Große Resonanz bei Aktion gegen Blutkrebs

18.12.2014

2.433 potenzielle Spenderinnen und Spender kamen zur Typisierungsaktion der RWTH ins SuperC, um sich in der Deutschen Knochenmarkspenderdatei – kurz DKMS – registrieren zu lassen. Das waren 633 mehr als vor zwei Jahren.

  Team Urheberrecht: Andreas Schmitter

„Anders als vorher gab es keine Blutabnahme, es reichte ein so genannter Wangenabstrich. Die Hemmschwelle war deshalb geringer und die Spendenbereitschaft höher“, informiert Medizinstudentin Nada Abedin. Sie und ihre Kommilitoninnen Johanna Sckaer und Luisa Averdunk übernahmen die Organisation. „Wir hatten sehr viel Unterstützung durch das Rektorat und den AStA sowie zahlreiche Helferinnen und Helfern aus allen RWTH-Einrichtungen“, betont Abedin.

So übernahm Rektor Ernst Schmachtenberg die Schirmherrschaft und AStA-Vorsitzender Raphael Kiesel ließ es sich nicht nehmen, als verkleidetes Stäbchen mit Nikolausmütze vorm Eingang auf die Typisierung aufmerksam zu machen. Das kam nicht nur bei den Studierenden gut an, sondern auch viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der RWTH nutzten ihre freie Zeit dazu, sich innerhalb von acht Minuten bei der DKMS registrieren zu lassen. „Ich unterstütze die Aktion, weil ich selbst einen Bekannten habe, dem mit einer Spende das Leben gerettet werden konnte“, so Kristin Carlier, Bachelorstudentin der Angewandten Geographie.

Redaktion: Presse und Öffentlichkeitsarbeit