Aktuell geltende Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie

 

Inzidenzwert

Höchste Inzidenz der letzten sieben Tage in Stadt und Städteregion Aachen (Stand 30.10.2020): 237

 

Die aufgeführten Regelungen richten sich nach der aktuellen Inzidenzzahl in der Stadt und Städteregion Aachen.

Sie werden wieder aufgehoben, sobald die Inzidenz für die Dauer von einer Woche den Wert von 150 in Stadt und Städteregion Aachen wieder unterschritten hat.

Basis sind jeweils die Veröffentlichungen von Stadt und Städteregion Aachen.

 
Aktuelle Regelungen bei einem Inzidenzwert über 150

Regelung

Wie lange gilt diese Regelung?

Reisen und Besuche aus dem Ausland

Dienstreisen von Beschäftigten:
Dienstreisen von Beschäftigten in Risikogebiete werden aktuell nicht genehmigt. Risikogebiete werden durch das Robert Koch Institut ausgewiesen. Es handelt sich dabei nur um Gebiete außerhalb Deutschlands. Innerdeutsch gibt es keine Risikogebiete im Sinne der CoronaEinrVO. Kehren Dienstreisende aus einem zwischenzeitlich zu einem Risikogebiet eingestuften Land zurück, gelten die Vorgaben der Coronaeinreiseverordnung (CoronaEinrVO) hinsichtlich der Meldepflicht und Quarantäneregelung.

Die Möglichkeit, Dienstreisen im Inland durchzuführen, besteht weiter. Diese sind auf zwingend notwendige Reisen zu beschränken. Wo möglich, ist von digitalen Formaten Gebrauch zu machen. ÖPNV und Flugzeug sollen möglichst nicht genutzt werden. Die RWTH nimmt das Vorliegen von triftigen Gründen für die Nutzung von Mietwagen oder privaten PKWs regelmäßig an. Auflagen am Zielort, ggf. verursacht durch das Infektionsgeschehen am Wohnort sind zu beachten.

Privatreisen von Beschäftigten:
Der Krisenstab appelliert dringend an die Eigenverantwortung aller Beschäftigten, auf nicht zwingend notwendige Privatreisen zu verzichten. Wird eine Reise in ein Risikogebiet unternommen, sollten die jeweiligen Vorgesetzten hierüber vorab in Kenntnis gesetzt werden, damit eine Regelung zur Arbeitsplanung getroffen werden kann. Kehren Reisende aus einem Risikogebiet zurück, gelten die Vorgaben der CoronaEinrVO hinsichtlich der Meldepflicht und Quarantäneregelung.

Aufenthalte in der Grenzregion Niederlande, Belgien (unter anderem Pendler)
Aufenthalte bis maximal 24h in den Niederlanden oder in Belgien führen bis auf weiteres nicht zu einem Betretungsverbot der RWTH. Gleichsam ist Personen, die sich zuvor in den Niederlanden oder Belgien aufgehalten haben, die dann für maximal 24h nach Deutschland einreisen, ein Betreten der RWTH erlaubt. Darüber hinaus dürfen Personen, die täglich oder für bis zu fünf Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlasst, wegen ihrer Ausbildung oder ihres Studiums aus einem Risikogebiet einreisen, die RWTH betreten.

Umgang mit Pendlern, Gästen, Besuchern, Dienstleistern, Fremdfirmen aus Risikogebieten:
Personen, die täglich oder für bis zu fünf Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlasst, wegen ihrer Ausbildung oder ihres Studiums aus einem Risikogebiet einreisen, dürfen die RWTH betreten.

Der Krisenstab empfiehlt nachdrücklich, auf physische Treffen zu verzichten und auf Videokonferenzformate o.ä. auszuweichen. Reisen Gäste usw. dennoch aus Risikogebieten ein sind diese von der aufnehmenden Einrichtung auf die Meldeverpflichtung beim zuständigen Gesundheitsamt hinzuweisen.

Regelung für Studierende, die aus Risikogebieten einreisen:
Für Studierende, die täglich oder für bis zu 5 Tage zur Ablegung und Vorbereitung von ausbildungs- und studienbezogenen Prüfungen in das Bundesgebiet einreisen, gilt nach §3 Absatz 4 Nr. 5 CoronaEinrVO die Quarantänepflicht nicht – eine Meldung beim Gesundheitsamt ist dennoch erforderlich. Studierende, die für länger als 5 Tage eingereist sind, müssen sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Sobald diese Quarantänezeit abgelaufen ist, dürfen die Studierenden an etwaigen Präsenz-Veranstaltungen und -Prüfungen der RWTH teilnehmen. Aufnehmende Hochschuleinrichtungen werden gebeten, die Studierenden aktiv auf die Meldepflichten und Quarantäneregelungen hinzuweisen. Für einzelne Studierende aus Risikogebieten kann eine Beaufsichtigung der Klausur per Zoom angeboten werden. Nähere Informationen hierzu haben die Prüfungsausschüsse erhalten.

