RWTH Aachen entwickelt einfache Beatmungspumpe für Notsituationen

25.03.2020

In einem interdisziplinären Team entwickeln RWTH-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine sehr einfache Beatmungspumpe für Corona-Infizierte. Diese soll ausschließlich zum Einsatz kommen, wenn es zu großen Engpässen in Krankenhäusern oder Notversorgungseinrichtungen kommt. 

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Die Pumpe betätigt herkömmliche Beatmungsbeutel, sogenannte Ambu-Bags, die normalerweise für eine Beatmung „von Hand“ genutzt werden. Neben den Ambu-Bags sind Kunststoffteile aus dem 3D-Drucker, ein Elektromotor, Stromversorgung und Kleinteile – beispielsweise Schrauben – für den Bau einer Beatmungspumpe erforderlich. Für die Herstellung der Kunststoffteile ist ein Standard-FDM 3D-Drucker mit mindestens 20 mal 20 Zentimeter Bauplatte ausreichend.

Eine Beatmungspumpe kann innerhalb eines Tages gebaut werden. So könnten auch Freiwillige mit Zugang zu einem 3D-Drucker schnell eine größere Zahl herstellen. Die Bauanleitung ist auf der Webseite des Projektes CORESPONSE abrufbar, hier können sich auch Freiwillige mit 3D-Drucker registrieren.

Redaktion: Presse und Kommunikation