind aus Kartoffeln hergestellt, die Pappe und die Holzgabeln aus nachwachsendem Holz, eine Plastikgabel aus Erdölverbindungen. Und das Salz? Woher kommt eigentlich das Salz? Salz ist kein nachwachsender Rohstoff und wächst auch nicht wie andere Lebensmittel über oder unter der Erde. Salz ist einer von vielen Rohstoffen, die mithilfe von Bergbau gewonnen werden.

Bis das Salz auf die Fritten gelangt, muss es jedoch eine Vielzahl von Produktionsschritten durchlaufen. Es muss unter der Erde gewonnen und dann weiterverarbeitet werden. Die Gewinnung von Rohstoffen, die unter der Erdoberfläche liegen, ist eine komplizierte und spannende Angelegenheit. Und dies gilt nicht nur für das Salz, sondern für alle anderen Rohstoffe, die mithilfe von Bergbau gewonnen werden. Dazu gehören vor allem Metallrohstoffe, aus denen zum Beispiel Autos, Fahrräder, Busse oder auch Handys, Computer und Fernseher sowie Küchengeräte und Waschmaschinen hergestellt werden. Die Vorlesung erzählt die spannende Geschichte von der Bedeutung der Rohstoffe für unser tägliches Leben und ihrer Gewinnung im Bergbau.

Damit findet zum einen eine Sensibilisierung für den universalen Einsatz verschiedenster Rohstoffe statt; zudem wird ein erster Eindruck davon vermittelt, was das Tätigkeitsfeld der Rohstoffgewinnung spannend macht und wie die Rohstoffgewinnung im digitalen Zeitalter funktioniert. Am Ende der Vorlesung wird die Frage beantwortet, wie das Salz nun tatsächlich auf die Fritten gelangt.

 

Die Dozentin

Professorin Elisabeth Clausen leitet seit 2018 den Lehrstuhl für Advanced Mining Technologies, kurz AMT, an der Fakultät für Georessourcen und Materialtechnik der RWTH. Vor ihrem Ruf an die RWTH war sie an der TU Clausthal als akademische Rätin und wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig, wo sie auch ihre Promotion im Bereich des Bergbauingenieurwesens abgeschlossen hat. An ihrem Lehrstuhl beschäftigt sie sich vor allem mit Möglichkeiten der Digitalisierung und Automatisierung von Bergbaumaschinen und -prozessen, um eine sichere, effiziente und verantwortungsvolle Rohstoffgewinnung zu ermöglichen und damit den Bergbau in Europa und weltweit zukunftsfähig zu machen.