Auf unbestimmte Zeit und in Abhängigkeit vom Inzidenzwert.

Meldepflicht infizierter Hochschulangehöriger

Infizierte Hochschulangehörige (keine Verdachtsfälle) sind der Hochschulärztlichen Einrichtung unverzüglich mitzuteilen unter +49 0241 80 94444 (Hochschulärztliche Einrichtung)

Auf unbestimmte Zeit und in Abhängigkeit vom Inzidenzwert.

Nachverfolgung von Kontaktpersonen

Aufgrund der Auslastung der Gesundheitsämter durch die Vielzahl von Corona-Infektionen, erfolgt die Nachverfolgung von Kontaktpersonen infizierter Menschen in vielen Fällen nur verzögert. Aus diesem Grund gilt für alle Angehörigen der RWTH, die als Kontaktperson der Kategorie 1 eingestuft werden, ein Betretungsverbot für die RWTH für die Dauer der üblichen Quarantäne. Beschäftigte der RWTH arbeiten in diesem Zeitraum aus dem Home-Office. Sollten Unsicherheiten bezüglich der Einstufung als Kontaktperson der Kategorie 1 bestehen, berät die Hochschulärztliche Einrichtung hier gerne.
Im Übrigen sollte in diesem Fall Kontakt mit dem örtlichen Gesundheitsamt aufgenommen werden.

Wichtiger Hinweis für Beschäftigte und Studierende, die im Kreis Heinsberg wohnen:
Das Gesundheitsamt spricht bei Kontaktpersonen der Kategorie 1 nicht mehr in allen Fällen eine Quarantäne aus. Sollten belastbare Informationen vorliegen, dass Beschäftigte und Studierende als Kontaktperson der Kategorie 1 einzustufen sind, gilt für diese für den üblichen Zeitraum einer Quarantäne ein Betretungsverbot für die RWTH. Beschäftigte arbeiten in dieser Zeit im Home Office.

Auf unbestimmte Zeit und in Abhängigkeit vom Inzidenzwert.

Home Office-Regelung

  • Allen Beschäftigten, bei denen die Arbeitsprozesse es ermöglichen, ist Home Office zu ermöglichen. Sofern Beschäftigte für Home Office anfragen, ist dies für die zweifelsfrei im Home Office zu erledigenden Tätigkeiten zu genehmigen.
  • Arbeiten in Präsenz erfolgen nur an Corona-geeigneten, freigegebenen Arbeitsplätzen mit Gefährdungsbeurteilung
  • Bei Arbeiten in Präsenz sollen sich möglichst wenige Beschäftigte zeitgleich in den jeweiligen Gebäuden und Räumen aufhalten, um physische Kontakten zu vermeiden. Hierbei ist eine flexible Arbeitszeitgestaltung in einem Zeitkorridor von 6 bis 20 Uhr in Absprache zwischen Beschäftigten und Vorgesetzten möglich.
  • Sowohl bei Home Office als auch bei Präsenz sind Mischformen möglich. So können zum Beispiel erforderliche Arbeiten in Präsenz vormittags am Arbeitsplatz durchgeführt und nachmittags Arbeiten im Homeoffice erledigt werden.

Weitere Informationen erhalten Sie in unserem Blog.

Auf unbestimmte Zeit und in Abhängigkeit vom Inzidenzwert.

Lern- und Leseräume

Die Lernräume bleiben ab Samstag, 31. Oktober 2020, geschlossen.

Auf unbestimmte Zeit und in Abhängigkeit vom Inzidenzwert.

Universitätsbibliothek

Die Universitätsbibliothek und die Medizinische Bibliothek sind für Ausleihen und Rückgaben von Medien für RWTH-Angehörige geöffnet. Der Zugang ist zunächst auf zwei gleichzeitige Nutzerinnen beziehungsweise Nutzer begrenzt. Die Universitätsbibliothek macht daher darauf aufmerksam, dass es zu längeren Wartezeiten kommen kann. Geöffnet ist nun immer montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr.

Angehörige der RWTH können Medien aus der Zentralbibliothek, der Bibliothek 2, der Lehrbuchsammlung, dem Patent- und Normenzentrum und der Medizinischen Bibliothek auch wieder über den KatalogPlus bestellen und in der Ausleihe im Erdgeschoss der Zentralbibliothek und in der Medizinischen Bibliothek ausleihen.

