Innovative Ideen für den Strukturwandel

28.05.2020

RWTH koordiniert Bündnis zum Strukturwandel im Rheinischen Revier.

 

Im Rahmen des BMBF-Programms „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“ wird das vom Institute for Advanced Mining Technologies (AMT) der RWTH Aachen koordinierte Projekt „Mine ReWIR“ gefördert. Aus 130 Bewerbungen wurden 44 Bündnisse ausgewählt. Diese erhalten für eine neunmonatige Konzeptphase ab September 2020 eine Förderung in Höhe von jeweils bis zu 250.000 Euro.

„Mine ReWIR“ hat das Ziel, in enger Zusammenarbeit mit dem Human Technology Center (HumTec) der RWTH und der Nivelsteiner Sandwerke GmbH ein regionales Innovationsnetzwerk aufzubauen und so den Braunkohleausstieg im Revier zu einer erfolgreichen Transformationsgeschichte werden zu lassen. Dabei stehen regionale Zulieferbetriebe aus dem Bergbausektor im Fokus. Gemeinsam mit Unternehmen und kommunalen Stakeholdern werden Innovationspfade erschlossen, um die in der Region verankerten Kompetenzen im Bereich der primären Rohstoffgewinnung weiterzuentwickeln, Know-How in der Region zu halten und so zu einem nachhaltigen Strukturwandel beizutragen. Kernpartner sind das Netzwerk Bergbauwirtschaft in der EnergieAgentur.NRW, die RWE Power AG und die IHK Aachen sowie der VDMA Mining und der Fachverband Auslandsbergbau (FAB) in der VRB und die LTU Business AB aus Schweden.

Während der Konzeptphase werden die Innovationspotentiale in den Bereichen Internationalisierung, Digitalisierung, Diversifizierung und nachhaltige Wertschöpfungsketten zur Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen eruiert und evaluiert. Die gewählten Bereiche fördern die auf einer langen Tradition basierenden Kompetenzen der Region – mit dem Ziel, zukunftssichere Arbeitsplätze und eine gesteigerte Attraktivität der Region zu schaffen. Damit trägt das Bündnis dazu bei, die Vision der Transformation des Rheinischen Reviers zu einer Modellregion für Energieversorgungs- und Ressourcensicherheit in Europa umzusetzen. Nach Abschluss der Strategiearbeit entscheidet sich im Herbst 2021, welche Bündnisse in die Umsetzungsphase übergehen.

Redaktion: Presse und Kommunikation