Fossile Rohstoffe ersetzen

22.07.2015

Das Magazin "RWTH-Themen" und eine Internetplattform informieren über den Profilbereich zur Stoff- und Energieumwandlung  der Aachener Hochschule.

 

Die Grundversorgung mit nachhaltiger Energie und Materialien ist eine der großen Herausforderungen der Zukunft. Der RWTH-Profilbereich Profilbereich Energy, Chemical & Process Engineering, kurz ECPE, behandelt die zwei wichtigsten Faktoren dieser Herausforderung: Die Verbesserungen der Energie- und Materialeffizienz sowie den Wechsel zu erneuerbaren Ressourcen. Um dieses Ziel zu erreichen, muss der klassische Forschungsrahmen erweitert und Energie-, Chemie- und Verfahrensingenieurwissenschaft multidisziplinär miteinander verbunden werden. "Langfristig könnte nahezu vollständig auf erneuerbare Energiequellen umgestellt werden, wenn die momentan genutzten, fossilen Rohstoffquellen nicht nur in ihrer Funktion als Energielieferant ersetzt werden, sondern auch die durch fossile Rohstoffe geleistete Stoffversorgung - insbesondere des Kohlenstoffs - in Zukunft aus alternativen Quellen sichergestellt wird", so Prof. Dr.-Ing Stefan Pischinger, Sprecher des Profilbereichs.

In der neuen Ausgabe des Magazin RWTH-Themen werden Projekte und Ergebnisse des Forschungsverbundes vorgestellt, etwa zu den Möglichkeiten der Energiespeicherung und -einsparung, alternativen Technologien zu Pumpspeicherwerken und Smart Energy Services für Gebäude und Stadtquartiere.

Plattform mit gebündelten Daten

Alle Kontaktinformationen zum Profilbereich ECPE sind nun auf einer englischsprachigen Webseite nachzulesen. Neben 78 RWTH-Instituten sind elf Einrichtungen des Forschungszentrums Jülich aufgeführt. Zu jedem Institut finden sich Kurzinformationen inklusive Angabe der Webseite.

„Wir möchten die vielseitigen Forschungsaktivitäten der am Profilbereich ECPE beteiligten Institute für Industrie, Kooperationspartner und Öffentlichkeit frei verfügbar, zentral und aktuell aufzeigen und eine Möglichkeit der Kontaktaufnahme bieten. Die Datenbankstruktur unterstützt uns dabei, fakultätsübergreifend momentane und zukünftige Forschungsschwerpunkte im Bereich der Energie-, Chemie- und Verfahrenstechnik zu identifizieren“, sagt Prof. Dr.-Ing Stefan Pischinger, Sprecher des Profilbereichs ECPE, über die Vorteile und Ziele der Datenbank.

An der RWTH gibt es neben ECPE noch sieben weitere Profilbereiche. Zu allen sollen in Zukunft Kontaktdatenplattformen entstehen.

Redaktion: Presse und Kommunikation

 

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