Auf unbestimmte Zeit und in Abhängigkeit vom Inzidenzwert.

Besonderheiten bei persönlichen Beratungsangebote

Grundsätzlich sind persönliche Beratungsangebote unter besonderen Hygienebedingungen verfügbar. Es wird jedoch dringend angeraten, sich vorab telefonisch oder per Mail zu informieren, unter welchen Bedingungen das gewünschte Angebot wahrgenommen werden kann und einen Termin zu vereinbaren.

Auf unbestimmte Zeit und in Abhängigkeit vom Inzidenzwert.

Klausuren unter verschärften Auflagen

Auf unbestimmte Zeit

Arbeitstreffen

Dienstliche Besprechungen dürfen nur noch in Präsenz stattfinden, sofern es unbedingt erforderlich ist. Der Teilnehmerkreis ist auf zwingend notwendige Personen zu beschränken. Es gelten hier weiterhin eine konsequente Maskenpflicht und die bekannten Hygieneregeln.

Bei jeglichen Tätigkeiten ist ein Mindestabstand von zwei Metern zwischen zwei Personen einzuhalten. Sollte dies nicht möglich sein, darf die Tätigkeit nur noch unter zuvor mit dem Arbeitsschutz abgestimmten Kompensationsmaßnahmen stattfinden.

Hier finden Sie eine Handreichung für Vorstellungsgespräche.

Auf unbestimmte Zeit und in Abhängigkeit vom Inzidenzwert.

Veranstaltungsregelung

Grundsätzlich hat das Rektorat spezielle Regelungen für Veranstaltungen bis Ende des Wintersemesters 20/21 beschlossen.

Hierunter fallen insbesondere:

  • Erstsemesterveranstaltungen (Bachelor)
  • Lehrveranstaltungen für höhere Semester (Bachelor) sowie Masterstudierende
  • Arbeitstreffen
  • Kongresse / Fachtagungen
  • Kulturelle Angebote sowie Veranstaltungen ohne spezielle Regelung in der CoronaSchVO
  • Gemeinschaftsveranstaltungen
  • Veranstaltungen „Dritter“

Die genauen Regelungen entnehmen Sie bitte der Handreichung zum Umgang mit Präsenzveranstaltungen.

Weiterhin gelten besondere Regelungen für Praktika und Exkursionen:

Aufgrund des aktuellen Inzidenzwertes gilt aktuell jedoch Folgendes: Jedweder Lehrbetrieb mit Ausnahme von Veranstaltungen, die Präsenz zwingend erfordern wie Praktika und Exkursionen, ist bis auf Weiteres digital durchzuführen. Dementsprechend werden auch die Veranstaltungen für Erstsemesterstudierende in den Bacherlorstudiengängen zunächst im Online-Format beginnen. Es besteht Maskenpflicht in allen Lehr- und Prüfungsveranstaltungen im Präsenzbetrieb mit Ausnahme von schriftlichen Prüfungen (Klausuren). Sofern eine zwingende Notwendigkeit für eine physische Veranstaltung besteht, so sind die Räume über die zentrale Raumvergabe anzufragen. Bei Nutzung eigener Räume für die Veranstaltung ist ein Schutzkonzept aufzustellen und mit dem Arbeitsschutz abzustimmen. Für die Einhaltung der Schutzkonzepte ist der Veranstalter verantwortlich.

Öffentliche Veranstaltungen wie Kongresse, Tagungen, kulturelle Angebote sowie Veranstaltungen Dritter dürfen ab Samstag, 31. Oktober 2020, nicht mehr in Räumlichkeiten der RWTH durchgeführt werden.


Auf unbestimmte Zeit und in Abhängigkeit vom Inzidenzwert.

Das Hochschulsportzentrum bietet ein erweitertes Übergangsprogramm an. Auch Finn- und Laufbahn auf der Sportanlage Königshügel sind eingeschränkt wieder nutzbar. Die Outdoor Fitnessanlage, die Umkleide und die Sanitäranlagen bleiben weiterhin geschlossen.

Die Wassersportstätte Wildenhof ist nur im Rahmen des Übergangsprogramms und nur für den Sportbetrieb geöffnet. Nähere Informationen finden Sie auf der Webseite des HSZ.

Auf unbestimmte Zeit und in Abhängigkeit vom Inzidenzwert.

Abgabefristen für Abschluss-/Hausarbeiten Regelungen sind beim ZPA zu erfragen