Rechenleistung von Prozessoren optimieren

02.10.2015

Die Graduiertenschule AICES der RWTH ist das vierte Intel Parallel Computing Center (IPCC) in Deutschland und damit Teil einer ausgewählten Gruppe von Instituten, die mit Unterstützung des US-amerikanischen Halbleiterherstellers Intel im Bereich der parallelen Programmierung forschen.

 

Als Bestandteil des IPCC-Programms werden die Forscherinnen und Forscher der RWTH eng mit Intel-Ingenieuren zusammenarbeiten, die in Hinblick auf die konzerneigenen Tools und die Anwendungscodes beraten und unterstützen werden.

Geleitet von Professor Paolo Bientinesi und Professor Ahmed E. Ismail befasst sich das IPCC der RWTH mit der Entwicklung und Optimierung von schnellen und skalierbaren Algorithmen für Molekulardynamik. Dies ist eine weit verbreitete Simulationsmethode zur Bestimmung thermodynamischer, kinetischer Eigenschaften sowie der Transporteigenschaften verschiedener Materialien. Eines der Ziele ist es, die Parallelität und Rechenleistung der verschiedenen Intel-Prozessoren und Ko-Prozessoren voll auszunutzen. Das Ergebnis dieser Forschung wird in Form von optimierter Software in das weit verbreitete Molekulardynamik-Simulationsprogramm LAMMPS integriert und somit für jeden frei verfügbar sein.

Die Algorithmen, an denen innerhalb des IPCCs geforscht wird, sind einige der größten so genannten „Bottlenecks“ in diesem Bereich des wissenschaftlichen Rechnens. Sie nehmen einen beträchtlichen Teil der gesamten Rechenzeit von Supercomputern in Anspruch. Der Erfolg in diesem Projekt wird weltweit Millionen Stunden an Rechenzeit sparen, was zu höherer Produktivität führen wird.

Redaktion: Presse und Kommunikation

 

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