Rund ums Automobil

16.06.2015

Mit einem großen Familienfest und einer Oldtimer-Rallye feiert die RWTH Aachen am Samstag, den 20.6.2015, den „1. RWTH Motor Day 2015”.

  Ramona Böing, Prof. Doris Klee und Hans Keller vor einem braunen Porsche aus den Siebzigerjahren Urheberrecht: RWTH Aachen Ramona Böing, Mitarbeiterin RWTH-Prorektorat Personal und wissenschaftlicher Nachwuchs, Prof. Doris Klee, RWTH-Prorektorin für Personal und wissenschaftlichen Nachwuchs, und Hans Keller, ehemaliger Personalratsvorsitzender der RWTH.

Motorenforschung und -entwicklung sowie Innovationen im Bereich Elektromobilität und Verkehrswesen sind Kernkompetenzen der RWTH Aachen. Somit passt der RWTH Motor Day sehr gut in das Themenspektrum der Hochschule. „An diesem Tag bieten wir den Aachener Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich über neue Projekte und technische Entwicklungen zu informieren“, sagt Prorektorin Prof. Doris Klee, Mitinitiatorin der Veranstaltung. „Darüber hinaus ist mit dem Rahmenprogramm und der Oldtimer-Rallye für jede Menge Spaß gesorgt.“

Information und Spaß

An Informationsständen rund um Hauptgebäude und SuperC am Templergraben präsentieren sich das Institut für Kraftfahrzeuge (ika), das Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe (ISEA) und das Ecurie Aix-Formula Student Team RWTH Aachen. Zusätzlich wird es Stände der Aachener Verkehrsbetriebe und der STAWAG sowie der Sponsoren DEKRA, Saint Gobain, MLP und der Jacobs Gruppe geben. Für das leibliche Wohl sorgen zwei Bewirtungsstationen inklusive Biergarten, die kleinen Besucher können sich auf einer Hüpfburg austoben oder auf einem Segway- oder Rollerparcours ihr Können beweisen.

Die Oldtimer-Rallye

Zur Oldtimer-Rallye werden Fahrzeuge fünf verschiedener Klassen zugelassen, unter anderem sogenannte Youngtimer. „In dieser Klasse haben beispielsweise auch Studierende, die keinen echten Oldtimer fahren, die Möglichkeit zur Teilnahme“, erklärt Mitinitiator Hans Keller, ehemaliger Personalratsvorsitzender der RWTH und selbst aktiver Rallyefahrer. Die Tour ist in zwei Abschnitte von je 50 Kilometer mit einer Fahrzeit von jeweils 1,5 bis 2 Stunden gegliedert. „Durch diese Trennung werden die Fahrzeuge einmal mehr am Festgelände vorbeikommen und die Besucher amüsieren“, so Keller.

Die Rallyeteilnehmer werden auf ihrer Fahrt einige Sonderprüfungen absolvieren müssen. Darüber hinaus müssen sie auf Ortseingangsschilder und sogenannte „stumme Wächter“ achten: extra aufgestellte Schilder mit Buchstaben, deren Reihenfolge nach dem Zieleinlauf überprüft werden. „Schnelligkeit ist nicht alles“, sagt Klee. „Im Gegenteil: die Teilnehmer müssen bedächtig fahren, sonst übersehen sie die Hinweise.“ Siegerehrung ist um 18.00 Uhr vor dem Hauptgebäude.

Die Reihenfolge der Fahrzeuge wird vor Ort festgelegt. Allein die Startnummer 1 steht schon fest. Prof. Stefan Pischinger vom RWTH-Institut für Thermodynamik wird mit dem ältesten Gefährt den Wettkampf einläuten: einem Fafnir 472 Phaeton aus dem Jahr 1919, der nach historischen Vorgaben restauriert wurde.

Redaktion: Presse und Kommunikation