Besondere Völkerverständigung

23.05.2014
Urheberrecht: Martin Lux

Bei dem letzten Griechisch-Türkischen Ehemaligentreffen der RWTH in Aachen 2007 haben viele Ehemalige aus den beiden Ländern das SuperC nur als Rohbau wahrnehmen können. Kürzlich konnte RWTH-Rektor Professor Ernst Schmachtenberg etwa 50 Absolventen dieser Alumni-Gruppe in dem inzwischen fertiggestellten Gebäude begrüßen und von der obersten Etage einen imposanten Blick über Aachen präsentieren.

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Nicht nur mit dem neuen Studierendenzentrum erhielten die Gäste Eindrücke von den zahlreichen Veränderungen von Stadt und Hochschule. Per Bustour und Stippvisite im neuen Gebäude des Logistik-Clusters konnten sie sich ebenso direkt vor Ort ein Bild von den Plänen und Dimensionen der großen Campus-Entwicklungsprojekte machen.

Während ihrer Studienzeit in den 60er und 70er Jahren ist Aachen für viele Alumni aus Griechenland und der Türkei zur zweiten Heimat geworden. Zahlreiche Studierende von damals sind sogar in Aachen und der Region geblieben. So ließ es sich auch Oberbürgermeister Marcel Philipp nicht nehmen, die Gäste aus Griechenland und der Türkei persönlich im Weißen Saal des Rathauses zu empfangen.

Die griechisch-türkischen Alumnibeziehungen sind auf Grund der Geschichte beider Länder ein besonderes Beispiel der Völkerverständigung. Mittlerweile hat sich der Kreis auch um einige deutsche Kommilitonen von damals erweitert. Sowohl Prof. Dr. Georg Fotiadis, Repräsentant der griechischen Alumni, als auch Dr. Okan Akin, 1. Vorsitzender der türkischen Alumnivereinigung Aachen-Istanbul, wünschen sich, diese Beziehungen mit den jüngeren Absolventengenerationen fortsetzen zu können. So konnten die Ehemaligen während des Treffens in Aachen bereits erste Kontakte zu „ihren“ Studierenden knüpfen.

Bildunterschrift: Oberbürgermeister Marcel Philipp (rechts) mit den RWTH-Absolventen aus Griechenland und der Türkei.